Scheherazade, Dinharazade, Geschichten aus 1001 Nacht… Wie heißt die kostbare Prinzessin ?


…………. erster Teil…………………

Wer kennt sie nicht, die Geschichten aus 1001 Nacht. Sehnsucht, Fernweh, versteckte Andeutungen, um von den alltäglichen Wahrheiten und Schrecken abzulenken, Fantasie volle Erzählungen beflügeln seit jeher. Sie fangen alle an mit ……. Es war einmal……

…… in einem Reich, in einer kleinen Region, da lebte ein Sultan, gleich einem König, der streng und herrisch über sein Volk regierte. Sein Anwesen, glänzend von Pracht und Reichtum, war weit über seine Grenzen nur als der „Palast der Winde“ bekannt. Es lag hoch in den Bergen des Kalemanszus an einem wunderschönen See. Es fehlte dem Herrscher und Gebieter, dem Sultan Schahrayâr an nichts. Bis einen Tages, in einem jähzornigen Moment und rasend vor Eifersucht, er seine erste Frau Rhana köpfen ließ. Fortan wurden alle Frauen, die der Sultan als Hauptfrau heiratete am nächsten Morgen geköpft, nie wieder wollte sich Schahrayâr betrogen fühlen.

Die Untertanen des Palastes waren in Aufregung, wann würde dieses schändliche Treiben ein Ende finden. Keine Frau im Harem wollte mehr an einem so schrecklichen Ort leben. Tage und Wochen vergingen und eine Stille legte sich in allen räumlichen Serails des Palastes nieder. In dieser Situation machte sich Shana, die Mutter Schahrayâr, auf dem Weg zum Großwesir Mandaragat.

Mandaragat, war ein alter Seefahrer, seinen richtigen Namen wußten nur wenige, er hatte zahlreiche Länder bereist, nahm vor vielen Jahren, mehr aus Zufall, die Stelle eines Großwesir von Kalemanszus an. In einem bescheidenen Haus am See, mit seiner Frau Erdana und den zwei Töchtern Scheherazade und Dinharazade, wohnte er etwas abseits des Palastes.

Shana’s Schilderungen um Ihem Sohn, die Verzweiflung, wie es weiter gehen würde, belegten den Raum mit einem bleierden Band der Schwermut und der Ratlosigkeit. Scheherazade, eine excelente Bauchtänzerin, die seit dem Vorfall mit Rhana, Ihren wohlgefömten Körper in zwei verlotterten Sari’s versteckte, hatte eine Idee, wie Schahrayâr wieder zur Vernunft gebracht werden könnte.

Scheherazade brauchte dafür die Hilfe Ihrer älteren Schwester Dinharazade. Dinharazade, ebenso schön wie Ihre Schwester, hatte ein Talent Geschichten zu erzählen. Da Dinharazade schon Thorus, einen Gewürzhändler aus dem Morgenland geheiratet hatte, mußte sich Scheherazade opfern und in dieser Angelegenheit als Hauptfrau, der ersten Frau fungieren. Nun wurde stundenlang die Geschichte “der kostbarem Prinzessin” geübt und auswendig gelernt.

Es vergingen Tage und Wochen und der Sultan wurde immer missmutiger, da sich in seinem Reich keine Erstfrau mehr finden wollte. Um sich etwas anzulenken machte Schahrayâr einen Spaziergang zum See, er streifte das Haus des Großwesir’s. Er sah Erdana, die gerade mit Ihren Garten beschäftigt war. Erdana bemerkte Ihren Gast, sie legte Ihre Arbeit nieder und begrüßte den Sultan, die Einladung zum gemeinsamen Tee nahm er gerne an. Es wurde eine angregende Unterhaltung und langsam besserte sich die Laune des Sultan’s. Dieses bemerkte auch die Gastgeberin und ganz nebenbei, fragte sie Schahrayâr, ob er nicht Lust hätte ein Fest zu geben. Der Sultan bejahte es, das wäre endlich mal eine willkommende Abwechslung, dachte er.

Auf diese Gelegenheit hatten Shana’s Verbündete gewartet, schnell wurden alle nötigen Vorbereitungen getroffen. Mit etwas Glück konnte Ihr Plan gelingen, sie hatten nur 2 Tage Zeit bis zum Fest. Hoffentlich schafft es Thorus rechtzeitig…………..

………………….Fotsetzung folgt.…………………..

Bis zun nächsten Mal, wünsche ich einen schönen zweiten Advent. Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

ErdiGorchFock63

…. Karneval, der elfte im elften ………….


Es ist ganz ruhig hier am Niederrhein, keiner stört die Idylle. Doch einer, wie könnte es anders sein, der letzte seiner Art…… im Geiste bin ich beim Karneval, am „elften im elften“ auf dem Heumarkt zu Kölle, schunkelnd und der Narretei angetan. Kaum vorzustellen, daß hier in NRW an so einem Tag gearbeitet wird, doch im Wandel der Zeit gehen viele ganz normal zur Schicht und auf Maloche.

