Darf Mann oder Frau heute gegen was sein und es kund tun ?


Willkommen in der ach so heilen Welt von Germania, hier ist alles Ordnung oder ? Jeder hat die Freiheit zu denken und zu glauben was er möchte. Würde sich hieran einer vergreifen, verstößt Er oder Sie gegen Grundrechte der eigenen Persönlichkeitsentfaltung, nachdem wir in Germania leben. Na gemerkt, hier finden wir in einem Satz alles wieder, was wir in einer Demokratie brauchen und schützen wollen. Der Punkt an der Sache ( der Casus knacksus ) und gleichzeitige Frage ist doch „Leben wir auch danach?“ Wie sicher sind wir im Umgang mit den Artikeln des Grundgesetzes ?, prüfen wir doch mal wie viel wir oder besser gesagt mein alter Ego Herr Glossi darüber wissen und danach handeln. Den für Ihn geltenWürde und Entfaltung meiner Persönlichkeit sind für alle gleich, ich habe die Freiheit zu Glauben und bekenne alles, soweit ich mich in Wort, Schrift oder Bild dazu äußere. Ehe meine Familie schaden davon trägt, meine besondere Aufsicht sollte Schule machen, dazu versammele ich mich ohne Anmeldung oder Erlaubnis fragend in Gruppen Gleichgesinnter, selten diskutiere ich über das Brief, Post und Fernmeldegeheimnis. – diese 10 Artikel, es sind gesetzlzliche Grundwerte, keine Prinzipien. Was macht er, wenn wir mit der Politik oder mit gemachten Freihandelsabkommen vom Staate nicht zu Frieden sind. Welche Möglichkeit „des Nein sagen“ hat Herr Glossi dann ?… oh wieder mittendrin…..Es war einmal…

Noch bevor Herr Glossi in sein heimeliges Zuhause eintreten konnte erwarte Ihn sein Sohn vor der Tür stehend: „Papa hast Du mal etwas Taxigeld für mich?“, wollte Fiete von seinem Erzeuger wissen, Ansatzlos fuhr sein Sohn fort: „Du weißt doch, daß wir nach dem Training noch ImHouse Pentry die Meisterschaft feiern wollen mit den anderen und dann verpasse ich den letzten Bus und kann nicht nach Hause kommen“. Der irrationale Verstand des Vaters setzte ein, seine messerscharfe Analyse zeigte Ihm, daß er gnadenlos über den Tisch gezogen werden sollte. Fast belustigend spielte er den strengen Vater, frei nach dem Motto ‚Du mich auch‘, freute er sich auf ein interessantes Gespräch mit seinen Sohn. Er wußte, daß er in den nächsten 10 Minuten um 20 Euro erleichtert werden sollte. Was würde Ihn dieses Gesamtpaket T axigeld, T raining I mhouse P entry kosten ? Mit einer väterlichen List versuchte Edwin das einzig richtige in dieser Situation, hier mußte ein Informationsdefizit aus seinem Sohn heraus geholt werden. „Welchen Spielraum habe ich ? und wenn ich schon 10 € in Deinen Spaß investiere, was fällt für mich dabei ab? In wie weit bist Du gewillt mir entgegen zu kommen? Lasse uns ehrlich und frei handeln, also was brauchst Du?“, mit dieser Antwort zog er seinen Sohn von der häuslichen Ausfahrt wieder in den Flur herein, dabei legte er seinen Mantel ab, begrüßte mit einer herzlichen Umarmung seine Frau Mona Lisa, die mit einem Augenzwinkern Edwin zu verstehen gab, es dem Haussprössling nicht all zu schwer zu machen. Der Sohn kannte diese Methode seines Vaters auf Zeit zu spielen, er mußte schnell handeln, sonst würde es wieder eine Endlosdiskussion geben. Fiete war ein Meister darin wenn es darum ging mit dem Vater zu handeln und ein gegenseitiges Abkommen des Vertrauens abzuschließen. „Also Papa“, weiter kam der Sohn nicht, denn geschickt stellte der alte Senior mit der Tatsache: „Sind die Schularbeiten fertig und um 22:00 Uhr bist Du wieder hier“, klar und deutlich seine elterliche Fürsorgepflicht an erster Stelle dar, somit auch einen immer wiederkehrenden Punkt, als standardisierende Elternregel auf, der nun unumstößlich im Küchenraum umher schwirrte. Unbeirrt kümmernd, verfolgte der junge Glossi, Weltmeister im „Ich lauf weg und komme bald wieder“, seinen Ausgehplan. „Papa ich bestelle mir nachher mit den anderen ein Sammeltaxi, dann spare ich Geld, bin so um 04:00 Uhr morgens wieder zu Hause, kontrolliere meine Schularbeiten am Sonntag nochmal und mache mit Dir eine Runde was Du willst oder fahre mit Dir zur Eisdiele am Sonntag, dann können wir etwas Freizeit verbringen und Minigolf spielen“.

