Frage nicht , wenn Du die Antwort nicht kennst/ Don’t ask, if you don’t know the answer

„Also noch mal“, völlig frei von Sinnen versuchte ich Fiete unsere Familienverhältnisse nahe zu bringen: „Fiete Du bist x – facher Großonkel , weil ich Onkel bin , was bedeutet daß die Kinder meiner Schwester meine…“, Edgar Glossi kam nicht soweit , da Fiete mit einem Lächeln wissen wollte: „Also muß ich vorher immer fragen, bevor es zur Sache geht, ob ich mit der Auserwählten verwandt bin ?“ … oh wieder mittendrin…

„Ja Fiete , manchmal möchte ich Dir nur mal eben aufzeigen was Deinen Vater , äh ich meine Deinen Uropa passiert ist, als er einmal mit aufkommender Leidenschaft nicht danach fragte. Ich möchte, daß Du nicht die selben Fehler machst wie … ach egal, passe auf“. Edgar holte tief Luft und began von damals zu erzählen, als sein Vater zu ihm sagte: „Es geschah in der Nacht des 20.12.1960, als ich die Witwe Hilde heiratete, die eine erwachsene Tochter hatte. Mein Vater Wilhelm, der uns oft besuchte, verliebte sich in meine Stieftochter Manu und heiratete sie. Dadurch wurde mein Vater mein Schwiegersohn und meine Schwiegertochter meine Mutter. Einige Zeit darauf schenkte mir meine Frau einen Sohn Fiete, welcher der Schwager meines Vaters Willi und mein Onkel wurde. Die Frau Manu meines Vaters, meine Schwiegertochter und auch meine Mutter, bekam auch einen Sohn Kai. Dadurch erhielt ich einen Bruder und gleichzeitig einen Enkel. Meine Frau ist meine Großmutter, da sie ja die Mutter meiner Mutter ist. Ich bin also der Mann meiner Frau und gleichzeitig der Stiefenkel meiner Frau. Mit anderen Worten, ich bin mein eigener Großvater und fertig ist die Familiengeschichte“. Edgar freute sich , daß Fiete nun verstanden hatte.

( hierzu meine Geschichte)

https://erdigorchfock.com/2015/10/21/die-mutter-ist-bekannt-der-vater-ungewiss-eine-spanische-fliege-in-der-familie/

„Papa , nächstes Mal mußt Du mir nochmal erklären, wann der richtige Zeitpunkt ist mit der Leidenschaft aufzuhören,bevor ich mein eigener Sohn werde“. Edgar knickte ein und schloss mit dem Worten: „ Tja , manchmal möchte ich wissen , ob ich ich bin .

Bis zum nächsten Mal …

Erdi Gorch Fock ®

Gewußt wie / Knew how

Es muß an den Männern liegen , daß viele nicht wissen wie es geht, kann auch an der genetischen Grobmotorik liegen oder ? In diesem Sinne. ( It’s clearly up to us men that many don’t know how to do it. Can also be due to the gross genetic motor skills, I am right ? In this sense.

Wer machte den Bikini berühmt ? / Who made the Bikini famous?

Was eine Frage, es war der 05. Juli 1946 als der französische Modedesigner Louis Réard ( *1897 – † 1984) den Bikini ( einen zweiteiliges Badekleidungsstück ) vorstellte. Tja, ich würde ja sagen daß der Südsee Zweiteiler 1892 von Eugene Henri Paul Gauguin ( französischer Maler * 1848 – † 1903 ) berühmt gemacht wurde.

als Beispiel ein Bildschirmfoto / as example Screenshot

Oder lag an der es ersten europäischen Trägerin Micheline Bernardini ?

als Beispiel ein Bildschirmfoto / as example Screenshot

In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Freitag.

Erdi Gorch Fock ®

Es ist so einfach mir zu folgen / It is so easy to follow me

Der Weg zu meiner Webseite https://erdigorchfock.com Am Beispiel meiner letzten Geschichte ⁃ Bild als Hilfe – Wer es nicht lesen kann oder eine andere Sprache bevorzugt, geht bis zum Ende der Seite ( im Fachjargon „scrollt“ nach unten) . Da ist der Übersetzer. Nun die gewünschte Sprache einstellen, wieder mit dem Mauszeiger nach oben scrollen und schon kann meine Geschichte gelesen werden.

Bis zum nächsten Mal, liebe Grüße

Foto als Hilfe/ Photo as helping

The way to my website https://erdigorchfock.com As an example of my last story – Photo as helping – If you don’t read it or prefer another language, go to the bottom of the page (in technical jargon „scrolls“ down). There is the translator. Now set the desired language, scroll up again with the mouse pointer and my story can be read.