Die fünfte Jahreszeit hält Einzug und keiner bemerkt es, nicht bei mir. Mit Mütze und Fischerhemd ging es ab zum Bäcker. So ein Tag fängt mit schönen Rundstücken an. Der erste Schock, alle Kunden im Laden sahen aus wie immer, keiner ist kostümiert. Naja, vielleicht ist es noch ein wenig früh, wir haben ja noch etwas Zeit bis 11:00 Uhr, dachte ich so nebenbei. Meine Stimmung lasse ich mir nicht verderben, „Ein echter Jeck steckt das weg“ Auf dem Heimweg traf ich ein paar bekannte Gesichter mit denen ich ins Gespräch kam. Meine Frage, ob wir nachher alle gemeinsam etwas durch die Stadt laufen und beim Rathaus vorbei schauen, hätte ich mir sparen können. Meine Nachbarn war es etwas zu kalt um spazieren zu gehen. Auch gut, dachte ich, dann gehe ich nach dem Frühstück eben alleine los.

Es folgte der zweite Schock, mitten in unserer Stadt, stand ich alleine auf dem Marktplatz. Kein Trubel, keine Jecken und Narren, absolut nichts los. Nun wird wurde mir bewusst, daß die Leute den Karneval vergessen haben oder zumindest den Anfang verschlafen. Mittlerweile war es 11:11 Uhr geworden und mein Einmannzug machte sich auf den Weg zum Rathaus, in der Hoffnung Gleichgesinnte zu treffen. Fehlanzeige kein Mensch, außer mir, war weit und breit zu sehen, der sich zumindest ansatzweise verkleidet hätte. Es kroch in mir ein eiskalter Gedanke hoch: „Stelle Dir vor, es ist Karneval und keiner geht hin“ Was eine schreckliche Zukunft wartet auf mich. Kann mir einer mal erklären: „Wo sind all die ganzen rheinischen Frohnaturen hin, unter welchem Stein habt Ihr Euch verkrochen? He, aufwachen Ihr Karnevalisten in meiner Stadt“ Wir haben noch nicht Aschermittwoch, Karneval findet nicht nur an bestimmten Tagen statt. Wenn es so weiter geht und wir uns in NRW diese schönen Tagen weg nehmen lassen oder keiner von uns diese tollen Tage vorlebt und den Karnevalsanfang am „elften im elften“ feiert, dann braucht Ihr Euch demnächst nicht zu wundern, wenn es keinen Karneval mehr gibt.

Wieder zu Hause, fast resignierend machte ich die Glotze an, mein Programm war schnell gefunden. Hier im TV wurde aus Düsseldorf und Köln mit Jecken und Narren und rheinischen Liedern der Karneval übertragen. Als Zuschauer, nun in meinem Element, konnte ich schunkelnd mit „Helau und Kölle Alaaf“ meinen Karnevalsanfang genießen. Ich wünsche Euch eine schöne fünfte Jahreszeit…………….

Bis zum nächsten Mal, liebe Grüße von einem im Exil lebenden Hamburger in NRW.

Erdi GorchFock63

Warum brauchen wir Feier- und Brauchtumstage noch ???


Im Laufe der Jahre, vielleicht liege ich falsch, werden es immer weniger Tage, wo Menschen feiern, sich besuchen, gemeinsam Zeit für sich nehmen. Dabei sind diese Tage wichtig für uns alle, um sich zu entspannen, mal aus zu ruhen, sich zu besinnen, im Kreise von Freunden und Familie.

Firmen und Betriebe würden in unserer schnelllebigen Zeit am liebsten alle Feiertage und gesetzlichen Brauchtumstage für Arbeitnehmer streichen. Kostet so ein Tag unternehmerisch viel Geld, da hier nichts produktives geleistet wird. Meiner Meinung nach, ist dieses reduzieren von freien Tagen wieder ein Schritt in die falsche Richtung und sehr Arbeitnehmer feindlich, denn jedes Unternehmen trägt Verantwortung für seine Mitarbeiter, ein Punkt der sich nicht in Zahlen, Fakten, Daten wider spiegeln lässt. Am Beispiel von Deutschland wurden hier alle Feiertage und Brauchtumstage reduziert. Der Buß- und Bettag ist weg, ( in einem Bundesland ist dieser Buß- und Bettag zur Zeit noch gesetzlich vorhanden, wie, warum, ist eine interessante sächsische Geschichte und muß anders betrachtet werden ), der 17. Juni wurde gestrichen. Der Tag der gesamt deutschen Einheit wurde politisch korrekt? auf den 03. Oktober gelegt. Dadurch wurde auf den 7. Oktober verzichtet ( wer sich nicht darin erinnert, bis 1989 ein historischer Tag in einigen Teilen von Deutschland, bis die Grenze gefallen ist. ) Rechnen wir schnell zusammen. 3 – 1 = zwei Tage mehr Arbeit für jeden.

