Es geht wieder los / It starts again

Seit gefühlten Wochen sitze ich nun an meiner Notebook Tastatur, sortiere, schreibe und verwerfe wieder alles was ich mir zurecht gelegt habe. Als erstes werde ich meinen hängenden Kalender von der Wand abreißen, nichts und niemand soll mich stören, was habe ich in diesen drei Tagen schon zu Papier gebracht?. „Nur ruhig Blut mein lieber Erdi“, sanft dringen diese Worte von Klio an mein Ohr. „Du kannst es , ich bin mir“… oh schon wieder mittendrin. Tja einiges wird sich nie bei mir ändern, viel Spaß lesen. 

Langsam wird es wieder Zeit ein neues Buch zu schreiben. Gesammelte Ereignisse und Vorkommnisse, seit meiner letzten Veröffentlichung, sind genug vorhanden. Nur kann ich mich nicht entscheiden womit ich anfangen soll. Erst wollte ich es mir wieder an meinen alten Computer gemütlich machen und alles rein tippen. Gesagt getan, bis mein Gesäß um Gnade flehte und den harten Computerstuhl als Sitzfläche nicht mehr akzeptieren wollte. Der Ort wurde gewechselt, mein Körper erholte sich. 

Nach einer Pause kam mir der Gedanke warum schreibe ich nicht flexibel. Gesagt getan, am nächsten Tag startete ich wohl ausgebreitet liegend schreibend am Notebook. Nach weiteren Stunden schlief ich mitten im Schaffensdrang ein. 

Sehr zu meinem eigenen Missfallen, war diese Art des Schreibens zu bequem für mich. Also musste ich mir was spartanisches Ausdenken um überhaupt den Anfang zu machen. Gesagt getan, Tag drei, ich schreibe nun mit dem Handy und sehe die ganze Zeit, wie ich nicht weiter komme und mein Kalender mir den vierten kommenden Tag anzeigt. 

„Du kannst es, ich bin mir sicher und Melpomeme und Thalia und ich helfen Dir dabei, Dein drittes Buch fertig zu schreiben.“

Nun bin ich wieder in meinen Element, meine erste Geschichte steht und mit meinen Musen werde ich den Rest auch noch schaffen. 

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich einen schönen Start in die Woche. ( For felt weeks, I am now sitting at my computer keyboard, sort, write and discard everything that I have put together. First, I’ll tear off my hanging calendar from the wall, nothing and nobody should bother me, what have I put on paper in these three days already. „Just calm blood my dear Erdi“, gently these words of Klio penetrate my ear. „You can do it, I’m“ … oh, right in the middle. Well some things will never change with me, have fun reading.

Slowly it is time again to write a new book. Collected events and occurrences, since my last release, are enough available. Only I can not decide what to do with it. First I wanted to make myself comfortable again on my old computer and type in everything. Said and done, until my buttocks begged for mercy and no longer wanted to accept the hard computer chair as a seat. The place was changed, my body recovered.

After a pause, I thought, why don’t I write flexible. No sooner said than done, the next day I started spread out lying on the notebook. After some more hours I fell asleep in the middle of the urge to work.

Much to my own displeasure, this type of writing was to comfortable for me. So I had to do something spartan thinking about the beginning. Said and done, day three, I write now with the phone and see all the time, as I can not get any further and my calendar shows me the fourth day coming soon.

„You can do it I’m sure. Melpomeme, Thalia and I’ll help you finish writing your third book.“

Now I am back in my element, my first story is over and with my muses I will make the rest too.

Until next time, I wish you a nice start to the week.)

Erdi Gorch Fock 

Back to the beginnings

https://erdigorchfock63.wordpress.com/2019/07/28/back-to-the-beginnings/

Weltfrauentag 2019, „Starke Frauen gesucht… ?“ ( World Women Day 2019, „Strong women wanted“ )

Meine erste Kurzgeschichte, seit Zusammenführung meiner beiden Webseiten, verfasse ich in deutsch ( ich denke in „Plattdeutsch“ und versuche Hochdeutsch zu schreiben ) in zweiter Linie gestalte ich den Versuch, einen jahrzehntelang dauernden Selbstversuch, alles ins englische zu übersetzen (mehr eher in ein leicht norddeutschen englischen Note). Wer mich kennt weiß, wie ich alles fern von einer Chronologie und Konzept schreibe, mir
Rechtsschreibefehler am Mors vorbei gehen. „Den wer von uns ist ohne Fehl und Tadel ? , der werfe den Stein, nicht wahr ?“ – frei entlehnt von Mounty Python aus der deutschen Fassung „Das Leben des Erdi Gorch Fock“ –

Was wurde nicht alles schon zu diesem Thema an pro- und kontro erzählt und geschrieben. Wieder mittendrin…Also..

hierzu meine Geschichte –

https://erdigorchfock.com/2016/03/13/gedanken-zum-weltfrauentag-2016-starke-frau-was-nun/

…fragend in mir hineinhorchend, „Sind Wertschätzungen wichtig und sollten wir uns nur einmal im Jahr dafür Zeit nehmen, Männer ? Stellen wir uns doch mal vor dem Spiegel, meine liebe Artgenossen, schauen uns mal allein, in trister Stille unsere Waschmöglichkeit an, sprich Badezimmer oder Bad und WC. Wann haben wir diesen Ort zum letztenmal geputzt ? Ja, ich spreche am Weltfrauentag mal die Männer an. Getrieben vom Gedanken „starke Männer braucht das Land“, gehe ich mit guten Beispiel voran, ich schaue mir jeden Tag meine Toilette an. Bermerke ich was fehlt? Ist alles denn da ?, nur um tagtäglich schlicht und einfach festzustellen, „Naja, es geht, so wie es hier so aussieht, hält die Toilette noch einen Tag“ und schon konzentriere ich meine ganze Energie weit weg von diesem Ort und transportiere mich schnelltens auf mein Sofa, eine Idyle der Ruhe.

Wann habe ich denn schon mal Zeit zum putzen?, morgens bin ich müde, nach dem Frühstück habe ich keine Zeit, da ich wichtiges zu erledigen habe und wenn ich nach dann wieder Hause komme, habe ich keine Lust mehr mir tiefgründige Gedanken zu machen wie meine Toiliette aussieht.

Habe ich Euch erwischt Männer? Ganz egal, ob Ihr alleine seit oder wohnt, in lieber Zweisamkeit verbandelt seit, mit oder ohne Kinder und Tieren aufwachst und was sonst noch alles herhalten muß, nur um nicht an diesen banalen Punkt zu denken. „Weltfrauentag oder wann habe ich zum letztenmal die Toilette gemacht“, ist heute Thema.

