Eine Auszeit genießen/ Enjoy an Break

Stress ist Gift für Körper und Geist, jeder weiß es, keiner gönnt sich seine eigene tägliche Dosis der Ruhe. Es ist wichtig, daß ihr Euch einen Moment Zeit nehmt und rein gar nichts macht. Bitte nicht jetzt über schnell „gefällt mir“ drücken oder hastig kommentieren, das ist nicht mein Wunsch. Natürlich würde es mich freuen, wenn Euch meine Beiträge gefallen, es ist in diesem Augenblick nicht so wichtig für mich, alles klar was ich meine…?…ich wünsche Euch einen stressfreien Tag. Liebe Grüße Erdi Gorch Fock

Stress is poison for the body and mind, everyone knows it, nobody indulges in their own daily dose of rest. It is important that you take a moment and do nothing at all. Please do not press „like“ or comment hastily now, this is not my wish. Of course I would be happy if you liked my contributions, it is not so important for me at this moment, everything clear what I mean …? … I wish you a stress-free day. Kind regards Erdi Gorch Fock

Pakete erhalten wann man will / Receive packages when you want

Das klappt ja mal wieder wie am Schnürchen“, wutentbrannt klatschte Edgar sein Telefon in die Ecke seines häuslichen Büros, um darauf sofort in die Knie zu gehen, nachzusehen ob das hoch sensible Ding den Wurf überstanden hatte. Das schnurlose Telefon hatte diese Grobheit überlebt. „Würde mir auch noch fehlen, nee das ist nicht mein Tag … oh, wieder mittendrin…

mit nachlassenden Zorn und einer neu aufgesetzten Kanne Kaffee überlegte er wie es weitergehen sollte. „Papa alles klar?“, Fiete lugte vorsichtig ins Bürozimmer herein, „Was machste Papa?“ „Ich suche nach einer postalischen Befriedigung meiner inneren Bedürfnisse mein Sohn“, Herr Glossi hatte sich wieder beruhigt und sein typisches Papa Gesicht aufgesetzt. „Kann ich Dir helfen?“, gestekulierte Fiete helfend seinem Vater. Nun mußte Glossi Senior schmunzeln , tatsächlich entwich im ein „Ja“. Fiete setze sich zu ihm „Na, dann leg mal los Papa“. „Also Fiete , ich brauche einen zuverlässigen Paketdienst, der meine Pakete liefert wann ich will und wohin ich will, fertig“. Fiete begriff nicht sofort was sein Vater ihm sagen wollte und harkte nach, „und wo ist das Problem ?“ „Das Problem bin ich Fiete“. Edgar erklärte seinem Junior, daß er nicht gewillt war von 08:00 bis 18:00 Uhr Ausschau zu halten, wann der jeweilige Paketwagen kommt und seine Bestellung auslieferte. Fiete ahnte auf was er sich eingelassen hatte. Sein Vater war ein sehr schwieriger Kunde für jedes Transportunternehmen . Langsam konnte er sich vorstellen was der alte Glossi wollte, dabei durchstöberte er helfend das Internet. Nach einer intensiven Stunde des Suchens gab Fiete auf. „Papa Du mußt alle Anbieter alleine durchsuchen, ich kann Dir nicht weiterhelfen oder Du versuchst was anderes“. „Ich weiß Fiete“ resümierte Edgar.

⁃ hierzu meine Geschichte mit Briefen –

https://erdigorchfock.com/2015/12/13/keine-rechnung-und-briefe-bekommen-es-liegt-nicht-immer-nur-an-der-post/