Die Karten lagen nun offen auf dem Tisch, Edwin hatte alle Informationen die er brauchte, seine Augen wurden zur Sehschlitzen, ruhig schaute er zu Fiete rüber, hörte seine Mona Lisa aus dem Wohnzimmer kommend, die mit einer bejahenden Geste: „Minigolf, da komme ich mit“, einen Schlußstrich unter dieses Männergespräch setzte wollte und dabei Ihren Sohn sanft zur Tür manövrierte. Nun konnte Herr Glossi nicht anders, mit einem anerkennenden nicken wurde folgendes festgehalten: „Fiete, für 30 Euro kannst Du mit einem normalen Taxi nach Hause fahren, zeitunabhängig und pünktlich bist Du um 01:00 Uhr zu Hause, haben wir uns verstanden ? Fiete‘ s breites grinsen war Antwort genug… Der Sonntag morgen war um 02:00 Uhr für Fiete zu Ende, nach dem Erdbeereis um 10:00 Uhr ging die interne Minigolfmeisterschaft an Mona Lisa…

Abschließend möchte ich noch hinzu fügen, daß wir in Germania ein Recht haben unsere Meinung frei zu sagen. Der Weg vom Volksbegehren bis zum Volksentscheid ist nicht so kompliziert, wie es sich anhört, durch aus machbar. Wenn genügend Unterschriften zusammen kommen, am Beispiel, wir unser Nein zu einem freien Handelsabkommen artikuliert haben und die gesammelten Unterschriften dem Bundestag vorliegen, müssen die gewählten Volksvertreter dem nach gehen. Es sollten alle rechtlichen Schritte gemacht werden, damit unser Bürgerbegehren erhört und umgesetzt wird. Machen wir uns Gedanken und schauen öfter mal auf Brüssel, helfen wir der Europäischen Union und zeigen mit klaren Aussagen und Volksentscheiden dem Europäischen Parlament was wir / die lebenden Bürger in Europa wollen…

Solange bis der nächste Teil kommt, etwas Spaß von meinem Kanal

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich eine schönen Sonntag. Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi Gorch Fock

Herr Glossi’s Kampf mit der modernen Welt der Banken und Postfilialen…….


Vorbei die Zeiten der Lohntüten, als der Verdienst noch auf dem Werksgelände oder im Betrieb, der Firma ein oder zweimal im Monat ausgezahlt wurde. So Ende der 50’ziger Anfang 1960 wurden in Deutschland Gehalts- und Girokonten eingeführt. Banktechnisch ein schleichender Fortschritt, entlastend für den Arbeitgeber, da hier nicht mehr soviel Personal in den jeweiligen Unternehmungen parat gehalten werden mußte. Die vielen Lohnbüros verschwanden. Langsam ging eine Ära zu Ende, an denen Arbeiter und Angestellte sich mal schnell einen Vorschuss nehmen konnten, ohne das es die ganze Familie mit bekam. Auf diesen Gehaltsstreifen / gelblich bräunlichen Gehaltsbriefen stand nur die Summe drauf, die man verdient hatte, besser gesagt ausbezahlt bekam. So ein Vorschuss verschwand meistens sehr unbürokratisch oder wurde bei guten Malochern über eine zweite imaginäre Überstundentüte verrechnet. Hier decke ich den Mantel der Liebe drüber, also pssst. Für unseren Herrn Edwin Glossi Senior war diese Umstellung ein Ärgernis, er konnte sich nicht daran gewöhnen, erst zu Bank zu gehen um umständlich Geld abzuheben. Ein Kontoauszug war ein Gräuel, hier sah jeder sofort, was bei Edwin in den Taschen verschwand. Er war es gewohnt, daß seine Frau Leonore am Werktor stand und auf seinen Lohn wartete. Etwas ausgedünnt bekam die liebe Frau dann das gefüllte Kuvert und erwirtschaftete davon den Einkauf, bezahlte Rechnungen, machte Überweisungen. Es war also wichtig für Oma Glossi den geliebten Mann am Werktor abzupassen, bevor der liebe Opa Glossi sich zu viele Mücken heraus nahm, auf den Lohntütenball ging und es verflüssigen konnte, oh wieder mittendrin……….es war einmal…….