Es kommt auf den feinen keinen Unterschied an, putzen, kochen, pflegen, arbeiten und vieles mehr machen weltweit Millionen von Frauen tagtäglich, nicht wir Männer. Ohne zu klagen, stemmen Frauen mehr Lasten auf Ihren Schultern, als wie wir Männer es gern glauben würden. Wer schon mal von morgens um 06:00 bis 22:00 Uhr alles im Haushalt gemacht, weiß das diese „Tätigkeit“ mehr Wert ist, als es ein normaler Männeralltag sein kann.

https://www.youtube.com/watch?v=o8qQ1qAZSiM

In diesem Sinne, Weltfrauentag 2019, ich war dabei…

Bis zum nächsten Mal. Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi Gorch Fock

englisch version

My first short story, since the merging of my two websites, I write in German ( I think in an north “german dialect“ and try to write German ) and secondly I create the attempt to translate everything into English ( more into a light North German English ). Anyone who knows me knows how to write everything far away from a chronology and concept. Right-wing errors pass me far away from my butt. Whom of us is without fault and blame? They will drops (throw) the stone, won’t they?“ – freely borrowed from Mounty Python from the German version “Life from Erdi Gorch Fock“ –

What has not already been told and written on this subject in pro- and kontro. Back in the thick of it. . . Well. . .

– please read my story, only in german, because, its an old one –

. . . questioningly listening into me. Are valuations important and should we only take time once a year for this, men? Let’s stand in front of the mirror, my dear conspecifics, take a look at our washing facilities alone, in a dull silence, i. e. bathroom or bath and toilet. When was the last time we cleaned this place? Yeah, I’ll talk to the men on International Women’s Day. Driven by the thought ”the country needs strong men“ I set a good example, looking at my toilet every day. Am I noticing what’s missing? Is everything there ? just to simply and simply say every day,”Well, it’s possible, as it looks here, see the toilet another day“ and already I concentrate all my energy far away from this place and quickly transport myself to my sofa, an idyll of peace.

When do I have time to clean? in the morning I’m tired, after breakfast I have no time, because I have important things to do and when I come home I don’t feel like thinking about what my toiliette looks like anymore.

Did I catch you men? No matter if you live alone or not, if you grow up with or without children and animals and what else you have to do, just to not think of this banal point.”International Women’s Day or when was the last time I went to the toilet“, is the topic today.

It doesn’t matter what the difference is – cleaning, cooking, caring, working and much more – millions of women around the world do it every day, not us men. Without complaining, women lift more loads on their shoulders than we men would like to believe. Anyone ( men ) who has ever done everything in the household from 06:00 a.m to 10:00 p.m. knows that this is “worth more than just a normal man’s everyday life”.

In this sense, International Women’s Day 2019, I was there. . .

Until next time. Greetings from an exiled Hamburg resident in NRW Germany

Erdi Gorch Fock

„Aus zwei mache eins, nun erst recht“ Herzlich Willkommen bei Erdi 2019 ! („From two makes one, now more than ever“ Welcome by Erdi 2019 )

Nichts ist so veränderlich wie die Veränderung selbst, ein perpetuum mobile, gleich einem guten Stück Kuchen, von dem keiner glaubt, daß dieser momentane Genuß irgendwann mal zu Ende gehen mag. Aber nun werde ich mich entscheiden müssen. „Beisse ich noch mal zu, vereinige ich meine Gelüste zu einem letzten Biss, um gleich darauf festzustellen, daß es nach mehr oder weniger schmeckt, also lasse ich es lieber sein? Oder schaue vorwärts gewand abwartend, mit Blick in der Zukunft gerichtet, ob sich da nicht doch was entwickeln wird, was meiner Veranlagung entsprechend mehr entspricht? Diese Art von Fragen, stelle ich mir immer wieder, es ist ein ewiges hin und her, durchaus nichts neues bei mir. Ganz gleich was dabei heraus kommt, wie ich mich entscheide, es wird umgesetzt und zwar sofort ! So erst mal eine Tasse Kaffee, merke, ich bin wieder mittendrin beim Thema. Also Thema der heutigen Geschichte und gleichzeitig…

…der rote Faden bei mir ist „ Aus zwei mache eins“, so nun weiste Bescheid oder nicht ? Vertiefend erläuternd, da wir nicht alle in Ambach wohnen und keiner weiß was Ambach bei mir ist, werde ich etwas neues ausprobieren. Seit 2014, war ich mit zwei Seiten unterwegs, bin schreibend zweigleisig gefahren. „Habe meine Kurzgeschichten ins englische (oder umgekehrt ins deutsche) übersetzt, redigiert, darauf geachtet daß alles klappt, mit den jeweiligen solzialen Neutzwerken verbunden und immer wieder repariert und neugestaltet“.

Wer rechnen kann, nehme den letzten geäußerten Satz mal zwei…

Damit ist jetzt Schluß, in wenigen Tagen, Anfang Februar 2019 wird nur noch eine Webeite übrig bleiben. Ohne Rücksicht auf „Verluste, Verfolgern, Variseueren“ mache ich eine Seite zu. Zukünftig werde ich meine Spökes nur noch auf erdigorchfock.com machen, besser gesagt erzählen und kundtun.

Im Punkte der Veröffentlichlung meiner Geschichten, muß ich mir Gedanken machen, wo und wann ich publizieren möchte und mit wem. Viele Nachrichtenaustauschanbieter (schöne Umschreibung für Messenger oder nicht?), ermöglichen mir nicht meinen gewohnten Standard oder möchten mich zu ballern mit Werbung oder mit Sachen, die ich nicht unterstützen werde. Netzwerkbetreiber aufgepasst, wann ich was mitteile oder in geeigneter Form präsentieren möchte von mir, ist immer noch meine Sache. Baut meinetwegen ganze Filteranlagen von durchsuchenden Wortfindern auf, verkauft Adressen, anhand Eurer eingesetzten Schlüsselwörter, seit schlampig mit Eurer Datenhaltung, bedient die Klientel, die Eure zusammen gewürfelten Auskünfte kaufen möchten, mit mir nicht.