Until next time, lovely greetings

Ein Schritt vor, zwei zurück / One step forward, two steps back

Immer wenn ich denke „Nun kann ich loslegen“, komme ich keinen weiteren Schritt voran. Ganz im Gegenteil fange ich wieder von vorne an. „Tja, Du hast Kacke an der Hacke“, „Nein, es liegt am persönlichen Zeitmanagement“, „Ach was, halte durch, Du schaffst es“. Da sind sie wieder meine inneren Pleiten, Pech und Pannenhelfer. Der erste ist Snoopy, ein hervorragender Analyst, Charly der zweite, ein notorischer Zweifler und der dritte im Bunde ist Woodstock, ein hoffnungslos verlorener Optimist. Dieses Freundestrio geht seit Jahren mit mir durch und dick und dünn. Zusammen, …oh wieder mittendrin…

sind sie mein unschlagbares ‚Chaotisches Team der Treue‘. „Listet es mal auf, warum das Buch noch nicht geschrien ist“, mein Kleinhirn verlangte nach Antworten. „Ja also, wir hatten September, als ich plötzlich merke…“, began Snoopy seinen gut vorbereiteten Vortrag. Leise hörte ich im inneren Einklang wie Woodstock alles protokollierte was Snoopy sagte. Charlie saß neben Woodstock nickend dem Kleinhirn zugewandt, als er vom tippenden Woodstock in die Seite gezwickt wurde. Das Kleinhirn verfolgte diese unwirklich stattgefunden Szenen mit stoischer Ruhe. „…und so konnten wir Ende September…“ Charlie erinnerte sich zurück als Melpomene und Thalia helfend den Anfang vom Buch ebneten und die ersten Seiten getippt hatten. ( hierzu meine Geschichte https://erdigorchfock.com/2019/09/09/es-geht-wieder-los-it-starts-again/ ) „…in diesem Zusammenhang mußte im November…“ Woodstock bewunderte die detaillierte Schilderung von Snoopy, bis er für einen kurzen Moment ebenfalls weg döste. Das Kleinhirn dämmerte so vor sich, erwachte für einen kurzen Moment und forderte Snoopy auf zum Point zu kommen: „Wieso konnte im Januar nicht zügig das Buch beendet werden ?“. „Systembedingt mußte alles im Januar nochmal neu erstellt werden…“ ( Nähers hierzu unter ( https://erdigorchfock.com/2020/01/05/wenn-das-kopierzeichen-nicht-kommt-und-das-einfugen-nicht-klappt/ ) Seelenruhig setzte Snoopy sein Plädoyer fort: „…Charlie hat mit seinen Computer Fähigkeiten alles…“. Charlie erwachte aus seinem Komma artigem Zustand und nickte Zustimmung wieder das Kleinhirn an. Woodstock erblickte wieder die Welt und schrieb eifrig weiter „…somit ist nach aller Ermessen damit zu rechnen daß das Buch im Juni gedruckt wird“. Das Kleinhirn setze zum versöhnlichen Lächeln an und bedankte sich bei meinem Chaos Team. „Das hört sich gut an meine Herren, wir sehen uns dann im Juli wieder“. Bis zum nächsten Mal …

Erdi Gorch Fock ®

Dasselbe ist nicht immer das gleiche/ Same isn’t always the same.

We all live under the same sky, but we don’t all have the same horizon. ( Albert Einstein)

Hiermit möchte ich zu einem Selbsttest einladen, der bei jedem individuell eine persönliche Reflexion auslösen kann oder anders ausgehen wird als man es erwartet hätte. Je nachdem was bei einem selbst stärker ausgeprägt ist. Keine Angst mitzumachen, es geht mir heute um die Wahrnehmung mit Hilfe der eigenen Sinne. Schauen wir uns doch mal unsere eigene Auffassungsgabe an. Was werde ich vorfinden ? Zugeben dies ist ein Gedanke der mir Unbehagen macht. Natürlich möchte ich meinen Astralkörper nicht gleich überfordern und den ganzen 5 Sinne Test machen. Nachdem ich tief in mich hingehört habe, komme ich nur auf 4 Sinne ( Sehen, Riechen, Schmecken, Hören). „Na das ist ja toll“, denke ich mir, gleich zum Anfang habe ich einen Sinn verloren? Vergessen oder wie? Ich genehmige mit erstmal eine Kanne Kaffee. Langsam bekomme ich mein Gleichgewicht wieder zurück und plötzlich habe ich alle Sinne zusammen. Selbstbestimmt teste heute mal den Hörsinn. Ich überlege, was kommt an unserer Ohr heran ? Was wird verstanden? Wie wird es verstanden ? und warum ist verstehen wichtig ? Vorsichtig gibt mir mein Hirn eine Antwort: „Du hast zwei Ohren, also auch zwei Gehörgänge. In diesem befinden sich die kleinsten Muskeln, die Dir körpereigen sind“. „Danke Dir Hirn, das wußte ich auch“