Die Auswirkungen dieser Ersparnis ? spüren die „kleinen Leute“ auf der Straße. Mit dem Schein der Selbstverständnis (andere Länder haben nicht so viele freie Tage, Deutschland geht es gut, einstimmiger Kanon von Politik und Wirtschaft damals) wurden diese frei gewordenen Feiertage in Tarifverträgen nach 1995 nicht als zusätzliche Arbeitstage aufgenommen und nicht als Mehrarbeit dokumentiert. Unglaubliche Behauptung von mir ? dann schaut mal in Eure Tarif- und Arbeitsverträge ab 1995 nach, voraus gesetzt, daß das eigene Beschäftigungsverhältnis vor 1994 beim selben Arbeitgeber bestand. Würde diese Mehrarbeit als Zuschlag von zwei weiteren Arbeitstagen anerkannt und in die bestehenden alten Arbeitsverträgen aufgenommen werden, würde es mehr Lohn für den Arbeitnehmer geben, natürlich prozentual gesehen, Beitragszahlungen in die Rentenkasse fließen, dann hätten alle was von dieser Regelung.

Nur als kleiner Überschlag, von 1995 bis 2014 sind es 19 Jahre mal 2 Tage nicht bezahlte Arbeitsleistung von Arbeitgeber, macht zusammen 38 Tage betrieblicher Gewinn;

He, das sind ja Monatsgehälter und Versicherungszeiten, die mir am Ende bei meiner Rente fehlen. Richtig gedacht ? Die entstandene Pflegeversicherung, die ab 1995 eingeführt wurde, zum Wohle aller Deutschen, hätte auch anders finanziert werden können. Da fallen mir spontan unsere ganzen Subventionen für Arbeitgeber ein, die nicht so groß zügig ausfallen brauchen, bei 10 % Einsparung dieser Maßnahmen, wäre schon alles gedeckelt oder? Der Arbeitnehmer braucht diese freien Tage (wenn ich diesen nutzbringenden Tag, als Brauch, bezeichne und als freien Arbeitstag deklariere)

In einem Staat der Dichter und Denker, lasst uns als erstes voran gehen und diesen neuen Tag gesetzlich verankern. Als Vorschlag hätte ich einen neuen Feiertag für Deutschland. Warum feiern wir nicht Halloween, ein waschechter Brauchtumstag, der in vielen Ländern, vor dem 1. November eines jeden Jahres gefeiert wird und im Moment noch in keimen Land gesetzlich als Feiertag eingeschrieben ist. Dieser Tag ist keine Erfindung der Amerikaner. Um es kurz zu skizzieren, der Halloween Brauch, der Halloween Tag / die Halloween Nacht u.s.w. ist ein gemeinsames Fest, der seinen Ursprung aus dem keltischen Samhain hat, ein gemeinschaftliches Zusammensein von jung und alt. Er wurde von den Römern übernommen, nicht ohne Hintergedanken und später mit irischen Erzählungen a la Jack O’Lantern in ferne Länder gebracht. Vor rund tausend Jahren kam aus aus dem europäischen Raum noch „Gabe oder Streich oder Süßes oder Saures“ hinzu. Es gibt viele Geschichten um den gelebten Halloween Brauch, die für mich alle mit Nächstenliebe in Verbindung gebracht werden.

Geld ist nicht alles und für die Zufriedenheit aller, brauchen wir so einen freien Tag, dieser Feiertag sollte gesetzlich eingeführt werden oder nicht ? In diesem Sinne und bis zum nächsten Mal, wünsche ich einen schönen Tag.

Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi GorchFock63

Der Niederrheiner kann alles erklären…….


Nun nach all den Jahren am Niederrhein lebend, versuche ich einen kleinen Einblick in meine neue Heimat zu geben. Natürlich mit einem lächelnden Gesicht, denn wie hat schon Hans Hüsch in seinen Geschichten, diese lieben Leute treffend beschrieben: „der Niederrheiner weiß nichts, kann aber alles erklären“ Von mir lege ich ein paar Beispiele dazu.

Wo liegt der Niederrhein ? Als Vorgeschmack werde ich auf typische Weise und nach niederrheinischer Art es so definieren. „So ganz einfach ist es nicht geografisch zu beschreiben, da diese räumlichen Grenzen fließend sind“. Alles klar, nein. Dann ein zweiter Versuch.Wer es genau wissen will und es vom Wasser aus betrachtet, der Niederrhein fängt kurz hinter Düsseldorf an und mündet am Ende in die Nordsee“. Ihr merkt schon, es klappt nicht, nur noch soviel und dann weiter mit der heutigen Kurzgeschichte. „Weitere Grenzen sind von der Natur aus mit der Ems, der Lippe und der Aa gegeben“. Gerne bezeichnen die Anrheiner diese unerkennbaren Grauzonen auch als „Gönne Kant“.

Nun nach 20 Jahren ist es mir endlich gelungen dieses Sprachgemisch aus unserem vertrauten Hamburger Plattdeutsch und stark eingefärbtem Holländisch mit einem leichten Hang ins Ruhrgebiets deutsch bei zu kommen. Ganz klar und unvergleichlich lebt hier jeder an der anderen Seite des Flusses und in einer Gemeinde, die nur für Ihn als die Perle vom Rhein beschrieben wird. Es ist zwecklos weiter danach zu fragen und sollte vom außen stehenden Personen mit einem wohlwollenden „Nickköppen“ behandelt beachtet werden.