Nachdem Fiete den Raum verlassen hatte , machte Herr Glossi sich wieder an die Arbeit, durchforstete alle Paketauslieferungsdienste. Er stellte schnell fest, daß seine Anforderungen weit von dem abwichen was Edgar für normal hielt. Was er nicht wollte waren Anlieferungen nach sich zu Hause, diese Art schied sofort von vornherein aus. Das nicht alle Anbieter die Pakete bei der Post hinterlegten, sondern an ihre eigenen Versandstellen auslieferten, stimmte Edgar mißmutig. Einige Anbieter sendeten die nicht zustellbaren Pakete direkt wieder zum Absender , meistens mit einer selbst deplatziert klingenden Aussage, Bemerkung für den Absender ala „Straße oder Hausnummer nicht vorhanden“, zurück. Also sortierte und eliminierte Herr Glossi alle Dienstleister aus, die nicht zugestellt hatten. Die anderen Transporteure die seinen festen gewünschten Ort akzeptieren, notiere er sich. Nach einer Weile mit Recherchen im Internet, unendlich vielen Stunden am Telefon hängend hatte er die einzig praktikable Lösung gefunden. Bei seinen kommenden Bestellungen via Pakettransport, würde er zuerst das jeweilige Online Kaufhaus fragen mit welchem Transportkurier das Unternehmen auslieferte. Nun lag es an Edgar, ob er das gewünschte Produkt in diesem Onlineportal bestellen, kaufen würde oder ob er sich ein anderes Onlinegeschäft suchen sollte, mit einem Paketlieferer der Ihm zusagte. „Alles eine Frage des Wollens, nicht wahr“, mit diesem Gedanken schloss er das Kapitel.

Bis zum nächsten Mal wünsche ich einen schönen Sonntag.

Erdi Gorch Fock

Ohne Kommentar/ without comments

Quelle Ohio Nachrichten vom 06.04.2020./ Scoures TV chanel 19 News

https://www.cleveland19.com/

Manchmal fällt es mir schwer , Berichte und Nachrichten unkommentiert zu lassen. ( Without comment, source Ohio TV news dated April 6, 2020.Sometimes I find it difficult to leave reports and messages ungroomed.)

https://www.cleveland19.com/2020/04/07/north-randall-amazon-employee-says-she-doesnt-feel-safe-going-work-after-employee-tests-positive-covid-facility-doesnt-close-cleaning/

Nachtrag 07.04.2020
Wenn direkte Links nicht funktionieren, kann ich nichts dafür. Ich versuche immer alle Informationen und Quellen zu hinterlegen ( zu verlinken), sodaß nur noch gedrückt und weiter gelesen kann.( Addendum 07. 04. 2020 If direct links do not work, I can’t help it. I always try to deposit (link) all information and sources, so that only pressed and further reading is possible. )

Haarscharf an der Wahrheit vorbei / Sharp past the truth

Es sich es so leicht machen wie nur möglich ist legitim und durchaus nachvollziehbar. Wenn es leicht ist macht es Spaß und der Tag wird gut. Soweit die Theorie, nur was mache ich, wenn es etwas schwieriger wird um meine Bedürfnisse zu stillen? Was kann ich selber … oh, wieder mittendrin…

… ändern, damit ich es immer wieder leicht habe, einfach aufstehe und weitermache mit was auch ich will?

Aufstehen oder liegen bleiben immer diese wiederkehrende Fragen? Im philosophischen Selbstversuch versuche ich mir die Punkte Gestern, Heute und Morgen selber zu erklären.

In meiner einfach gestrigen Welt, wachte ich morgens auf, griff zu meinen Kaffee am Nachtisch, nippte ein wenig an der Tasse bis ich ein wohliges Gefühl spürte, knipste dann die Nachttischlampe an. Diese Prozedur hatte sich bestens bewährt. Mein Körper signalisierte mir immer sehr zuverlässig welchen Schritt ich als Nächstes machen sollte.

Soviel zum „Gestern“, kommen wir zum Heute.

Ich wache auf, verfehlte die Kaffeetasse, sodaß etwas Flüssigkeit meine Nachttischlampe außer Gefecht setzte und mein Körper eine Panikattacke bekam und ich nicht aufstehen wollte. Ein sofortiges Unwohlsein beherrschte mich, erst langsam konnte ich in meinen gewohnten Alltag starten.

Vom „Heute“ zum Morgen.

Morgen werde ich aufwachen, dann langsam tastend mein Lielingselixir zu mir nehmen. Danach werde ich sofort aufstehen und lebendig meinen Tag starten.

Fazit :

Aus dem gestrigen lernen, darauf vertrauen daß es heute noch Bestand hat und Morgen darauf bauen, daß alles so ist wie ich es möchte.