Um mich nicht zu verzetteln benenne ich meine beiden Ohren als Verständnislappen, das andere als mein Gefühlsschwamm. Nun brauche ich eine Testfrage, also was verstehe und fühle ich unter der Aussage: „Wir leben alle unter dem selben Himmel, aber wir haben nicht alle den selben Horizont?“ Mein Verständnislapoen analysiert messerscharf diese gesprochen Worte und kommt zum Ergebnis, „Ganz klar das liegt an der Erdkrümmung, deswegen sehen wir nicht alles mit einem Blick“. Mein Gefühlsschwamm erwidert, „Nein, wir können nicht alles begreifen was uns umgibt, weil wir zu klein sind um alles zu verstehen“. Hiermit beende ich meinen Test mit der Gewissheit daß ich fortan mir mehr Mühe gebe und zukünftig alles von zwei Seiten betrachten werde.

In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Samstag.

I would like to invite you to a self-test, which can trigger a personal reflection for each individual or will turn out differently than you would have expected. Depending on what is more pronounced in yourself. Do not be afraid to participate, today I am concerned with perception with the help of my own senses. Let’s have a look at our own perception. What will i find? Admit this is a thought that makes me uncomfortable. Of course, I don’t want to overwhelm my astral body right away and do the whole 5 senses test. After listening deeply to myself, I only come up with 4 senses (seeing, smelling, tasting, hearing). „Well that’s great“, I think to myself, I lost a sense right at the beginning? Forget or how? First I approve a pot of coffee. I slowly regain my balance and suddenly I have all my senses together. Test yourself hearing today. I wonder what comes up to our ear? What is understood How is it understood? and why is understanding important?

My brain carefully gives me an answer: “You have two ears, also two ear canals. This contains the smallest muscles that are inherent in your body ”. „Thank you brain, I knew that too“

In order not to get bogged down, I call my two ears an understanding ear, the other my sponge of feeling ear. Now I need a test question, so what do I understand and feel under the statement: „We all live under the same sky, but we don’t all have the same horizon?“

My understanding ear analyzes these spoken words with a razor sharpness and comes to the result, „Clearly this is due to the curvature of the earth, so we don’t see everything at a glance“. My emotional sponge ear replies, „No, we cannot understand everything around us, because we are too small to understand everything“. I hereby end my test with the certainty that from now on I will try harder and in future I will look at everything from two sides.

With this in mind, I wish you a nice Saturday.

Erdi Gorch Fock

I have a dream / Ich habe einen Traum

Seit gefühlten 300 Jahren kämpfen immer die selben Menschen darum daß es gerechter wird.

„Injustice anywhere is a threat to justice everywhere. ( Ungerechtigkeit überall ist überall eine Bedrohung für die Gerechtigkeit.)“

In diesem Sinne, es kann nur ein „wir zusammen“ geben. (In this sense, there can only be one „we together“.)

Der nächste bitte / The next one please

Ich tausche mich gerne aus, beantworte Fragen, Notizen und Emails. Schreibe jedem zurück, oh halt, ich vergaß eins zu erwähnen, daß ich nur demjenigen antworte, der vorher nicht von mir gesperrt oder blockiert wurde. Das ist schon meine einzige Ausnahme, nenne ich es mal eine persönliche Schwäche von mir. Nicht das ich eine Konfrontation mit Beschimpfungen, Rassisten oder anderen desolaten Individuen scheue, ganz im Gegenteil. Früher, als ich noch jünger war, jenseits der 50 Jahre, bin ich nichts und niemandem aus dem Weg gegangen. Heute, geschuldet meiner eloquenten gemachten Erfahrung mit Netzwerken aller Art, insbesondere der letzen 10 Jahre, verhalte ich mich doch eher betagt, soll heißen, ich schmeiße alles raus was mich stört, ohne lange nachzufragen oder stundenlang mir unnötige Gedanken darüber zu machen warum ich gerade diese Aufmerksamkeit desjenigen erhalte habe der mich stören wollte. Meine negative Beliebtheit Statistik geht langsam aber stetig höher. In diesem „soziale Netzwerk“ habe ich mit Stand von heute 01.06.2020 fast 5000 imaginäre Profile geblockt. Das ist schon eine Menge, dem gegenüber steht meine positiv Liste von Begleitern, Interessierten, die mit guten 1000 einen immer währenden Gegenpol darstellen. Hiermit schließe ich meinen Monolog in Dur und Moll, bis zum nächsten Mal, bleibt gesund und wuchtig.