Für mich ist es immer wieder schön auf richtige Niederrheiner zu treffen, die mit Ihren Wesen immer wissen wollen „Wo man herkommt“ um im gleichen Moment fest zu stellen, daß sie nicht wissen „woher das ist“ Nehmen wir mal an, dass ich aus Duisburg komme, so würde mich an dieser Stelle ein „Ja, nee, ist klar“ verraten und der Ortsansässige könnte mich in die Schublade „Gönne Kant“ einordnen. Machen wir es dem Einheimischen leichter und sagen gleich Meiderich ist er zufrieden und freut sich. Wir sind für Ihn „von hier“. So einfach ist das.

Etwas schwieriger wird es im Arbeitsumfeld, wenn nicht Eingeweihte dieser Sprache mit anderen zusammen arbeiten. Da sind für uns Hamburger Konflikte vorprogrammiert. Am Anfang auf meiner Arbeitsstelle kam hier jeder mit seinem „Vize“ zur Arbeit. Ich dachte immer: „Was ist das komisch, hier kommt jeder mit seinem Vorarbeiter an“ Langsam begriff ich, das mit „viezen“ Rad fahren gemeint war. Diese hart durch dachten Sätze finden im: „mach mal das Fenster los“, anstatt es zu öffnen, eine gelungene Fortsetzung die jeden Hamburger zum schmunzeln bringt.

Ja am Anfang ist es schwer, hier Fuß zu fassen und zu verstehen. Es ist eine andere Kultur, die nicht von Flut und Ebbe bestimmt wird. Hier heißt es „los“ gehen oder man ist „auf“ irgendwas, wenn wir an ein berühmtes Fußballstadion denken und hier geht fast jeder abends „nach Bett“.

Beim kennen lernen und Kontakte knüpfen, ist es immer wieder schwer ein „Wo kommste her?“ zu definieren. Ein sehr wichtiger Punkt für die Einwohner hier, da mit diesen Angaben die heimliche Neugier gestillt wird. Eine etwas gewöhnungsbedürftige und gleichzeitig liebenswerte Art. Dieses Verhalten änderte sich schlagartig, als ich in die Stadt meiner Arbeitsstelle zog. Nun konnte ich erzählen, wo ich her kam. „Nun gehöre ich dazu“, dachte ich. Weit gefehlt, denn die Niederrheiner machen nun die Schublade wieder auf um Dich in eine neue zu stecken, die ich mit: „Wo biste geboren“ beschreiben möchte. Ihr merkt an dieser Stelle, ein waschechter Niederrheiner ist an und für sich nicht neugierig, er möchte nur alles wissen.

Nun als ein Zu-gereister und nicht „von hier“ geborene Person wurde ich liebevoll als „……. linski“ bezeichnet. Ein Zustand der am Anfang schwer zu verstehen war, hatte er doch nicht diesen warmen und herzlichen Klang, mit dem was wir Norddeutschen unter „Quitscher“ verstehen. Nachdem ich mich nun eingelebt habe und von meiner Frau „geheiratet wurde“ , änderte sich auch meine Klassifizierung eines „……linski“ in einen „…….ler“. Darauf kann ich schon etwas Stolz sein oder? Als letztes kommt ein „…….laner“ nach dem Stadtnamen hinzu. Dazu müßte meine Familie so ungefähr 200 Jahre aus einem niederrheinischen Gebiet kommen und „hier“ gelebt haben. Das packe ich auch noch………………..

Nun hoffe ich, daß Ihr den Niederrheiner etwas besser kennen gelernt habt. Wer Platt snacken kann, kommt hier gut zurecht und findet am Niederrheiner gefallen. Als kleiner Tipp, bei einem Abstecher in diese schöne Region sollte jeder mal Endivien Salat oder frische Pufferkes probieren.

Bis zum nächsten Mal, es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW.

About me


About me.

Erste Versuche meine Webseite ins englische zu übersetzen. Hilfe bei Grammatik und Satzbau, wird gerne angenommen. Bis später…..Liebe Grüße Erdi /// First attempts to translate my website from English. Help with grammar and sentence structure is gladly accepted. Until later ….. Greetings Erdi ///

Über


Über.

1000 mal berührt und angeklickt, wer hätte das gedacht…… endlich angekommen


Zuerst nur ein Gedanke und keine Vorstellung, wie ich was schreiben sollte und nun mehr als 1000 Aufrufe zu meiner Webseite. Zeit für mich ein kleines Danke schön zu sagen.

Natürlich sind Aufrufe kein Indikator für Qualität. Es ist immerhin ein Zuspruch und eine Anerkennung in einer medialen Welt, die sich zu nehmend nur noch mit Bit und Byte beschäftigt. Wo der Schein mehr zählt als das sein. Es wird schnell mal ein „gefällt mir“ gedrückt und nach der Anzahl der eigenen Freundeskreise geschaut, ohne zu wissen, wer bist Du und was sind Deine Interessen? Gefällst Du mir überhaupt? So wollte ich nicht starten. Bei meinem ersten Versuchen „Wie gestalte ich eine eigene Website“, wollte ich schon aufgeben. Es war mir schier unmöglich, eine klare Antwort im Welt weiten Webnetz zu finden. Wer sich nicht soviel mit dem Internet beschäftigt und damit nicht groß geworden ist, weiß vielleicht was ich meine, wenn Begriffe wie Server, Domäne, Domänenname, Web account, Provider u.s.w. einem um die Ohren fliegen. Hier habe ich in langen Nächten „Allgemeine Geschäftsbedingungen“ gelesen und schnell gemerkt, das noch ein langer Weg vor mir lag.