Ich sage es noch mal deutlich, jeder hat das Recht ( über den Tellerrand drüber weg schauend ) auf einen gesicherten Weg zu kommunizieren. Wer möchte kann sich „1y“ oder „Ruf mich an“ nennen. Solange Ihr Daten sammelt und verhöhkert, ala in der Obenuntengegend gibt es viele Benutzer die ein „n“ im Nachnamen haben, Ihre getexteten Worte könnten aneinander gereiht gleichbedeutend lang mit der Wegstrecke sein, die man von Bonn – Papua Guinea und zurück benötigt… Solange suche ich mir aus wer mich „ausspionieren“ kann und meine Daten sammelt und weitergibt. Ich glaube nun hat es auch der letzte verstanden oder nicht ? Jeder kann Euren Nachrichtenaustauschdienst benutzen, muß er/sie aber nicht, schon mal daran gedacht ? Ich werde mir meine Nonchalance behalten und mich weiter mit meinen Lesern ( politisch korrekt, mit meinen Leserinnen ) austauschen. Dafür habe ich ja mein eigenes soziales Netzwerk, meine „Leseseite“ ein eigenes Forum (Emailadresse) eingerichtet.

Wer mag kann ja mal nach Erdi Gorch Fock suchen, vielleicht bin ich in Euren sozialen Netzwerk mit bei, wenn nicht, macht nichts, Hauptsache immer eine Hand breit Wasser umter’m Kiehl.

Dies ist meine letzte Kurzgeschichte vorerst, ich komme wieder. Die Neugestaltung meiner Seite, samt allen Wegen und Möglichkeiten der Verbreitung, wird Zeit intensiv werden, hoffentlich für mich auch die letzte Veränderung werden ! Falls wir uns nicht mehr Wiedersehen, verabschiede ich mich herzlich von all meinen treuen Leserinnen und Lesern. „Täglich kann sich was ändern, solange wir die letzte Fahrt nicht nach Walhalla angetreten haben, hören/sehen wir uns auf meiner Seite erdigorchfock.com wieder“.

Bis zum nächsten Mal, es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi Gorch Fock

Ein ruhiges Gewissen, ist ein ruhiges…einfach mal Nein sagen !

Nachdem ich Liter weise mein Kaffee aphrodisiasierendes Mittel zu mir genommen habe, fühle ich nicht nur die hoffentlich letzte Sommerzeit- Dingsbum Hola es ist Winter- Umstellung in mir. Ich möchte nur mal eben zu verstehen gegeben, was ich von der letzten Bundesland Wahl halte. Ey Leute ,Hallo‘, wer hat Euren Finger in der Wahlkabine geführt ? Welche perfide Lust lässt Euch ein Kreuzchen machen. Erzählt mal , was geht denn hier ab? Grün oder transperent schauen Eure Pillen nicht aus oder ? Wer von Euch kann nicht nach vorne schauen und sehen, daß mit „denen“ nicht zu spaßen ist ? An die Wähler gerichtet, die sich in einem Koma ähnlichen Verlust Ihrer geistigen Potenz befinden. Wie laut muß der Knall sein, damit Eure Synaspsen merken, daß Ihr wieder mal einen Höhepunkt habt. In diesem Sinne wünsche ich allen einen nachdenklichen Start in die Woche.

 

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Bis zum nächsten Mal, es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi Gorch Fock

Blick nach vorne, Glossi geht in Pension

Papa was gibt es, beeile Dich, ich muß gleich zur Arbeit?“, leicht ungeduldig, wie es sich für einen Heranwachsenden gehört, wollte Fiete wissen, was sein Vater zubereitete. „Äh, Sekt oder Selter mein Sohn?“, Edgar Glossi ließ sich beim Kaffee aufbrühen nicht aus der Ruhe bringen. „Papa….“, leicht unwirsch bohrte, aus dem Bad kommend, der Sohn nach „…was tust Du?“. Nun schmunzelte Herr Glossi, wissend das Tu-Sätze immer sofort und gleich beantwortet werden mußten,…oh, wieder mittendrn…viel Spaß beim lesen…

dies verlangte die alte gelebte Tradition der Familie Glossi. „Kaffee machen tun, heute Küche oder möchtest Du den Kaffee im Keller genießen tun ?“, gemeinsam betraten Sie den Keller, um sich genüßlich auf dem Sofa zu platzieren. Nach dem ersten Schluck Kaffee und einer angezündeten Zigarette began der alte Glossi sich langsam zu öffnen. „Also Fiete, bevor Du wieder in See stichst, auf die Arbeit gehst, sage ich Dir, ich tue im September in Pension gehen“, kurz und knapp klang dieser Satz. Ruhig und gelassen nahm der Sohn diese Nachricht auf. Fiete kannte seinen Vater gut, er wußte, das er antworten mußte, denn wenn einmal was ausgeprochen war, wurde darauf sofort reagiert. „Papa hast Du es Dir gut überlegt ?,“ erklang die Gegenfrage.

Ja Fiete, es wird Zeit für mich in Rente zu gehen. Ich habe meinen Wunsch geäußerst, nun warte ich ab. Für mich gibt es kein zurück mehr“.

Edgar unterrichte Fiete, daß ein neues Beamtengesetz für die Bundesbeamten der ehemahligen Post- und Nachfolgeunternehmen seit 2018 in Kraft getreten ist. Dieses Vorruhestandgesetz wurde geschaffen, damit alle Bundesbeamten, die das 55. Lebensjahr erreicht hatten in den Vorruhestand gehen könnten. Edgar vermulierte die Sachlage seinen Sohn in einfacher Form, klar, deutlich und ohne jeden Zweifel, was Glossi senior vor hatte. Nun im August wurde er 55 Jahre alt, seinem Wunsch entsprechend, dem Gesetz folgend, wollte er im September zu Hause bleiben.

Kannst Du es Dir leisten zu Hause zu bleiben ?, wollte Fiete wissen. Edgar zeigte antwortend auf einen drei Punkte Testbeitrag, den er in den sozialen Netzen eingestellt hatte.

Du wist herausfinden, welche Personen nicht wirklich Deine Freunde sind und sie aus Deinem Leben verbannen“, „Der September wird Dir zeigen, wie stark Du wiklich bist“, „Der September zeigt Dir einen neuen Weg, der Dich zum Ziel führt“

Mit einem „Hmmm, allens klor“, nahm Fiete es zu Kenntnis, „…dann mol tau, Vadder“, nickend verschwand der Sohn aus dem Keller um mit schnellen Schritten zur Arbeit zu eilen.

Edgar nippte an seinem Kaffee, in Gedanken blickte er noch mal in sich hinein, würde er moch mal arbeiten gehen? selbstfragend stellte er fest…nein. Nein er wollte nicht nochmal die Zeit zurück drehen, 38 Jahre mit einem rosa Riesen auf dem Buckel waren genug, für Ihn war der Zeitpunkt erreicht Tschüss zu sagen.