ein Freitag, das Wochenende stand vor der Tür, nach Schichtende wollte ich mir, äh Herr Edgar Glossi, etwas Geld abholen. Er brauchte für sich nicht viel, eigentlich würde es auch noch reichen, wenn er schnell mal am Samstag in die Post springt und den Geldautomaten erleichtert. Auf dem nach Hause Weg vergaß Edgar Geld zu ziehen. Seine eigene Vergeßlichkeit brachte Ihn nicht aus der Fassung. Morgen wäre auch noch ein Tag, dachte er sich. Beim Abendbrot durchstöberte er die zugestellte Post. Die Zeiten der Liebesbriefe waren längst vorbei, es schien als wenn sein Briefkasten nur noch für Werbeprospekte und Rechnungen geeignet wäre. Mit gespielter Tragik schlich Glossi die Treppe hinauf, seine Frau lächelte Ihn mitfühlend an, wußte Sie doch was dieser schleppende Gang zu bedeuten hatte. Heute war wieder Überweisungstag für Ihren Mann. In seinem Hängematten Zimmer, sortierte Edgar fein säuberlich die Rechnungen, startete seinen Rechner, wählte sich mit direktem Zugriff auf sein Postbankkonto ein. Es ist ja schon eine schöne Sache, so einfach und bequem Überweisungen zu tätigten, dachte er sich, wenn das noch mein Vater Erwin erleben könnte und meine Mutter Leonore hätte nicht für jeden Zahlschein einzeln zur Bank rennen müssen. Nachdem die erste Überweisung mit den nötigen Angaben versehen war, mit wer, wie viel bekommt, kam die entscheidende Zeile nach Art der auszuführenden Überweisung. Der Punkt mobile Überweisung mittels einer gesendeten Bezahlcodes wurde ausgewählt. In freudiger Erwartung bemerkte Edgar, das sein mobiles Telefon noch in der Jacke steckte. Er spurtete vom ersten Stock in den Keller, da hier Eile angesagt war, denn in 8 Minuten würde die offene Verbindung mit der Postbank gekappt werden. Eine blöde Sicherheitsauflage, die nun seine ganzen sportlichen Fähigkeiten abverlangten, elegant wie eine Gämse, stürzte er sich die Treppen hinunter, griff wie ein geübter Taschendieb in die Seitentasche seiner Jacke, erklomm im Zweierschritt die Stufen zurück ins Rechnerzimmer, ließ sich gekonnt in seinen Bürostuhl fallen, in Wartestellung mit einem lauernden Händi bewaffnet, mit einem beherzten Fingerwisch wurde das Smartphone gerade noch rechtzeitig aktiviert. Zu spät, der Kontakt zum Konto war bereits abgelaufen. „Keine Panik, machen wir eben alles nochmal“, zwitscherte Edgar vor sich hin.