Nun wer erklärt mir, wie was geht und zwar richtig von Anfang an? Der Einstieg zum schreiben und veröffentlichen führt im heutigen Zeitalter über einen Umweg. Das wichtigste steht im Hintergrund und kommt zuletzt. Es kommt darauf an, in welcher Form die Geschichten abgelegt werden sollen. Wieder lange Nächte um die Ohren schlagen und sich mit Speichermedien befassen. Ob in .txt, .doc. gemeinsame Form finden ala Bilder einbauen in .png oder .jpg, Lizenzrechte beachten u.s.w. hier machen wir mal einen Punkt. Alles hatte ich nun sicher in in meinem Rechner gespeichert. Kopieren und übertragen auf die eigene Website war schnell gemacht, dachte ich……

Mein Wunsch des Schreibens rückte immer mehr in weite Ferne. Es hilft nur die Ruhe bewahren. Ohne Reklame für den einen oder anderen Verlag, Herausgeber zu machen, bin ich fündig geworden. Schritt für Schritt wurde mir klar, daß eine eigene Seite, wie eine Adresse ist. Das nächste Problem klingelte bei mir an. Wie sollte ich mich nennen? Mein Blog / Autorenname sein? Wie sollte mein eigenes Postfach auf meiner Seite lauten ?
Immer wieder trat ich auf einer Stelle und kam nicht voran. Daß gestalten, wie soll meine Seite aussehen, mit all den drum und dran, Register, Hintergrundbild und Profil, Optik bis hin zu den Kommentarfeldern, klappte dann wie geschmiert. Nach dem einbinden der zahlreichen sozialen Plattformen war es endlich geschafft. Meine Seite stand.

Nun kann ich meine Geschichten verbreiten. In der Hoffnung, das diese auch Anklang finden. Wie gesagt, daß ich über 1000 mal angeklickt werde und Abonnenten finde, daran habe ich nicht gedacht. Danke an alle, die mich lesen und mir geholfen haben.

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich einen schönen Samstag.

Gruß ein Exil lebender Hamburger in NRW

PS: Die nächste Hürde für mich wird es sein ein Buch zu veröffentlichen….. wollen mal sehen, ob es klappt……..nun da ich als Schreiber, Blogger angekommen bin.

Ein Wiedersehen mit seiner ersten Liebe……Hamburg


hamburg.2012

Foto by GorchFock63, Hamburger Museum

Auch nach vielen Jahren komme ich nun als „Tourist“ immer wieder gerne nach Hamburg zurück. Am liebsten mit dem Zug. Es ist herrlich über die Harburger Brücken direkt in die Stadt zu fahren. Beim alten Kaiserbahnhof, am Dammtor fühle ich mich gleich wieder zu Hause. Bevor es zur einer Stippvisite kommt, plane ich schon Wochen im voraus. Meine festen Ausgangspunkte sind schnell gemacht. Ohne Planetarium, Hafen und meine Insel zu sehen, kann es kein richtiger Besuch in dieser Stadt für mich sein. Es ist immer eine Freude, wenn mich meine Familie begleitet, da ich dann eine gute Gelegenheit habe, alt bekanntes wieder zu entdecken.

- Was sollte jeder von Hamburg gesehen haben …...? 

In meiner hanseatischen Art sage ich weniger ist mehr, ganz unser alten hanseatischen Tradition entsprechend.
Genießen und schwelgen meine „leeven Quitschers“ Am Anfang steht und fällt jede Stadt mit Ihren Unterkünften. 
Die Qual der Wahl mit den Stadthotels. Ob nun bei Planten un Blomen, am Gänsemarkt oder im Hafen, es kommt bei
jedem auf seinen Geldbeutel an. Es gibt eine Anzahl von Möglichkeiten, die es einem schwer machen sich zu
entscheiden. Vorab eins schnell noch gesagt. Wer ein richtiger Sehmann sein will, sollte sich Zeit mitbringen und
von der Stadtmitte aus anfangen. Von Planten un Blomen, über die Colonaden Richtung Alster flanieren. Eine schöner
Spaziergang am Ankunftstag, versüßt mit einer kleiner Alstertour. Immer wieder gern.

-Wer etwas mehr möchte......?

Ganz nach Kondition sollte Hamburg zu Fuß erobert werden. Bitte nicht gleich lachen. Natürlich können die guten
öffentlichen Verkehrsmittel benutzt werden. Nur darf sich in dieser Metropole keiner übernehmen. Wer einmal am
Jungfernstieg, über Mönckebergstraße, weiter über Rathaus und am Schluß wieder am Gänsemarkt angekommen ist,
wird verstehen was ich meine. Ganz zu schweigen von den kleinen Boutiquen, Eisständen und Arkaden, die alle
einen Blick wert sind.