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-Tschüss Arbeit, Willkommen Pension, was auch immer kommt, Herr Glossi wird es erleben und ich werde von meinem Freund berichten.-

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich einen schönen Herbst. Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi Gorch Fock

Warum nicht eine Langzeitbeziehung anfangen? eine Liebe findet Ihren Weg

Papa was machst Du denn nun schon wieder? sein Vater überlegte…

Wer kennt es nicht, Fragen auf die es keine Antwort gibt, weil er oder sie es nicht erklären können oder weil er oder sie es nicht erklären wollen. Nicht jeder ist rhetorisch begabt und gebildet, kann einem sechs jährigen Butje alles verständlich machen, was in ihm vorgeht oder warum das so ist, wie es ist. Mit meinen geistigen Fähigkeiten, oh ich nehme lieber die Rolle meines Freundes Edgar Glossi an, kann ich oder er alles nur aus dem Bauch ausdrücken. Hier treffen zwei verschiedene Welten aufeinander. Das Gehirn- und das Bauchgefühl. Edgar würde es „Herz und Verstand kommen zusammen“ nennen, denn er hat es nie gelernt sich klar und verständlich auszudrücken, was ihn beschäftigt oder was er seiner Außenwelt mitteilen möchte. In Kindertagen hat es ihn nie gestört, später als Erwachsener Mann wurde ihm bewußt, daß da ein leichtes Manko bei ihm ist. Eine lebenslange Lese- und Rechtschreibeschwäche ihn immer begleiten wird, die gemindert aber nicht endgültig beseitigt werden kann. Nun war es aber zu spät, Glossi hat sich für eine Seite seines Körpers entschieden. Ganz egal was geklärt werden soll, er denkt und handelt aus dem Bauch heraus, situationsbedingt nicht immer zu seinem Vorteil. Oh wieder mittendrin…

An diesem Maifeiertag wachte Edgar Glossi auf, heute war der Tag an dem sauber gemacht werden mußte. Ohne lange Zeit zu vertrödeln, schnappte er sich einen feuchten Feudel, startete im Badezimmer, nach den Treppen wurde die Küche gefeudelt, gleichzeitig Kaffee aufgesetzt und das Radio anstellt. Nach einer 10 minutigen Wischarbeit war „Fofteihn moggen“ angesagt. Eine Pause mit einer Tasse Kaffee war immer Willkommen im Hause Glossi‘s, dabei wurde nun intensiver am Radio gelauscht. Es lief eine Sendung zum Thema „Kontakt halten mit Familie und Freunden in der Ferne“, die weit weit weg von zu Hause sind. Aktive Zuhörer telefonierten mit dem Radiosender und erzählen in welcher Weise sie den Kontakt herstellten mit Ihren Lieben. Viele nannten als Hilfsmittel mobile Telefone, einige favorisierten das Internet mit den verschiedenen Nachrichten Anwendungen und kurzen Ansagediensten. Edgar legte den Feudel beiseite, ihn beschäftigte der aufkommende Gedanke, wie er einen Kontakt hergestellt hatte. Nach dem seine Frau Mona gestorben war, fühlte sich Glossi senior alleine.  / Hierzu meine Geschichte

–        ­https://erdigorchfock.com/2016/07/31/abschied-von-mona-lisa-fiete-und-edgar-auf-dem-weg-zu-neuen-ufern/ -/

Nur arbeiten und den Haushalt machen, Papa sein, erfüllten nicht sein ganzes Leben. Im fehlte eine Frau an seiner Seite, kein Problem für uns? Das ist leichter gesagt als getan und doch gleichzeitig genauso schwer zu finden. Wie sollte er es machen um wieder in feste Hände zu kommen? Edgar versuchte in seiner Freizeit mittels Internet etwas Abwechslung zu bekommen. So meldete er sich 2016 in den verschiedenen sozialen Netzwerken an. Hier lernte Edgar schnell eine Frau kennen. Leider lagen die Interessen von Ihr und seinem Ihm so was von weit auseinander, daß Glossi kurz vor Weihnachten den Schlußstrich zog. Wieder alleine, welch schrecklich grausamer Gedanke, hatte Glossi Senior Glück, nach nur wenigen Wochen im neuen Jahr traf Amor’s Pfeil  und eine neue Frau erweckte sein Interesse. Nach kurzen langen Gesprächen mit Ihr, änderte er seine persönlichen Personalinformationen auf seiner Profilseite von „Witwer“ in „Eine Beziehung mit…“ Ja wer war Sie? und woher kam Sie ???, das kann in Nachhinein nicht mehr genau ermittelt werden, denn Sie stellte sich im Februar als Sexfalle heraus, Ihr Profil wurde vom Netzwerkanbieter gelöscht. Reingefallen auf eine falsche Frau. „Nicht das System ist schuld, ich mußte was ändern“, brummelte Edgar vor sich hin. Er änderte seine internen Profilnotizen schnell und routiniert in „Witwer“ zurück. Nun saß am Abend der alte Glossi wieder vor dem Rechner, nachdem er seine „gefällt mir“ Drücker zu den einzelnen Beiträgen auf seiner Internetseite gemacht hatte. Kommentare zu eingestellten Bild oder Sprüchen ablieferte, war es an Zeit für eine angenehme Unterhaltung mit seiner neuen Freundin aus Loas. Nachdem seine seelischen Narben verheilt waren, verliebte er sich im März in seine Ty Lasavath. Kennengelernt haben sich beide über das Internet. Bei langen Unterhaltungen merkten beide, daß sie die selben schlechten Erfahrungen gemacht hatten und keiner alleine sein wollte. Gleiche Meinungen über dies und das schmiedeten die beiden Stück für Stück enger zusammen. Diesmal wurde nicht übereilt gehandelt, erst nach Wochen langen Gesprächen und Nachrichtenaustäuschen änderte Edgar seinen Beziehungsstatus in „eine Beziehung mit Ty Lasavath“, Ty machte das selbe und von da an war Sie “ in einer Beziehung mit Edgar“

 

Papa was macht Du schon wieder“, mit diesen Worten begrüßte der Sohn Fiete seinen sitzenden Vater im Wohnzimmer.