Erdi Gorch Fock

Wenn man nicht so kann wie man will/ If you can’t do what you want

Wenn das letzte Geschäft für immer geschlossen hat, das letzte Kneipenbier getrunken ist, sieht ein jeder was es nicht mehr geben wird. In kritischen Zeiten ertappe ich mich dabei, wie ich selber zu mir sage „Wat mut, dat mut“, um im gleichen Moment „Inne“ zu halten. „Mache ich es richtig?“. Es dauert schon ein Weilchen bis mich die Realität wieder… oh, wieder mittendrin, viel Spaß beim lesen… hat.

„Fiete ich gehe zum Bäcker und hole Rundstücke“, froh gelaunt zog Edgar seine Schuhe an, machte die Türe auf, als er die ermannende Stimme seines Sohnes hörte, „Vergesse Deine Maske nicht“. Murrend suchend schloss Glossi Senior die Türe. „Ach ja Danke, hätte ich fast vergessen“. Nachdem die Maske gefunden wurde, startete Edgar einen neuen Versuch seinen Einkaufswillen fortzuführen. „Halt Papa, hast Du Deine Karte, Handschuhe, Einkaufskorb, mobiles Telefon ?“. Der Vater machte die Türe wieder zu und kontrollierte alles nochmal. „Nee wat een Schiet“, jammerte Edgar. „Wenn jo sük vullstuven laten deihst, mutt nich to’n Kröger gahn“, diese Antwort brachte Edgar zum Lachen. Sein Sohn hatte Recht. „Mal eben und fertich is“, war nicht in diesen Zeiten angesagt. Alles was man wollte, sollte wohl überdacht sein. Ein gefühlsmäßiger Einkauf von Kleinigkeiten „mal eben“, konnte eine unglückliche Verkettung von Missverständnissen hervorrufen, dessen Wirkung er erst Jahre später sehen würde. Das Prinzip „Denke nicht immer an Dich“ war in aller Munde. Herr Glossi mußte sich an Vereinbarungen halten. Er hatte seinem Sohn versprochen alles unnötige zu lassen, damit nicht Andere durch seine zügellose Selbstlosigkeit leiden mussten. War der Gang zum Bäcker wirklich nötig? Er machte sich einen Plan, damit auch Alle mal ein Brötchen kauften konnten. In der der Küche sitzend, mundeten ihm seine Haferflocken zum Frühstück fast genauso gut, nur der einführte Löffel störte etwas, wenn er abgelenkt, an frische Brötchen denkend, unbedarft in die Flocken biss. Überlegend was nun passieren sollte, was wirklich wichtig wäre sinnierte er über tiefe Fragen nach . „Wie lange komme ich mit Kaffee, Tee und Haferflocken aus?“, so startete Edgar einen sofortigen 14 tägigen Selbstversuch an sich selbst. Anfangs fiel es schwer, nicht bei jeder Kleinigkeit die im Haushalt fehlte, den sofortigen Gang zum Lebensmittelhandel zu machen. Nach einer Woche festen Fastens, zog Herr Glossi freiwillig seine Maske an und legte die Maske sofort wieder ab, bevor er hinaus ging. Er blieb zu Hause. Langsam aber sicher hatte Herr Glossi sich daran gewöhnt nichts mehr auf Rechnung zu kaufen, nicht seine Karte zu benutzen, auch nicht mehr mit Bargeld zu bezahlen. Er hatte vergessen wie es war, wenn man öffentliche Orte besuchte. Herr Glossi kaufte 14 Tage nichts mehr ein. In der Hoffnung, daß bald alles wieder normal sein würde, war sein Experiment ein voller Erfolg. Standhaft blieb er zu Hause. Plötzlich hörte Glossi wie es an der Türe klingelte, er ließ es klingeln bis die Klingel wieder verstummte, die Türe wurde nicht geöffnet. Die Zeiten änderten sich, nur Edgar Glossi blieb so wie war. „Draußen kann bleiben wo es ist, denn alles kann und nichts muß, ich gehe nicht mehr vor die Türe“. In diesem Sinne, bleibt gesund und munter.