-Wo geht es zum Hafen..... ?

Am besten verschafft sich die Besucher einen Überblick auf dem Michel, falls dann noch fragen sind, würde ich in den 
Untergrund gehen. Nee, das ist kein Witz. Mit der U-Bahn von Mönckeberg, Rödingsmarkt nach St.Pauli
Landungsbrücken fahren, immer ein Erlebnis. Für die richtigen Hamburger unter uns, steigt doch mal wieder am 
Baumwall aus und schaut mal bei den Schiffsausrüstern in die Fenster, natürlich darf auch mal auf die Elbe gelünkert
werden und von dieser Seite zur Überseebrücke hoch. Die schwimmenden Pontons fangen früher an als erwartet. 

-Wann ist die beste Zeit St.Pauli zu erleben...... ?

Von der Gemütlichkeit gesehen zur blauen Stunde. Am Nachmittag vom Millerntor ( Hamburger Dom ) zum Nobistor 
stromern. Hat was.... Aber auch hier bitte nicht übertreiben. Auf der Suche nach dem Herz von St.Pauli ? Schwierig zu
bestimmen, geografisch gar nicht machbar. Es ist nicht nur die sündige Meile allein, die das Herz dieser Stadt
ausmacht, denn die Reeperbahn lädt immer zum verweilen ein. Ganz im Ernst, wo gibt es so viele Theater und 
zahllose Pinten an einer Stelle. Nebenbei bietet das Wachsfigurenkabinett Kuriositäten, selbst der alte Bismarck hat 
an St.Pauli gefallen gefunden und dreht sich nicht ab, besser gesagt noch nicht. Für die Nachtschwärmer unter uns,
bleibt immer sutje und macht keinen auf Prahlhannes, dann könnt Ihr auch die Clubs genießen und manch schönen
seuten Deern tief in die Augen schauen.

-Was gibt es noch...... ?

Na, hier sind wir am Punkt für die Eingeweihten unter uns angekommen. Ohne meine Lieblingsstellen zu verraten, 
lach, geht das nicht oder ? Doch natürlich. Ein Spaziergang entlang der Elbe bis zum Treppchenviertel, Ausflug in den
Aumühler Wald und in die Harburger Berge. Ein Besuch in die zahlreichen Museen ( super Geheimtipp- es gibt welche
auf dem Wasser, aber psst) und Bibliotheken runden hier das Bild einer Weltstadt ab.

Wie heißt es so schön, Hamburg meine Perle...........

Bis zum nächsten Mal, Gruß vom Exil lebender Hamburger in NRW.

Rüschsiedlung Finkenwerder von 1973 – 1976, Hamburg meine Erinnerungen.


1972.Erdi.Finkenwerder.28.07.2014.

Zurück in eine Zeit, wo an der Ecke Neßdeich, Rüschweg auf Finkenwerder eine kleine Siedlung lag, meine Rüschsiedlung. Mehr als 500 Leute hatten in Ihren Behelfsheimen, nicht mitgezählt die Arbeitsbaracken, Ihr zu Hause gefunden. Ein paar Meter hinter der Schutz-Flutmauer vom Rüschweg zur linken Seite lag der Rüschwinkel mit dem Rüschkanal. Den Rüschweg hinab waren die Eingangstore der Deutsche Wert, auch bekannt als HDW, zu sehen. Auf der linken Seite standen die Arbeitsbaracken, die Unterkünfte für die Werftarbeiter. Eine Schlosserei und ein kleiner, vielleicht mittel großer Parkplatz für die Busse, die morgens, nachmittags und abends zum jeweiligen Schichtbeginn bzw. Schichtende die Werftarbeiter in nah und fern transportierten. Zur rechten Seite zweigten sich der Ploot, Kohort, Lachsdrift und eine weitere Staße ab, dessen Name ich in einer Umschreibung, leicht versteckt, in die Geschichte einbaue. Der Dwarspriel verband als Kreuzstraße die meisten Straßen miteinander. Vom Ihm konnte der Ploot und ein Bahnübergang für Fuß- und Radfahrer, erreicht werden, der auf Tweeflungen führte.

Geprägt von der Tiede fuhren vom Rüschkanal, Köhlfleet und der Süderelbe die HF-Fischkutter raus. Die Werft brummte und all die kleineren und mittleren Zulieferer hatten Arbeit satt. Messerschmitt-Bölkow-Blohm-MBB Flugzeugbau (Airbus) und die Reynoldswerke rundeten die Sache ab. 1973 konnte nicht schöner sein, bis es zu Ölkrise kam.