Nachtrag an mich selbst für die Zukunft. Vielleicht mache ich nicht immer alles richtig, aber ich werde jeden Tag so nehmen wie er kommt und auf jedem Fall werde ich nun öfter mal ein Schaumbad nehmen als immer nur zu duschen.

In diesem Sinne, bleibt mir gesund und munter, bis zum nächsten Mal

Erdi Gorch Fock

Weltfrauentag/ Worldwomenday

Nicht nur heute sollte man(n) daran denken, daß Männer nicht alleine auf der Erde leben.

https://www.dailymotion.com/video/x4temfu

Not only today should be remembered that men don’t live alone on earth.

Erdi Gorch Fock

„Wenn das Kopierzeichen nicht kommt und das Einfügen nicht klappt“ !

(„If the copy doesn’t come in and insert doesn’t work“)

Warum passiert mir das immer, was habe ich nur getan oder verbrochen, um so eine tägliche Strafe zu erhalten? Welche Dosis muß mir oral oder rektal eingeführt, besser gesagt in mich hinein geschüttet werden, damit ich verstehe wie kopieren, einfügen und Dokumente speichern klappt? Ja, dies und noch so einiges mehr sind mein Begier, ganz egal welches Medium vor mir liegt und vor allen Dingen sollen die angewandten Betriebssysteme Computer, Notebook oder wie sie alle heißen funktionieren, wenn und wann ich will. Es hängt am Verständnis, mein begrenzter Verstand läßt mich immer wieder an meiner eigenen Perfektion scheitern, so raste ich in Sachen Computer &Co immer aus…wieder mittendrin…

…wenn was nicht so funktioniert, wie ich es mir erhoffe. Leicht resignierend wird der Rechner nochmal von mir gestartet. Mittlerweile sind aus meinen „Mal eben schnell auf meine Internetseite schauen, den neuen Hilfsweg einbringen und schon fertig“, wieder ganze zwei Stunden geworden. Meine „Berühre und Drücke mich Hilfen“, „Je leichter es geht, mehr Freude besteht“, „Meine Bücher können elektronisch geordert und bezahlt werden“, weigern sich auf meiner Seite Platz zunehmen. Das liegt daran, daß die vorhanden Werkzeuge nicht arbeiten. Zähne knirschend verfolgen mich alle unliebsamen Meldungen, die so ein Computer produziert, wenn dies und das ihn stört oder es kommen wichtige Informationen, die sofort zu Erledigung für das System x y anstehen. Dann spielt mein Rechner mit seiner Stärke. Sein betriebliches Selbstfindungsprozeß duldet keinen Aufschub, er führt alles sofort aus. Ohne Rücksicht auf Verluste geht alles verloren, was ich mir mühselig an Information aus dem Internet heraus gesucht habe.

Was bleibt mir übrig als zu warten, bis alles wieder aktualisiert ist. Nach gefühlten drei Stunden später kann ich wieder weiterarbeiten. Durch meine jahrelange Erfahrung liegt bei mir immer griffbereit ein Kladdezettel neben der Tastatur des Computers, ein kurzer Blick genügt, mit einem weiteren Klick, implementiere ich die nötigen Schritte auf meiner Seite. Es kommt der krönende Abschluß, mein „Speichern Zeichen“ kommt nicht wie gewohnt. Ich wiederhole den Vorgang nochmal, kopiere erneut und versuche zu speichern, nichts geht. In meiner Not suche ich nach Abhilfe und starte eine Irrfahrt im Internet. Das Internet ist voll mit Hilfen, durch tausendfache Vorschläge huschend „ Hilfe für Ihr Programm“, „Kopieren und Speichern leicht gemacht“, stoppe ich mein Vorhaben und breche nach Seite 1000 der Vorschläge ab. Nun studiere ich das mitgelieferte Handbuch meines Betriebssystem und werde fündig, den da steht es schwarz auf weiß geschrieben:

„Wenn das Betriebssystem eine Aktualisierung durch geführt hat, sollten Sie den Computer herunterfahren und wieder neu starten. Diese Vorgehensweise ist nötig damit Dokumente wieder kopiert, gespeichert und verarbeitet werden.“