„Langzeitbeziehung machen und heiraten“, antworte Edgar. Fiete Glossi kannte seinen Papa, anhand der kurzen Antwort kam Fiete ins Wohnzimmer und schaute ihm über die Schulter. „Da kannste schauen“, Edgar zeigte auf seine Internetseite, Fiete nahm Platz am Rechner, las sich alles sehr genau durch, machte hier ein klick und dort kick auf der Tastatur, wechselte die verschieden Profilseiten stöberte im Internet, schaute sich viele andere Seiten an. Mit festen Blick, drehte  Fiete seinen Stuhl vom Rechner weg,  sah seinen Vater an, „Dann mache es richtig Papa“, mit diesen Worten stand er auf, verließ bejahend Kopf nickend seinen Vater und ging Richtung Küche davon. Edgar Glossi freute sich über diese Zustimmung seines Sohnes. Sofort informierte Glossi senior seine „Frau in spe“, beide kommunizieren in Englisch, wobei der eine Teil eher hölzern spricht und schreibt und der andere Teil etwas Mühe hat, ihn zu verstehen. Seit diesem Zeitpunkt stand für beide klar fest, daß sie zueinander gehören. Tags darauf machte sich Edgar auf den Weg zum Standesamt seiner Stadt, um eine ordentliche Lebensgemeinschaft anzuzeigen. Edgar will seine Zukünftige so schnell wie es geht nach Deutschland holen. Hierzu braucht Ty ein Visum, eine dauerhafte Genehmigung um an der Seite mit Ihrem zukünftigen Mann leben zu können. Ein Akt der Bürokratie ist nun im April angestoßen worden. Viele Fragen wie „Was braucht man oder sie um nach Deutschland auswandern zu dürfen“, müssen beantwortet werden. Ja sagen wir es mal leicht und locker, eine Menge Papiere gehören ebenfalls dazu.

Personalausweis und Reisepass sind bei Ty vorhanden. Die benötigte Geburtsurkunde kann beschafft werden, es dauert ein wenig, nur das eine Dokument, ein Nachweis das Ty deutsch kann entwickelt sich zum ganzen Haken an der Visumssache. Fest im Glauben an die Liebe, suchte Edgar nach deutsch sprachigen Schulen, Fehlanzeige. Nach einem langen Emailverkehr und der Unterstützung seines Standesamtes fand er die zuständige deutsche Botschaft in Laos heraus. Die freundlichen Botschaftsmitarbeiter schickten ihm Informationsmaterial zu. Nach diesen Informationen ist ein Nachweis über den Kenntnisstand der deutschen Sprache notwendig um an ein Visum zu kommen. Edgar erfuhr das Zertifikate von den Goethe Instituten anerkannt werden. Das nächste Goethe Institut befindet sich für Ty weit weit weg in Thailand. „Was machen wir nun mein lieber Edgar?“, fragte Ty ihren liebsten. „Hmmm“, machte Glossi und überlegte, „dann lernen wir zusammen deutsch, kein Problem mein Schatz“.

Fortsetzung folgt…in diesem Sinne wünsche ich den Beiden Viel Glück.

 

Solange wir oder Edgar und Ty auf neue Nachrichten warten, etwas …

 

 

 

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich einen schönen Sonntag. Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi Gorch Fock

 

 

 

In vier Tagen vom Niederrhein zumTor der Welt und zurück…Teil I

Ende Oktober, zu den Herbstferien in NRW, eine Reise in Norden zu machen klinkt für den Niederrheiner nicht gerade verlockend. Soll es doch in den nördlichen Reginonen von Deutschland mehr regnen, als im gesamten England das Jahr über. So jedenfalls erzählt man sich hier Schauergeschichten vom meinen schönen Norden. Zugeben die Leute, alles Nachbarn von hier, nehmen es mit dem Thema Urlaub sehr ernst, ganz egal wohin man / sie fährt wird es mit der Schlußfloskel „So isses, zu Hause immer noch am schönsten, nicht wahr.“ kommentiert. Fern einer Logik belassen wir es mal für einen Moment dabei und konzentrieren uns auf Edgar und Fiete, der eine ein waschechter Hamburger Jung, hanseatisch abgeklärt und erfahren. Der andere in Oberhausen geboren, sprich niederrheinsisch weltoffen aufgewachsen,…oh wieder mittendrin…

Edgar wollte wieder in seine alte Heimat fahren, mal durch atmen, seine Stadtteile besuchen, einen Tapetenwechsel auf Zeit machen, nur ein verlängertes Wochenende sich den Wind um die Nase wehen lassen, Großstadtflair genießen, Essen gehen, Klamotten kaufen, Theater besuchen, alles mal anreissen was so eine schöne Stadt zu bieten hat. So beschloß er beim Mittagessen vom seinen Fernweh zu erzählen. Meistens hörte sein Sohn gelassen zu, während dessen er sein Smartphone weiter bediente, wenn Senior Glossi was erzählte. Fiete kannte diese Art der Kommunikation am Mittagstisch, immer über alles offen zu sprechen, ganz egal was anstand, die Küche war für die beiden Kommunikationstreffpunkt. Das hatte schon Tradition in dieser Familie, passend zu den gestellten Fragen, fielen die Antworten immer ruhig und gelassen aus. Anhand des Tipptaktes von Fiete, wußte der Vater, ob er weiter erzählen konnte oder ein neues anderes Thema anschneiden sollte. „Ich möchte mal nach wieder Hamburg fahren, hast Du Lust mit zu kommen Fiete?“, es klang fast beiläufig, als wenn Edgar nach dem Salz gefragt hätte, „Ja, das können wir machen, wann Papa?“, kam es von Fiete heraus, der in diesem Moment von seinem Smartphone abließ und seinen Vater forschend ansah. Verblüfft auf diese für Ihn positive Antwort, setzte Edgar sein Gedankengang weiter fort: „Wie wäre es zu den Herbstferien oder hast Du Termine mit Deinen Freunden?“, nun sah Edgar Fiete vielsagend an. „Nein Papa, alles gut, ich freue mich, wo wollen wir übernachten, was wollen wir in Hamburg machen?“. Mit breitem Grinsen machte Edgar seinem Sohn klar, daß er es noch nicht wüßte, was anstehe…

Nun hatte Edgar Glossi viel vorzubeireten, wußte er doch ganz genau, daß man nicht einfach so nach Hamburg fährt und Urlaub macht – https://erdigorchfock.com/2014/04/21/gedanken-an-st-pauli-kinonacht-fischmarkt-und-eine-nebelige-fahrt-auf-der-elbe/

