1000 mal berührt und angeklickt, wer hätte das gedacht…… endlich angekommen

Zuerst nur ein Gedanke und keine Vorstellung, wie ich was schreiben sollte und nun mehr als 1000 Aufrufe zu meiner Webseite. Zeit für mich ein kleines Danke schön zu sagen.

Natürlich sind Aufrufe kein Indikator für Qualität. Es ist immerhin ein Zuspruch und eine Anerkennung in einer medialen Welt, die sich zu nehmend nur noch mit Bit und Byte beschäftigt. Wo der Schein mehr zählt als das sein. Es wird schnell mal ein „gefällt mir“ gedrückt und nach der Anzahl der eigenen Freundeskreise geschaut, ohne zu wissen, wer bist Du und was sind Deine Interessen? Gefällst Du mir überhaupt? So wollte ich nicht starten. Bei meinem ersten Versuchen „Wie gestalte ich eine eigene Website“, wollte ich schon aufgeben. Es war mir schier unmöglich, eine klare Antwort im Welt weiten Webnetz zu finden. Wer sich nicht soviel mit dem Internet beschäftigt und damit nicht groß geworden ist, weiß vielleicht was ich meine, wenn Begriffe wie Server, Domäne, Domänenname, Web account, Provider u.s.w. einem um die Ohren fliegen. Hier habe ich in langen Nächten „Allgemeine Geschäftsbedingungen“ gelesen und schnell gemerkt, das noch ein langer Weg vor mir lag.

Nun wer erklärt mir, wie was geht und zwar richtig von Anfang an? Der Einstieg zum schreiben und veröffentlichen führt im heutigen Zeitalter über einen Umweg. Das wichtigste steht im Hintergrund und kommt zuletzt. Es kommt darauf an, in welcher Form die Geschichten abgelegt werden sollen. Wieder lange Nächte um die Ohren schlagen und sich mit Speichermedien befassen. Ob in .txt, .doc. gemeinsame Form finden ala Bilder einbauen in .png oder .jpg, Lizenzrechte beachten u.s.w. hier machen wir mal einen Punkt. Alles hatte ich nun sicher in in meinem Rechner gespeichert. Kopieren und übertragen auf die eigene Website war schnell gemacht, dachte ich……

Mein Wunsch des Schreibens rückte immer mehr in weite Ferne. Es hilft nur die Ruhe bewahren. Ohne Reklame für den einen oder anderen Verlag, Herausgeber zu machen, bin ich fündig geworden. Schritt für Schritt wurde mir klar, daß eine eigene Seite, wie eine Adresse ist. Das nächste Problem klingelte bei mir an. Wie sollte ich mich nennen? Mein Blog / Autorenname sein? Wie sollte mein eigenes Postfach auf meiner Seite lauten ?
Immer wieder trat ich auf einer Stelle und kam nicht voran. Daß gestalten, wie soll meine Seite aussehen, mit all den drum und dran, Register, Hintergrundbild und Profil, Optik bis hin zu den Kommentarfeldern, klappte dann wie geschmiert. Nach dem einbinden der zahlreichen sozialen Plattformen war es endlich geschafft. Meine Seite stand.

Nun kann ich meine Geschichten verbreiten. In der Hoffnung, das diese auch Anklang finden. Wie gesagt, daß ich über 1000 mal angeklickt werde und Abonnenten finde, daran habe ich nicht gedacht. Danke an alle, die mich lesen und mir geholfen haben.

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich einen schönen Samstag.

Gruß ein Exil lebender Hamburger in NRW

PS: Die nächste Hürde für mich wird es sein ein Buch zu veröffentlichen….. wollen mal sehen, ob es klappt……..nun da ich als Schreiber, Blogger angekommen bin.

Ein Wiedersehen mit seiner ersten Liebe……Hamburg

hamburg.2012

Foto by GorchFock63, Hamburger Museum

Auch nach vielen Jahren komme ich nun als „Tourist“ immer wieder gerne nach Hamburg zurück. Am liebsten mit dem Zug. Es ist herrlich über die Harburger Brücken direkt in die Stadt zu fahren. Beim alten Kaiserbahnhof, am Dammtor fühle ich mich gleich wieder zu Hause. Bevor es zur einer Stippvisite kommt, plane ich schon Wochen im voraus. Meine festen Ausgangspunkte sind schnell gemacht. Ohne Planetarium, Hafen und meine Insel zu sehen, kann es kein richtiger Besuch in dieser Stadt für mich sein. Es ist immer eine Freude, wenn mich meine Familie begleitet, da ich dann eine gute Gelegenheit habe, alt bekanntes wieder zu entdecken.