Ich wußte doch, daß ich was vergessen hatte. Für das nächste Mal werde ich den Rechner anmachen und gleich wieder runter fahren (aus machen), danach aktualisiere ich mich auf, schnappe mir meinen Kaffee und starte von vorne, bereite mich auf einen Kampf mit Goliath vor, entweder der Rechner oder ich, das ist hier nicht die Frage, der Klügere gibt nach und ich bleibe am Ball und gebe nicht auf, solange bis alles klappt und auf meiner Seite verankert und eingestellt ist. „Es lebe Spartacus und dreimal Walhalla, so sei es, das ist mein Credo“.

PS: Die Unterstützung und Aktualisierung des Betriebssystems von Windows , Windows 7, wird 2020 eingestellt. Wer ohne ein laufendes Betriebssystem nicht leben kann, sollte sich informieren und sich rechtzeitig mit etwas neuem anfreunden.

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich einen schönen Sonntag, grüßsend ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi Gorch Fock ®

English translate by Erdi Gorch Fock ®

Why this always happens to me, what have I just done or verb rays, so as to obtain a daily penalty? What is the dose must be oral or rectal introduced me, or rather be poured into me, so that I can understand, such as copy, paste and save documents? Yes, this and so much more are my desire, no matter what medium lies ahead of me, and above all, the applied operating systems computer, notebook or as you all hot work if and when i want. It depends on the understanding, my limited mind always makes me back to my own perfection to fail. So I raced over and over again in terms of computer…in the middle again…

…If something does not work as I had hoped. The computer is started again easily resigned from me. In the meantime, from my „just quick on my Internet page, the new auxiliary path and already finished“, again two hours. My „touch and express myself aids“, „the easier it is, more joy,“ „My books can be ordered and paid electronically“, refuse to take place on my page. This is due to the fact that the available tools will not work. Gritting teeth persecute me all unwanted messages, so a computer produced when this and that bothers him or important information immediately to completion for the system x y are pending. Then my computer plays with his strength. Its operating process of self-discovery does not tolerate any delay, he leads everything immediately. Regardless of losses, lost everything, what I am weary of information out of the Internet.

What remains for me to do but wait until everything is updated again. After what felt like three hours later, I continue to work again. Through my years of experience is always ready to hand me a writing pad next to the keyboard of the computer, a quick glance is sufficient, with another click, I implement the necessary steps on my side. There is a dazzling conclusion, my „Save“ button isn‘t as usual. I repeat the process again, copy and try to save again, nothing. In my distress I search for remedies and start an odyssey on the Internet. The Internet is filled with lots of help, by a thousand times proposals seeking help for your program, copy and store made easy, I stop my projects and break after Page 1000 of the proposals. Now I am studying the manual supplied with my operating system and i will find it in black and white, there is written:

„If the operating system has resulted in an update, you should shut down the computer and restart. This procedure is necessary so that documents be copied, stored and processed.“

I knew I forgot something. For the next time I turn on the computer and immediately turn down (Off), then do I upgrade me to grab my pot of coffee and start from scratch. Prepare to do battle with Goliath, either the computer or I, that is not the question, the wiser gives in and i didn’t. I will stay on the ball and will not give up until everything works and anchored on my side and adjusted.

„Long live Spartacus and three times Walhalla“, so be it, this is my credo.

PS: The support and update the operating system from Windows , Windows 7, is set in 2020 and closed. Who can`t live without a running operating system, should be inform now, to start with an new system, successor to change.

In this sense, to the next I wish an good Sunday, greetings from an Exile living Hamburger in North Rhine Westfalia.

Erdi Gorch Fock ®

„Ein Autor…“ / „An author…“

Das Schreiben sollte mir jetzt leicht fallen, nun da ich seit einem Jahr pensioniert bin, Zeit satt habe und den ganzen Tag genießen kann. Nichts steht mir im Wege, ich kann machen was und wann ich will. „Ja, denkste Puppe“, so leicht komme ich nicht zum schreiben oder dazu meiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Wieder mittendrin, viel Spaß beim lesen…

…es sind diese alltäglichen Ablenkungen, die mich daran hindern einfach mal richtig loszulegen. Als Beispiel führe ich kurz den Haushalt, Garten und die Wäsche an, alles Tätigkeiten die für mich zuerst gemacht werden müssen, bevor ich in Ruhe schreiben kann.