Als erstes mußte eine Unterkunft gesucht werden, dem Geldbeutel entsprechend, es sollte schon anspruchsvoll mit einer tollen Aussicht auf Hafen, Alster und mehr sein. – Bevor ich als Erzähler weiter schreibe „in medias res gehe“, werde ich hier in dieser Geschichte keine Namen von Hotels oder Schiffeignern und Restaurants nennen, ich möchte skizzieren, was gemacht werden könnte, ganz nach meinem Prinzip alles kann nichts muß, wo war ich, ach ja – Gute Vorbereitung sind das A und O einer jeden Reise. Die Wahl des Hotels war kein Problem, mitten in einer schönen Grünanlage, mit Anbindung einer nahe gelegenden Untergrundbahn war der Ausgangspunkt für die geplanten Unternehmungen schnell gefunden. Es zahlte sich aus, daß Edgar Glossi im Internet vor Jahren einen seriösen Reiseveranstalter gefunden hatte, nun reservierte er das Hotel direkt. Da die Anreise mit der Bahn gemacht werden sollte, Egdar mochte Bahn fahren schon seit seiner frühesten Jugend, besuchte er in den darauf folgenden Tagen ein Deutsche Bahn Reisebüro. Im Gegensatz zur Hotelbuchung, machte Edgar hier keine Kompromisse, ein direkter Informationsausstausch mit einem Mitarbeiter der DB vor Ort geht schnell und spart Zeit. Je nachdem wie früh gebubcht wird, kann man hier schön tüchtig Euros sparen. Der Tag der Abreise, rückte näher. Es wurde Zeit sich um Restaurants zu kümmern, das erwies sich als schwierger als der Edgar dachte. In einer Millionenstadt sollte man ungefähr wissen, wann man wo ist, wenn sich der kleine und große Hunger einstellt. Ein kleiner Zeitplan solle schon zurecht gelegt werden, genauso ist es ein unbedingtes muß, sich vorher einen Tisch zu reservieren.

Hier griff Edgar tief in die Trickkiste, jenseits von der heut üblichen Google und Internetbewertungen Hysterie und Jagerei nach der Hotelsuche und um sich nicht zu verzetteln, machte er sich Gedanken, wo er in nur drei Stadtteilen in Hamburg gut essen könnte. Mit Hilfe von lieben Kontakten, die er im Laufe der Jahre geschlossen hatte, konnte er vorab Tischreservierungen machen und damit in super Restaurants gehen. Alles war perfekt organisiert und vorbereitet, es konnte auf große Fahrt gehen. Ein 3 Nächte, insgesamt 4 Tage Trip, mit kleinen Höhenpunkten wartete auf Fiete war fertig gestrickt.

Samstag, 04:00 Uhr Tag der Abreise. Edgar hatte seinen Koffer schon am Tag vorher gepackt, um nicht in letzter Minute was zu vergessen. Bei dieser Reise wollte er jede Minute genießen. So wurde sein Sohn pünktlich mitten in der Nacht zur führen Morgenstunde geweckt, denn um 05:00 Uhr sollte ein Taxi die beiden zum Bahnhof zum fahren. Plötzlich bemerkte Edgar, daß Fiete noch nichts gepackt hatte. Gerade noch rechtzeitig wurden beide mit dem packen, Mülleimer raus bringen, Licht aus machen fertig. Nach verlassen des Taxis am Bahnhof, stellten beide fest, daß der angegebene Nahverkehrszug 30 Minuten später fuhr als geplant. Dies konnte Edgar nicht aus der Ruhe bringen, ganz in der Art von Jules Verne „In 80 Tagen um die Welt“, konnte der Zug in Duisburg ohne Zeitnot erreicht werden. In Duisburg angekommen kam es zu ersten Geduldsprobe für beide, da vom Gleislautsprecher Ihr Intercity mit einer Verspätung von 30 Minuten angekündigt wurde. Diese Tatsache wurde mit einem Lächeln von Edgar quittiert, während dieser zusätzlichen Wartezeit suchten sie den Bahnhofsbäcker auf, um sich mit Brötchen und Getränken zu stärken. Wieder zurück am abfahrenden Gleis verkündete der Lautsprecher mit der Durchsage, daß der Zug nach Hamburg 40 Minuten Verspätung hätte. Langsam kroch ein kleiner Schauer in Fiete’s Glieder hoch, das herbstliche kalte Wetter schlug unbarmherzig zu. Edgar blieb vom Klima unberührt, für Ihn war es lange noch nicht Zeit den obersten Hemdkragenknopf zu schließen. Nach 45 Minuten hielt der Zug am Gleis, Fiete konnte endlich seine klammen Knochen im Zugabteil wärmen. Mit Blick auf die zu fahrende Route des Zuges, mußten beide laut lachen. Dieser Bummelzug fuhr durch das halbe Ruhrgebiet und hielt an jeder Milchkanne an, kein Wunder das er Verspätung hatte. Mit einer Stunde plus lief der Intercity in Hamburg Dammtor ein. Sie waren tatsächlich angekommen. In einer Geschäftsstelle des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) wurden die Fahrkarten für alle Transportmittel gelöst, die für diese vier Tage benötigt wurden. Mit diesen Karten konnten U – und S Bahn und auch die Hafenfähren benutzt werden. Das Hotel wurde schnell gefunden. Sehr zu Freude der beiden machte beim einschecken die Mitarbeiterin der Rezeption ein Godie Vorschlag, gewährte ein Upgrade, schickte Fiete und Edgar ganz nach oben in ein Zimmer mit wunderschönen Ausblick auf Hamburg, so hatte Edgar sich den ersten Moment des Wiedersehen mit Hamburg vorstellt.

Solange bis der nächste Teil kommt, etwas Spaß von meinem Kanal

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich eine schönen Sonntag. Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi Gorch Fock

Mit einem lachen Auge zum Hanselauf 2016 in Wesel, Teil II

Erstens kommt es anderes und zweitens als man denkt “, ein Zitat, daß mir in den letzten Tagen immer wieder durch den Kopf geht. Dabei versuche ich nicht heraus zu finden wer diesen Satz erdacht hat, für mich steht im deutsch sprachigem Raum dafür Wilhem Busch gerade, der in seiner abgewandelten Form des reinen Nachdenkens, ( als Beispiel bei Max und Moritz ) Personen auf die Schippe nahm, leider können wir uns heute nichts mehr unter seiner moritaten Art was vorstellen oder ? Seine Geschichten begleiten mich im Geiste, versuchend in all meinen Facetten eine Erklärung darauf zu finden, warum ich es auf mich nahm wieder laufen zu wollen,…oh, wieder mitten drin…

so viele Dinge mußte ich gleichzeitig bedenken, um mein gesetztes Ziel zu erreichen. Als ertes mußte ich schnell mein Gewicht reduzieren, in Sichtweite eines zweistelligen Wohfühlbereiches, verringerte ich es in knapp zwei Monaten, im August war mein Kampfgewicht unter 100 Kilo. Fast leicht wie eine Feder, zog ich meine Laufschuhe an, nun stand der schwerste Teil meines Laufprogrammes an, ich war bis zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht wieder richtig gelaufen. hierzu der erste Teil –  https://erdigorchfock.com/2016/09/04/mit-einem-lachen-auge-zum-hanselauf-2016-in-wesel/   –