Erdi Gorch Fock

Einfach um die Ecke gedacht. Wer braucht schon Nudeln ? / Thinking around the corner, who needs pasta?

„Nein, ich habe wieder was vergessen, es ist immer dasselbe mit mir, also nochmal von vorn“, mit einem leichtem Seufzer realisierte ich mein Missgeschick. Langsam schaute ich meine Einkäufe an.

Alles was ich brauchte für mein Essen lag vor mir auf dem Küchentisch, …oh wieder mittendrin, viel Spaß beim lesen…,

Salz, Pfeffer, Paprika und Paprikaschoten, Zwiebeln, Knoblauch, Hack, es fehlten das Hauptprodukt Spaghetti. „Warte mal“, meine innere Stimme ertönte leise, versuchte mich zu beruhigen. „Alles nicht so schlimm Erdi. Was wolltest Du zubereiten?“ „Spaghetti mit Hackfleischsoße“, brummte ich. „Tja und wo liegt das Problem?, mach Dich an die Arbeit“, mein Magen bekam langsam Hunger. Nun waren alle meine Sinne und Kreativitätshelfer in meinem Oberstübchen versammelt. „Lasse uns nochmal einkaufen gehen“, meldeten sich meine Füße. „Ist nicht Dein Ernst, das wird wieder eine Stunde dauern bis wir wieder zu Hause sind und anfangen zu kochen“,“Vorher müssen wir noch auf die Toilette, sonst platze ich“. Ich war gefühlsmäßig am Ende. „Halt“, endlich kam mein Kleinhirn zu Wort, „ alle Organe und Gefühle werden runtergefahren. Ich und das schwerfällige Großhirn müssen die ausweglose Situation analysieren. Dafür brauchen wir absolute Ruhe“. Die Synapsen schalten alles ab und schickten alle Organe und Gefühle von der Kommandobrücke. „Oh was könnte uns jetzt weiterhelfen?“, langsam tapste das Großhirn in der Schaltzentrale auf und ab. „Unsere Musen natürlich helfen uns“, sprach das Kleinhirn geistesgegenwärtig aus und öffnete für Klio, Aphrodite, Thalia und Melpomene die Türe. „Hmmm, der Gedanke kam mir auch gerade“, nickte das Großhirn zustimmend , „aber schicke Melpomene wieder zurück. Ich will daß die heutige Misére fröhlich ausgeht“. „Eure Unwissenheit macht mich krank“, mit diesen Worten verschwand Melpomene düpiert und Athene tauchte aus dem Nichts auf. „So dann mal los“, Athene schickte Klio in die verschwiegenen Gänge des Unterbewusstsein zurück, damit Klio in Ruhe in der Vergangenheitsspaltenach einer Lösung suchen konnte. Mit überzeugender Stimme unterrichte Athene dann Aphrodite und Thalia was nun zu machen sei. Der Herd wurde angemacht. Wie von Geisterhand wurde das Gemüse klein geschnippelt, das Hack angebraten, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Beim klein schneiden von Knoblauch, Zwiebeln und Paprikaschoten wurde Thalia Talents eingesetzt. Thalia sorgte für ausreichend Klopapier, damit die feuchten Augen den Überblick beim kochen nicht verloren.

Das Großhirn legte sich wieder hin und übergab das Kommando ruhig weiter an das Kleinhirn. Das Kleinhirn nachte es sich mit Aphrodite auf dem Kommandostuhl der Schaltbrücke bequem, wohlwissend das nichts mehr schief gehen konnte. Alle Musen reizten ihre Talente aus , kannten Sie… – hierzu meine frühere Geschichte –

https://erdigorchfock.com/2015/09/20/nur-eine-muse-kann-befluegeln-und-das-wochenende-versuessen-oder/

alle Erdi doch schon seit langem. Klio kam aus den Tiefen des Gehirns hervor und präsentierte allen Anwesenden das neugestaltete Gericht

„Verschwundene Nudeln auf scharfer Hacksoße“.

„Ja das ist es, so mache ich es“. Ich war sehr zufrieden mit meiner geistig gefundenen Lösung. Dank meiner Kreativität, entspannten sich meine Füße, mein Bauch bereitete sich auf eine köstliche Mahlzeit vor. Am Abend werde ich das neue Gericht meinen Sohn servieren, ich weiß er mag es scharf“, selbstzufrieden mit mir, deckte ich den Tisch.

Bis zum nächsten Mal bleibt mir alle gesund und munter.

Erdi Gorch Fock