Wieder einmal sitze ich morgens an meinem Schreibtisch, Kaffee und Kekse stehen griffbereit, als meine Augen vom Schreibtisch durch das Fenster in den Garten wandern.

„Ganz schön nebelig heute“, stelle ich fest und bemerke dabei, daß es mehr trübe ist, nicht so richtig nebelig, eher grau schmutzig bis milchig. „Komisch“, denke ich mir bis ich langsam darauf komme was mich stört. „Nee, so kann ich nicht schreiben, werde schnell mal die Fenster putzen“. Mit schmunzelnden Gesicht und einem lächeln auf den Lippen folge ich „Mal eben“, meinem inneren Drang, gehe in den Garten und putze meine Terrasse, sammele Herbstblätter auf, öle quietschenden Rasenmäher, Türen und andere Schuppengeräte, bis mein inneres Ordnungsgefühl wieder mit mir zu Frieden ist.

Nach zwei Stunden und drei Wassereimer später erstrahlen nicht nur meine Fenster in neuem Glanze. „Nun gehts los, schnell rein in die gute Stube und schreiben, schreiben, schreiben bis ich fertig bin.“ Eine neue Kanne Kaffee steht an meinem Schreibtisch griffbereit, Kekse in Reichweite, schnell überfliege ich meine Emails diagonal, „Keine dringenden Nachrichten, keine Rechnungen, nichts störendes im Postkasten, nun kann mich meine Muse küssen“, resümiere ich zu mir selbst und bringe meinen Titel zu Papier.

„Ein Autor…“, da klingelt es an der Haustür. Meiner Neugier folgend, schaue ich nach wer mich da stören möchte. Schnell geht es zwei Treppen runter und ich öffne die Tür, vor der niemand mehr auf Einlass wartet. Mit einem „Na warte“, auf dem Absatz wendend und Türe zu knallend

spurte ich die Treppen wieder hoch, herausblickend

aus blitzblanken Fenstern erspähen

meine Augen nichts verdächtiges. Leicht frustriert schleppe ich mich mit letzter Kraft an meinen Schreibtisch zurück und besinne mich erneut.

„Erstmal lesen was ich bis jetzt geschrieben habe…‘Ein Autor’…“. Mitten in meinen tiefsinnigen Überlegungen, signalisiert mein Magen ein leichtes Hungergefühl. Mittlerweile ist es Mittag geworden, „Wo ist nur die Zeit geblieben?“, ein paar Minuten später, auf meinem Sofa sitzend, stimme ich mit einer Butterstulle meinen Bauch gnädig. Beim Nachdenken, was ich schreiben werde, bin ich dann kurz mal eingedöst. Als ich wieder erwache, ist der Nachmittag schon längst vorbei.

Zielgerichtet wandern nun meine Blicke über meine geschriebene Geschichte. Genüsslich lesend, was ich bis jetzt zu Werke gebracht „Ein Autor…“, endet für mich mein heutiger Schaffensdrang. Leicht beschwingt verlasse ich meinen Schreibtisch, gehe in die Küche und mache mir mein Abendbrot.

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich ein schönes Wochenende.

(

Writing should be easy for me now, because I have been retired for a year, have enough time and can enjoy the whole day. I am not in the way, I can do what and when I want.

„What’s get up sweetie“, so easy I don’t come to writing or to let my imagination run wild. Back in the middle, enjoy reading …

… it’s these everyday distractions that prevent me from getting started. As an example, I briefly introduce the household, garden and laundry, all activities that must be done for me first, before I can write in peace.

Once again I am sitting at my desk in the morning, coffee and biscuits at hand, as my eyes wander from the desk through the window into the garden.

„Pretty foggy today“, I note, noticing that it is more cloudy, not really foggy, rather dirty from gray to milky.

„No, I can not write like that, I’ll clean the windows quickly“. With a smirking face and a smile on my lips, I follow „just now“, my inner urge, go in it to the garden and brush my terrace, picking up autumn leaves, oil creaking mowers, doors and other scales, until my inner sense of order, my mind, is with me again.