Laufen heitßt für mich rennen, schnell und zügig eine dauernde Geschwindigkeit zu halten und die bis durch die Ziellinie zu bringen. Mit einem warnenden Blick für alle harten Männer unter uns, die die 50 Jahre passiert haben und sich sagen, „Was der schafft, das schaffe ich auch“. Ich habe es…lassen wir diesen Punkt noch unbeantwortet stehen und schieben den Siegesgedanken etwas nach hinten…horchen wir mal vorerst in unseren Körper hinein, ob noch körperliche Fähigkeiten vorhanden sind? Sprechen wir es offen an meine lieben Leidensgenossen, „Unterhalb der männlichen Gürtellinie, spielt sich schon lange nichts, vom Alter hergesehen, mehr ab oder ?“, wenn wir mal ganz ehrlich sind. Seit Jahren reduzierten wir / ich die körperliche Leistung der Füsse, Waden, Oberbeine auf das nötigste. Wer meint, daß er mit „S parzieren gehen, e xtern die Sonne genießen, x beliebig sportlich ist“, genug macht oder sich mit Rad fahren fit hält, er gut in Form ist, wird an dieser Stelle nur müde von mir belächelt. Auch wer nun kontert und Rad fahren hinzufügt, ist auch nicht ganz auf dem richtigen Dampfer, da hier ganz andere Muskelpartien beantsprucht werden, es könnte allemal reichen, den Körper auf zu wärmen. Laufen ist was anderes und damit meine ich auch nicht Powerwalking oder Jogging. Wer richtig laufen will, sollte die Technik beherrschen, immer einen Fuß abwechsend mit dem anderen in der Luft zu halten. Eine schwingende Einheit bilden und diese kreisende Bewegung 5000 mal wiederholen, dann erst weis man was laufen ist.

Zwei Tage vor meiner Anmeldung hatte ich es geschafft, mein Plan ging auf, in den nächsten Tage wurde ein von mir auferlegtes Laufprogramm gestartet. Jeden Tag lief ich meine Strecke, vom ersten Tag verfolgte mich ein Muskelkater, dem ich trotzte, solange es ging. So machte ich zehn 5000 Meter Läufe in zehn Tagen… Und dann ???…, kam das böse erwachen aus meinen Traum. Im Bett liegend, es wurde langsam hell draußen, erwachte ich aus dem Schlaf und konnte mich nicht mehr bewegen. Mein Körper streikte, zeigte mir, daß ich es nicht mehr schaffe, aus und vorbei die Zeiten. Mit der schweren Erkenntnis, das dies der letzte körperliche Warnschuss vor dem Bug war, kroch ich aus meiner Hängematte, machte den ersten Klimmzug am Fenstersims, sah hinaus auf die Straße, schaute dabei mit verkniffen Augen auf meine schmerzenden Knien hinunter, ich stand vor der Entscheidung weiter machen oder aufzuhören.

Den Hanselauf Wesel 2016 werde ich nicht laufen können, aber wer weis, „Es gibt nichts schlimmeres, als das, was ich mir selber antun kann – ganz klar und eindeutig gehe ich auf das Zitat der Schriftstellerin Alexandra Lay ein -, um abschließend mit einem lachenden Auge auf den Hanselauf Wesel 2017 zu schielen. Nur werde ich mich bis dahin besser vorbereiten und viel mehr Ruhepausen einlegen.

Solange bis der nächste Teil kommt, etwas Spaß von meinem Kanal

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich eine schöne Karnevalszeit. Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi Gorch Fock

Mit einem lachen Auge zum Hanselauf 2016 in Wesel

Zugeben so gut wie früher klappt es nicht mehr, das mit dem selbst motivieren, der Wille ist vorhanden, nur die Seele und der Körper spielen zustimmend „Mascarpone“ mit – und vor allen durcheinander, wenn es darum geht einen Einklang mit sich selber zu finden, der dabei behilflich ist, wenn ein neues Ziel an gesteuert werden soll. Alles fing 2015 an, wo ich das Glück hatte beim Hanselauf Wesel zu zuschauen. Diese Stimmung am Veranstaltungsort, die gute Laune und das Wetter, trocken, genau richtig um einen 5 Kilometer langen Stadtkurs abzureißen, gefielen mir. Als Zuschauer mittendrin, umringt von Nachbarn war es gar nicht so einfach für mich neutral zu bleiben, denn wenn der eigene Sprößling mitläuft kann es schon mal vorkommen, daß andere gute Läufer nicht gerade die erforderliche objektive Betrachtung von mir erfahren, dazu schlägt zuviel Stolz im Schlag des Herzens eines Vater … oh wieder mittendrin…

aber so hart will ich mal nicht sein. Ich blieb fair und distanzierte mich von niederen Gefühlen, war ein guter Zuschauer und feuerte auch andere Läufer an. Dabei sein ist alles was zählt und natürlich das mitmachen, ganz dem olympischen Gedanken folgend, traffen sich in Wesel 2015 über 500 angemeldete Läufer zum 11. Hanse City Lauf, es wurde in den verschiedenen Kategorien und Altersklassen gewertet. Beim Start zog die Hautgruppe zwischen 18 und 30 Jahre das Feld an, alle gut durch trainiert, vereinzelt platzierten sich noch ein paar Jugendliche unter 18 in diese Gruppe. Vom meinem Sohn war nichts zu sehen. Meine Nachbarn hatten alle Ihre Kinder und Enkel schon vorbei laufen sehen, gelegentlich vielen ein paar „Hallo’s „ zu den Läufern und unterstützende „Lauf schneller, Du schaffst das“, so nach 7 bis 8 Minuten, wechelte ich meinen Aussichtspunkt, um näher am Geschehen zu sein, wurde ich doch langsam unruhig, wo mein Sohn denn nur bleibt? Mit Blick auf die Start- und Zieluhr, hatte ich nun den besten Platz gesichert, langsam lief der Zeiger auf die 16 Minute des Rennens zu, da fiel mir ein, was in meiner Berechnung falsch war. Ich hatte die Welt- und Olympiarekorde im meinem Hinterstübchen gespeichert. Was ein fataler Fehler, das konnte ja gar nicht geleistet werden von den Läufern, wäre ja auch ein Ding gewesen, wenn hier einer Weltrekord oder Weltjahresbestzeit unter 13 Minuten läuft. Ein Raunen in der Menge der Zuschauer meldete die ersten Läufer an, die sich alle anschickten durch die Ziellinie zu laufen, nun war auf der Zielgeraden alles aus dem Häuschen. Mit den Nachbarn fiebernd, konnte ich nun die Läufer mit an feuern, daumend drückend, hatte ich ein super Rennen gesehen. Auf einmal bog mein Sohn auf die Zielgerade spurtend ein, geschafft, er war ankommen, von der Zieluhr war er unter 21 Minuten gelaufen, ich war platt, an so eine Zeit hatte ich nicht gedacht. Später, zu Hause, konnte ich dann seine Urkunde bestaunen. Mein Sohn grinste über beide Wangen und da passierte ein freudscher Fehler von mir.