Auf einmal war alles anders. Nach langen hin und her bekam die HDW noch die Aufträge Containerschiffe zu bauen. Bei jedem Stapellauf lief es uns in der Rüschsiedlung eiskalt den Rücken runter, da wir immer dachten, daß ist das letzte Schiff und was kommt danach? Nach der „Tokio Bay“, „Cardigan Bay“ und „Osaka Bay“ war Schluß. Die gute Arbeit der Werftarbeiter wurde ein letztes Mal mit dem Bau der „City of Edinburgh“ belohnt, nur durfte die „richtige“ Werft die Arbeiten nicht beenden, endgültige Fertigstellung machte Blohm & Voss. Über 1000 Werftarbeiter waren arbeitslos. Die Demonstrationen, gegen die Schließung brachten gar nichts, wurden nicht rückgängig gemacht. „ De Werft is to“
Wenige Arbeiter fanden bei Blohm&Voss, MBB und Reynolds Arbeit. Es folgten die endgültigen Schließungen der Arbeitsbaracken und des Durchgangslager auf dem Neßpriel. Weihnachten auf Neujahr 1974 wehte zum letzten Mal ein Tannenbaum vom Helgengerüst der HDW.
In den folgenden Monaten wurde 1974 damit begonnen die „alte Werft“ auszuschlachten. Unserer Siedlung blieb zusammen, der Höger am Anfang des Kohort bildete den Mittelpunkt der Nachbarschaft. Eine kleine eingeschworene Gemeinde, die da auf dem „Rüschi“ lebte. Wir wollten alle zusammen bleiben. Einige von uns hatten Ihre Behelfsheime richtig schön ausgebaut und viel Geld rein gesteckt.
Die frei gewordenen Gelände auf der Werft und am Rüschweg sollten mit schönen Anlagen und Eigentumshäusern geschmückt werden. Wir freuen uns darauf. Vielleicht ein neuer Fußballplatz. Ein richtiger Spielplatz wäre schön gewesen und nicht so einer wie bei Tweeflungen, der Bunker bedingt, eher nur ein halber war. Neue Lagerhallen zum unterstellen und reparieren der Boote am Neßpriel. Die Kapazitäten am Rüschwinkel erweitern. Aber daraus wurde nichts. Denn plötzlich lag die Rüschsiedlung in der Einflugschneise des Hamburger Flugzeugbau. Nichts mit schönen Bürogebäuden und „ Planten un Blom“. Alles mußte brach sein. So wurde 1975 durch Vertiefungsarbeiten der Elbe und der Seitenkanäle vom Hamburger Senat beschlossen, das alte Werftgelände mit Spülsand auf zu schütten. Wie dann noch der das Helgengerüst 1975 weg gesprengt wurde, war uns klar, das war nicht mehr der Säberort, hier wurde der Charme einer ganzen Siedlung genommen. Auch die freie Sicht auf die Elbe konnte darüber nicht hinweg täuschen.

Der finale Punkt und das gleichzeitige aus der Rüschsiedlung kam 1976. In der ersten Januarwoche drückte die Sturmflut mit Orkanböen, das Elbwasser so schwer in den Rüschkanal, daß alle Anwohner die Siedlung verlassen mussten. Als einer der letzten Familien vom Kohort mußten wir unser Haus aufgeben. Ein sicherer Weg über den Rüschweg war nicht mehr möglich. Das Elbwasser schwappte zur dieser Zeit schon über den Rüschkanal. Entlang des Dwarspriel in Richtung Bahnübergang Tweeflungen, hinter der Flutmauer war unser Ziel die Gorch Fock Halle. Hier war Sammelpunkt und Notquartier für uns. Stunden später konnten wir endlich wieder nach Hause gehen. Alles war glimpflich verlaufen, die Deiche hatten gehalten.
Ein paar Wochen später folgte ein Räumungsbeschluß für alle Bewohner der Rüschsiedlung. Proteste in der Elbhalle gegen diese Pläne und Maßnahmen, selbst Demonstrationsmärsche der Anwohner halfen nichts. Die Räumungsbeschlüsse wurden um gesetzt. Wir hatten Glück und fanden eine „Bleibe“ in Finkenwerder. Die meisten von uns, Nachbarn und Freunde, zogen in neue Wohnungen in Neugraben, Neuwiedenthal u.s.w. Die Rüschsiedlung wurde abgerissen und dem Boden gleich gemacht. Nun ist ein Rüschpark zu sehen…………..

Mein Überblick kann nur kurz sein, ein was wäre wenn und warum und wieso gewesen, überlasse ich dem Leser. Aus der Vielzahl von Artikeln, Veröffentlichungen von 1976 hier nur als Beispiel skizziert.

„Aus Die Zeit
Wie Hamburg den Orkan überstand
9. Januar 1976
Hamburg
Wasser kommt schneller als Feuer. Diese gar nicht komische Sprichwortweisheit alter Friesen ist in Hamburg an der Elbe, genauer gesagt: an der Tideelbe, nun abermals Gewißheit. Daß der Sturm, der mit Orkanböen aus Nordwest in den Rachen des Stroms hineinfegte, eine Sturmflut aufstauen werde, hatten Meteorologen und Hydrologen natürlich vorausgesehen und vorausgesagt; noch „fünf vor zwölf“ jedoch ahnte niemand, was wirklich geschehen sollte. Nach 13 Uhr erst wurde bestürzend klar: Das Wasser kam schneller und stieg höher als vorausberechnet.
Um 14.07 Uhr gab Staatsrat Frank Dahrendorf, der oberste Beamte der Innenbehörde, Hochwasservoralarm. Schon neun Minuten darauf eskalierte der Voralarm zum Alarm. Zur gleichen Zeit wurde im Hafengebiet, auf Finkenwerder, ein Lager mit 150 Bewohnern evakuiert. Der St.-Pauli-Fischmarkt, wo Hamburg ein bißchen Teer- und Tran-Tradition pflegt, war bereits überflutet. Die Elbchaussee, Hamburgs Allee des Wohlstands, war unterbrochen.
Der ganze Artikel ist unter diesem Link zu finden
http://www.zeit.de/1976/03/der-alarm-kam-zu-spaet