After two hours and three buckets of water later not only my windows shine in new splendor. „Now i go quickly back into my living room and write, write, write until I’m done“. A new pot of coffee is at my desk at hand, cookies in reach, with quickly I scan my emails diagonally, „No urgent news, no bills, nothing disturbing in the mailbox, now my muse can kiss me“, i summarize to myself and bring my title to paper.

„An author … „, as it rings at my front door. Following my curiosity, I look for who might bother me. Quickly it goes down two flights and I open the door, in front of which no one waits for admission. With a „Well wait“, turning on the heel and pounding the door

I picked up the stairs again, looking out

spy out of sparkling windows my eyes nothing suspicious. Slightly frustrated, I drag myself back to my desk with my last strength and remember again.

First I read what I have written so far „An author…“. Disturbing in my profound reflections, my stomach signals a light hunger sensation, it has become noon, „Where has the time gone?“, A few minutes later, sitting on my couch , I graciously agree with a butter sandwich my stomach. Reflecting on what I’m going to write, I’m doomed for a moment. When I wake up, the afternoon is long gone.

Targeted walk now my views on my written history. Reading with relish, what I have so far brought to work… „An author …“, ends for me my urge to work today. Slightly elated, I leave my desk, go to the kitchen and make my supper.)

https://www.dailymotion.com/video/x5axjxz

Until next time, I wish a nice weekend.

Erdi Gorch Fock

Ein Jahr später im „Herbst meines Lebens“/One year later in „Autumn of my life“

Für mich ist es das Jahr eins nachdem ich in den Ruhestand gewechselt bin. Etwas zu früh um ein Fazit zu ziehen ? vielleicht oder vielleicht auch nicht. Was habe ich mir vorgestellt, vorgenommen und was ist noch nicht oder nur zum Teil von meinen eigenen Erwartungen tatsächlich eingetroffen? … wieder mittendrin, viel Spaß beim lesen.

Seit Herr Glossi 1980 bei der Deutschen Bundespost im Fernmeldeamt angefangen hatte zu arbeiten, stand seine Pension fest. Alles war schön schwarz auf weiß nachzulesen, es sollten 75 Prozent seines letzten Lohnes (Bezügezettels) sein, wenn er das 65 Lebensjahr erreichen würde. Vorausgesetzt er schaffte die Beamtenlaufbahn als Bundesbeamter und bei bester Gesundheit, dann wäre mit etwas Glück ein schöner und einfacher Lebensabend sicher gewesen. Ruhig und gelassen rechnete Glossi damals von seinen erdienten 1000 Mark ein viertel ab, also blieben im Alter noch 750 übrig. Dies sollte reichen um sich alles leisten zu können. Doch im Laufe der Jahre wurden die Pensionsansprüche geändert und plötzlich es gab nur noch 71 Prozent Pension. Glossi rechnete jetzt mit künftigen 710 Mark. Wieder ein paar Jahre später änderte sich das Pensionsalter, es wurde auf 67 Jahre angehoben. Gleichzeitig wurde rigoros gesetzlich eingeschrieben, daß wer als Bundesbeamter früher gehen wollte, so mit 55 Jahren, mit weiteren Abschlägen seiner Pension rechnen kann.

Soweit bis hierhin, Edgar Glossi kam ins Grübeln. „Wie soll ich nun im Alter zurecht kommen? Kann ich gegen all diese Änderungen im Pensionssystem noch irgendwas machen?“ Wie Edgar es auch drehte, immer wieder war seine eigene Antwort nein, er war hoffnungslos unterlegen und der Fürsorge des Staates völlig ausgeliefert. Langsam wurden per Gesetz angehäufte gesicherte Pensionsansprüche ab den 90 Jahren des vorherigen Jahrhunderts gedrosselt, vermindert und Sonderzahlungen gestrichen. Er konnte es in etlichen Bundesbeamtengesetzen nachlesen, am Beispiel „Alimentation vom Staat an seine Beamten“.