- Was sollte jeder von Hamburg gesehen haben …...? 

In meiner hanseatischen Art sage ich weniger ist mehr, ganz unser alten hanseatischen Tradition entsprechend.
Genießen und schwelgen meine „leeven Quitschers“ Am Anfang steht und fällt jede Stadt mit Ihren Unterkünften. 
Die Qual der Wahl mit den Stadthotels. Ob nun bei Planten un Blomen, am Gänsemarkt oder im Hafen, es kommt bei
jedem auf seinen Geldbeutel an. Es gibt eine Anzahl von Möglichkeiten, die es einem schwer machen sich zu
entscheiden. Vorab eins schnell noch gesagt. Wer ein richtiger Sehmann sein will, sollte sich Zeit mitbringen und
von der Stadtmitte aus anfangen. Von Planten un Blomen, über die Colonaden Richtung Alster flanieren. Eine schöner
Spaziergang am Ankunftstag, versüßt mit einer kleiner Alstertour. Immer wieder gern.

-Wer etwas mehr möchte......?

Ganz nach Kondition sollte Hamburg zu Fuß erobert werden. Bitte nicht gleich lachen. Natürlich können die guten
öffentlichen Verkehrsmittel benutzt werden. Nur darf sich in dieser Metropole keiner übernehmen. Wer einmal am
Jungfernstieg, über Mönckebergstraße, weiter über Rathaus und am Schluß wieder am Gänsemarkt angekommen ist,
wird verstehen was ich meine. Ganz zu schweigen von den kleinen Boutiquen, Eisständen und Arkaden, die alle
einen Blick wert sind.

-Wo geht es zum Hafen..... ?

Am besten verschafft sich die Besucher einen Überblick auf dem Michel, falls dann noch fragen sind, würde ich in den 
Untergrund gehen. Nee, das ist kein Witz. Mit der U-Bahn von Mönckeberg, Rödingsmarkt nach St.Pauli
Landungsbrücken fahren, immer ein Erlebnis. Für die richtigen Hamburger unter uns, steigt doch mal wieder am 
Baumwall aus und schaut mal bei den Schiffsausrüstern in die Fenster, natürlich darf auch mal auf die Elbe gelünkert
werden und von dieser Seite zur Überseebrücke hoch. Die schwimmenden Pontons fangen früher an als erwartet. 

-Wann ist die beste Zeit St.Pauli zu erleben...... ?

Von der Gemütlichkeit gesehen zur blauen Stunde. Am Nachmittag vom Millerntor ( Hamburger Dom ) zum Nobistor 
stromern. Hat was.... Aber auch hier bitte nicht übertreiben. Auf der Suche nach dem Herz von St.Pauli ? Schwierig zu
bestimmen, geografisch gar nicht machbar. Es ist nicht nur die sündige Meile allein, die das Herz dieser Stadt
ausmacht, denn die Reeperbahn lädt immer zum verweilen ein. Ganz im Ernst, wo gibt es so viele Theater und 
zahllose Pinten an einer Stelle. Nebenbei bietet das Wachsfigurenkabinett Kuriositäten, selbst der alte Bismarck hat 
an St.Pauli gefallen gefunden und dreht sich nicht ab, besser gesagt noch nicht. Für die Nachtschwärmer unter uns,
bleibt immer sutje und macht keinen auf Prahlhannes, dann könnt Ihr auch die Clubs genießen und manch schönen
seuten Deern tief in die Augen schauen.

-Was gibt es noch...... ?

Na, hier sind wir am Punkt für die Eingeweihten unter uns angekommen. Ohne meine Lieblingsstellen zu verraten, 
lach, geht das nicht oder ? Doch natürlich. Ein Spaziergang entlang der Elbe bis zum Treppchenviertel, Ausflug in den
Aumühler Wald und in die Harburger Berge. Ein Besuch in die zahlreichen Museen ( super Geheimtipp- es gibt welche
auf dem Wasser, aber psst) und Bibliotheken runden hier das Bild einer Weltstadt ab.

Wie heißt es so schön, Hamburg meine Perle...........

Bis zum nächsten Mal, Gruß vom Exil lebender Hamburger in NRW.