Aus Hamburger Abendblatt:
Nr. 26 vom 31.01.1976,
Rüsch-Siedler sollen in Ruhe umziehen
Große Aufregung/ gestern unter den 560 Bewohnern der Rüsch-Siedlung auf Finkenwerder: Weil die Baubehörde in hastiger Ausführung eines Senatsbeschlusses ein Kündigungsbegehren ausgesprochen hatte und dieses Begehren vorzeitig bekannt geworden war, fürchteten viele Rüsch-Siedler, von heute auf morgen auf der Straße zu stehen.
Der Senatsbeschluß als Folge der Sturmfluten lautet, wie berichtet, daß so bald wie möglich keine Menschen mehr in Vordeichgebieten wohnen sollen. Telefonisch hatte die Behörde die Neue Heimat Nord (sie verwaltet die 215 Behelfsheime der Rüsch-Siedlung) aufgefordert, den Bewohnern zu kündigen. Die Neue Heimat Nord hatte die Kündigungen aber nicht verschickt. Sie hatte wissen lassen, diesen telefonischen Bescheid wolle sie schriftlich haben. Und gestern wurde der Bescheid von höchster Stelle „zurückgepfiffen“.
Die zuständigen Verwaltungschefs aus Orts- und Bezirksamt vereinbarten mit „Liegenschafts-Senator“ Dr. Hans- Joachim Seeler, daß den Rüsch-Siedlern Zeit gelassen“ werden soll. In der nächsten Woche soll ihnen in öffentlicher Sitzung des Ortsausschusses und in Einzelanschreiben nahegelegt werden, sich andere Wohnungen zu suchen. Sozialwohnungen seien genügend da.
Die Hast der Baubehörde wird nur dadurch erklärlich, daß das Argument „Flutgefahr“ offenbar nicht ungelegen kam. Einige Senatoren wollen das Gelände für Gewerbeansiedlung, die Ortsgremien möchten es für Wohnungen.

Aus Hamburger Abendblatt:
Nr. 30 vom 05.02.1976,
Rüschsiedlung: Protest gegen Kündigungsplan
In der Diskussion um Erhaltung oder Nichterhaltung der Finkenwerder Rüschsiedlung kündigte Senatsdirektor Scharnberg gestern abend auf einer Sondersitzung des Finkenwerder Ortsausschusses an, es sei möglich, daß die Behelfsheimbewohner die Kündigung erhielten. Abgeordnete aller Parteien sprachen sich dagegen für die Erhaltung der am 3. Januar überfluteten Siedlung aus und forderten den Bau eines Hochwasserschutzes.“

Einige Straßenamen dieser ehemaligen Siedlung gibt es wieder auf Finkenwerder, vielleicht zur Erinnerung an die Rüschsiedlung ?

Bis zum nächsten Mal, liebe Grüße vom Exil lebender Hamburger in NRW.

Aus aktuellem Anlaß, wer meine Seiten besucht, sollte……


So es reicht. Ich versuche auf meinen Seiten einen Moment der heiteren Abwechslung und des Nachdenkens zu schaffen. Ich lebe den Artikel 5 unseres Grundgesetzes. Nur so ganz nebenbei.

„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“
Warum heute mal so ernst ? Ganz einfach, in den letzten Tage werde ich zu gespamt oder um im deutschen zu bleiben, meine Profile werden zu gemüllt. Das finde ich schade. Da muß ich wohl durch. Was wiederum dazu führt, daß ich an meinen Prinzipien fest halte. Es findet kein Rassismus, keine Diskriminierung und keine Pädophilie auf meinen Seiten statt.

Wenn sich heraus stellt, daß ich mich vergaloppiere, freue ich mich über ehrliche Kritik. Vielleicht mag ja auch das eine oder andere nicht witzig und unbedingt informativ sein. Es ist ja schließlich meine Seite oder mein Profil. Meine Betrachtungsweise ist nicht für jeden das „non plus ultra“ Damit kann ich leben. Wer mit mir nicht kann, soll mich ignorieren und weg blocken und alle haben Ihre Ruhe. Aktuell werden meine meine Kreise, Bekannten, Freunde und Gleichgesinnte beleidigt und vermüllt ( da klingt voll spamen besser oder ?).

Also Leute, so geht es nicht, wendet Euch an mich und greift meine lieben nicht persönlich an.

Hoffentlich habe ich mich klar ausgedrückt. Wie heißt es so schön: „Leben und Leben lassen“
Es darf jeder so sein wie er/sie es will, aber beleidigt und ausfallend wird von mir nicht geduldet.

Nun wünsche ich allen einen schönen Freitag und ein schönes Wochenende.

Mit lieben Grüßen, ein im Exil lebender Hamburger in NRW.