Alles wird alimentiert, kein Beamter kann sich gegen geltende oder künftige Pensionsbestimmungen wehren, er ist abhängig von seinem Dienstherrn solange er lebt. Edgar entschied sich für die Pensionsregelung, die für Bundesbeamte im Jahre 2018 eingeführt wurden. Als treuer Diener des Staates wechselte er mit 55 Jahren in den Ruhestand.

2019, ein Jahr später stellt Edgar fest, daß er alles richtig gemacht hat. Er ist nicht Reich geworden und wird es auch nicht mehr werden. Dafür kann Herr Glossi nun aufstehen und schlafen gehen wann er will, muß sich nicht mehr an Schicht- und Dienstpläne halten, keinen Dienst mehr am Wochenende oder zu ungünstigen Zeiten machen. Allein diese wenige Punkte machen für ihn das Leben „lebenswert“.

Zum Schluß sein Resümee. „Wenn ich noch 12 Jahre weiter gearbeitet hätte, wären es vielleicht 60 Euro netto mehr geworden oder auch nicht, wer weiß wann mein Dienstherr wieder Lust hat ein Gesetz zu reformieren?“.

Mit einem „Endlich frei und pensioniert, das ist alles was zählt“, blickt er vorausschauend auf kommende Pensionärswellen und stellt dabei fest, daß es nicht besser werden wird. Die zukünftigen Pensionen fallen geringer aus, wenn es wie demnächst geplant, angepasst am Rentensystem Niveau nur noch 48 Prozent Pension gibt und die Beamten erst mit 70 Jahren gehen dürfen und nicht vorher. Mit sich im reinen steht für ihn fest „Min lütten Schieter allens sööt mogt“.

Bis zum nächsten Mal, immer schön gesund, munter un wuchtig blieven.

Erdi Gorch Fock

Sex und andere Suchwörter im Internet / Sex and other search words on the internet

„Man wie heißt das noch mal“. Edgar versuchte mal wieder was im Internet zu finden. Bei seiner vorhandenen Legasthenie garnicht nicht so leicht zu … ( oh wieder mittendrin , viel Spaß beim lesen.)

…bewerkstelligen. Alle getippten Wortvarianten im Suchfenster der Suchmaschine, waren plausibel, führten aber nicht zum gewünschten Erfolg. „Sexchu, Seck, Säsu“, aber das gesuchte Wort tauchte nicht auf. Viel mehr blinkten andere Hilfsverben und Wegweiser ihm im Suchfeld entgegen, die allesamt nicht gemeint und gänzlich fehl am Platze waren. Sexseiten, Spielzeugreklame, und Reisevorschläge…Langsam merkte Edgar wie seine Ohren anfingen zu pulsieren und sein Blutdruck höher stieg. „Das habe ich nicht in die Suchzeile geschrieben. Komisch warum kann der Suchgenerator nicht das suchen, was ich schreibe?“ wunderte er sich. Edgar hatte sich wieder einmal in den weltweiten Webseiten verloren. Auf der Suche nach seiner „Verheißungsvollen Ingredienz“, die sein Glück perfekt machen sollte, benutze er die Internet Suchmaschinen eher mit Argwohn. Immer wenn er was suchte wurden aus

Minuten Stunden, bis er mal das richtige fand, was er finden wollte. „Immer dasselbe“, brummte er vor sich hin. Schließlich machte Edgar den Computer aus. Herr Glossi wußte nun wer ihm weiterhelfen konnte, er bräuchte auch diesmal keine Angst haben zu fragen, so wie damals in der Schule, als man ihn mit seiner Lese-und Rechtschreibung Schwäche hänselte und sich lustig über ihn machte. „Wie gut, das diese Zeit vorbei ist“, dachte Edgar. Der Sohn von Edgar lachte nie darüber, wenn sein Vater mal das richtige Wort nicht einfiel oder er die richtige Schreibweise nicht wusste. „Fiete weiß was ich brauche, ich werde ihn fragen“. Als Fiete die Stimme von seinem alten Herrn vernahm, erinnerte er sich daran, was sein Vater beim letzten Essen erzählt hatte und was ihm fehlte. „Fiete ich gehe was besorgen, kann ich Dir was mitbringen mein Sohn?“ „Ja, Papa, bringe Szechuanpfeffer mit, damit Du beim nächsten Mal Dein Spaghetti Gericht wieder würzen kannst“.