Aus meinen Bauch heraus, sagte ich ohne lange zu überlegen, „Beim nächsten Hanselauf Wesel laufe ich mit“. Was folgte war ein großer Lachanfall meines Sohnes. Nun bin ich in der Situation meinen Worten Taten folgen zu lassen, zu halten, was ich versprochen habe und das ist verdammt schwer. Mein letzter Lauf liegt schon mehr als 35 Jahre zurück. Damals lief ich bei den Bundesjugendspielen in Hamburg mit, war unter den besten dreien meines Jahrgangs meiner Schule, qualifizierte mich damit für die Kreisauswahlläufe. Nun belegte ich bei diesem entscheidenen Rennen, kurz vor dem Finale im Hamburger Volksparkstadion, von 9 Läufern, den 7’ten Platz. Da hier wieder nur die drei besten Läufer weiter kamen, war an dieser Stelle Schluß für mich. Wie gesagt, es ist lange her und nun fange ich wieder mit dem „Laufen“ an. Wer kennt es nicht, es gibt nichts schlimmeres als man / sie sich selber antun kann. Aber jetzt klein beigeben, mit dem Alter von 53 Jahren kokettieren und bei seinem Sohn Abbitte leisten, erklärend versuchend mich heraus zu reden, daß ich mich nur aus der Laune des Moments habe hinreissen lassen und es sehr wahrscheinlich ist, daß ich so eine Strecke nicht mehr laufen könnte, kommt für mich nicht in Frage. Als letzter meiner Zunft ( ich mache und sage alles nur einmal) bin ich nun dabei meine Runden zu drehen.

Dabei half mir der Zufall, wartend auf mein öffentliches Transportmittel, stellte ich mir die Entfernung von meiner Arbeit bis nach Hause vor, „Wie viele Kilometer sind das wohl?“, ehe ich mich noch näher mit dem Gedanken aus einander setzen konnte, fingen meine Beine selbstständig an den Weg nach Hause ein zuschlagen, nun war der Ehrgeiz in mir geweckt, im Schnellschritt war ich in unter einer Stunde zu Hause angekommen. Verblüffend, daß hätte ich nicht gedacht. Ein paar Tage später, steckte ich mir meine 5000 Meter ab. Ich baute mir meine eigene Strecke des „ Mit einem lächeln im Gesicht Parkours und ans Ziel kommen ist alles“, in meiner Fantasie fand ich die genaue Entfernung von A nach B vollkommen überflüssig, ich wollte ja nur 5000 Meter machen. Fest vorgenommen hatte ich mir 10 Runden, einmal quer durch die Nachbarschaft, einfach mal nur so schnell durchgehend und fertig ist die Sache. Leider fehlte mir die Kondition, ermattet und niederschlagen, brach ich bei Runde 5 ab. Mein Körper eröffnete mir wo seine Grenzen sind. Ein paar Tage später, startete ich den nächsten Versuch. Ohne aufzuhören ging ich eine Stunde lang flott, bis in die Stadtmitte hinein, glücklich schon mal den Anfang gemacht zu haben, kehrte ich bei Alex und Bubi im Römer ein. Ohne lange zu fackeln erzählte ich von meiner Idee und wurde milde belächelt, da ich mich wieder mit dem Thema der Entfernung aus ein ander setzen mußte und hier immer noch keine 5 Kilometer geschafft waren. Etwas mutlos, schnell verabschiedend von den beiden, trottete ich wieder nach Hause. An nächsten Tag, mit schnellen Schritten machte ich mich zu Diana und Heinz in den Yachthafen am Auesse auf, auch hier wurde ich eines besseren belehrt. Die Strecke war hart dran an der 5000 Meter Marke, aber nur beinahe. Was blieb mir übrig, nun fest im Training steckend, mußte ich es wissen, was wirklich Sache ist. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis ich einen Rundkurs von 2,5 Kilometer gebastelt hatte. Endlich hatte ich meine Meter zusammen.

Nach dem ersten echten Lauf kam das große Erwachen, ich brauchte für ein paar Kilometer über eine Stunde. Am Abend, mit schweren Herzens ging ich zu Bett, „Das Hanse dingsbums Rennen werde ich wohl als letzter beschreiten, na toll“, damit schlief ich ein, aber nur kurz, es meldete sich bei mir links ein Wadenkrampf an, der mich bis zum eigentlichen Aufstehen daran erinnerte, daß ich es mit dem laufen anderes angehen sollte. Tag zwei, eisern zog ich meine Strecke durch, mit dem Erfolg das ich in der folgenden Nacht rechts einen Muskelkrampf bekam. Mit matten Augen ging ich tags darauf zur Arbeit. Gehen ist gut gesagt, nein ich kroch durch den ganzen Tag und war froh am Abend wieder auf meinen Sofa zu sitzen. Am dritten Tag, es klingt unglaublich,  wachte ich ohne Schmerzen auf. Nun etwas ungelenk tapste ich mutig zum Rechner und holte mir die Anmeldeseite des Hanse City Lauf 2016 Wesel hervor. Mit faultierartigen Bewegungen drückte ich mit letzter Kraft meiner Finger, am 27. August, die Taste zur Anmeldungsbestätigung runter. Es is geschafft, es gibt kein zurück mehr, ich laufe das Ding.

Bis zum 01.10.2016 habe ich noch etwas Zeit und kann fleissig an meinen Laufstil arbeiten, an meiner Zeit arbeiten, es wird vielleicht unter einer Stunde werden, wer weis. Jedenfalls bin ich dabei, bei diesem 5000 Meter Lauf. Ich wünsche jedem Läufer, der daran teil nimmt viel Spaß, einen gutes Rennen und einen schönen Aufenthalt in Wesel.

Solange bis der nächste Teil kommt, etwas Spaß von meinem Kanal

 

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich eine schönen Sonntag. Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi Gorch Fock