„Das mache ich mein Sohn“, mit erleichterte Stimme, fiel Edgar ein großer Stein vom Herzen, nun da er nicht fragen mußte wie dieses Wort lautete, was er sich nicht merken konnte.

Auf dem Rad Richtung Stadt, schmunzelte Herr Glossi Senior lange vor sich hin. „Blödes Internet, für mich kann es da bleiben wo der Pfeffer wächst“.

Bis zum nächsten Mal , wünsche ich allseits ein schönes Wochenende.

( „Man, what’s that called again?“ Edgar tried again to find something on the Internet. At his existing dyslexia not so easy to … (oh again in the middle, enjoy reading.)

… accomplish. All typed word variants in the search window of the search engine were plausible, but did not lead to the desired success. „Sexchu, Seck, Säsu“, but the word did not appear. Much more other auxiliary verbs and signposts winked at him in the search field, all of which were not meant and completely out of place. Sex pages, toy advertisements, and travel suggestions … Edgar slowly noticed his ears begin to throb and his blood pressure rose higher. „I did not write that in the search line. Funny why the search generator can not find what I write? „He wondered. Edgar had once again lost in the worldwide websites. In search of his „auspicious ingredient“, which should make his luck perfect, he uses the Internet search engines rather with suspicion. Whenever he was looking for something, he got out Minutes, until he found the right thing he wanted to find. „Always the same,“ he grumbled to himself. Finally, Edgar turned off the computer. Mr. Glossi now knew who could help him, he needed this time not to be afraid to ask, as in school back then, when he was teased with his reading and spelling weakness and made fun of him. „How good that this time is over,“ Edgar thought. Edgar’s son never laughed when his father did not remember the right word or did not know the correct spelling. „Fiete knows what I need, I’ll ask him“. When Fiete heard the voice from his old man, he remembered what his father had said during his last meal and what he lacked. „Fiete, I’ll go get something, can I bring you something, my son?“ „Yes, Dad, bring Szechuan pepper, so you can spice up your spaghetti dish next time.“

„That’s what I’m doing my son,“ with a relieved voice, Edgar dropped a big stone from his heart, now that he did not have to ask what that word meant, which he could not remember.

On the bike to the city, Mr. Glossi Senior chuckled for a long time. „Stupid internet, for me it can stay where the pepper grows“.

Until next time, I wish you all an nice weekend. )

Erdi Gorch Fock

Der Herbst kommt / Autumn time begins

Genießt das letzte Wochenende und fahrt mit dem Rad raus, der Herbst kommt. Fahrt nochmal alle Plätze ab, zu all den Orten, die Ruhe, Entspannung und Frieden geben. Mit leicht melancholischen Gedanken, (…werde ich nächstes Jahr wieder Rad fahren können ? der Herbst nagt an meiner Fitness, wir werden nicht jünger; Mit 56 ist mir der Rollstuhl näher als das Dreirad) gefällt mir auch diese kommende Saison, wenn die Bäume ein anderes Kleid anziehen, sich verfärben, wenn alle Blätter auf meinen Rasen fallen. Dann freue ich mich darauf, auf dem Sofa zu liegen, Tee zu trinken, Kekse zu knabbern und nichts zu tun. Mit meinen kleinen Einsichten wünsche ich Ihnen allen eine schöne Herbstzeit, wir werden uns wieder sehen und hören.

(Enjoy the last weekend again. Take another bike ride and say goodbye to all the places that mean peace, relaxation and peace for yourself. With slightly melancholic thoughts it comes out again, (I’ll be able to cycle again next year, the autumn gnaws at my fitness, we’re not getting any younger.) At 56, the wheelchair is closer than the tricycle) I like these coming season, when the trees put on another dress, discolour, all the leaves fall on my lawn. Then I’m looking forward to lying on the sofa, drinking tea, nibbling biscuits and doing nothing. With my little insights I wish you all a beautiful autumn time, we will see and hear each other again.)

Erdi Gorch Fock