Diese Runde ging an die moderne Welt der Banken und Postgiroämter. Nun sank aber seine gute Laune, denn es klappte gar nichts mehr und es wurde totenstill im kleinen hergerichteten Bürozimmer. Wie gut das diese Blamage keiner mitbekommen hatte, dachte er, nun merkend das seine süße Frau hinter Ihm stand, die mit einer zweideutigen Stimme hauchend: „Hat alles geklappt“ direkt über sein lichtes Haar hinweg wissen wollte, ob Ihr Göttergatte klar kommt. Edgar ließ sich nicht kirre machen. Erste Schweißperlen bedeckten nun seine Stirn. „Ja klar Schatz, ich bin gleich fertig“, mit dem Brustton des siegreichen Gladiators machte Herr Glossi unbeirrt weiter. Seine Mona Lisa verschwand aus der kochenden Brutstätte dieses Raumes, es lag eine Entscheidung in der Luft. Langsam tippend wurden wieder alle notwendigen Zeichen und Buchstaben in das vorgefertigte elektronische Postformular gehämmert. Bei der entsprechende Stelle der Überweisungstransaktion wurde mobiles bezahlen mit Händi angekreuzt. Die offene Verbindung des Postkontos signalisierte Ihm einen Code zu senden. Nach ein paar Sekunden war es soweit, eine quälende Ziffernfolge entfernt und die Überweisung ist getan. Aber der Teufel steckt im Detail. Anstatt eine erfolgreiche Bezahlung in Empfang zu nehmen, meckerte die Hirn lose Maschine einen fehlerhaften Eingabecode an. Der zweite Versuch wurde gemacht, nun kam es darauf an Mensch oder Maschine: „Es ist Sparta“ entwich es unseren wahnsinnigen Freund, diese Aktion wurde mit einem zweiten Fehler quittiert. Der letzte Versuch, ganz ruhig, kaum hörbar wurden der Zahlen- und Buchstabensalat eingeben. Der Schlusspunkt in einem großen Finale endete 3 zu 0 für den Rechner. Kreidebleich und stumm saß Edgar auf seinem Stuhl. „Was ist denn nun passiert?“ ärgerte sich Edgar. Es ploppte ein Hinweisfenster auf ‚ Ihr Transaktionscode wurde dreimal falsch eingeben, sehen sie bitte unter unseren Sicherheitsbeschreibungen nach, um die mobile TAN wieder zu entsperren.‘

Es dauerte bis in die Nacht hinein, bis Glossi im Internet das richtige Eingabefeld auf der Postbankseite fand und es mit seinen Daten versenden konnte. Wer schon mal ein Onlineformular ausgefüllt hat und dies nicht jeden Tag macht, kann nach empfinden, wie überflüssig Eingabezeilen sind wie: „Welchen Brauser benutzen Sie?“, Welches Betriebssystem steht zu Verfügung?“,“ Können wir Ihnen weitere Informationen über E-Mail schicken?“. Durch die erlebten Ereignisse machte sich Edgar auf ins Bett zu gehen.

Nach dem Aufstehen am Samstag, packte Mona Lisa Ihren Mann ins Auto und setzte Ihn vor der Post ab. Herr Glossi betrat die kleine Poststelle mit einem mulmigen Gefühl, eine lange Schlange säumte den schmalen Pfad bis hin zum Schalter, im hinteren Bereich, war eine kleine Kabine für Postbankkunden eingerichtet. Vor dieser Zelle warteten schon 3 ungeduldige Kunden. Glossi sah sich die einzelnen Regale an, um ein Überweisungsformular zu finden. Fehlanzeige, außer Prospekten und Rückscheinen war nichts dabei, was wie Zahlschein aussah. Mittlerweile strömten immer mehr Kunden in die Post. Endlich war die Postbankkabine frei, mit leichten Schritten überwand er seine innere Scheu vor der großen Welt der Finanzen und trat in dieses Zimmer ein. Nachdem die Begrüßungsfloskeln austauscht waren, erklärte die Postbankangestellte die fehlenden Überweisungsformulare. Auf Edgar’s Frage: „Wie lange dauert denn so eine Entsperrung meiner mobilen Transaktionsnummern“ rutsche er bei der Beantwortung dieser Frage fast vom Stuhl. „So 10 Tage könnte es schon dauern, bis Sie eine Nachricht erhalten könnten“. Sein „Uff“, lächelte die charmante Assistenten gekonnt weg. „Sie können Ihre Überweisungen an unseren Automaten, der im Eingangsbereich steht, kostenfrei erledigen. Im Moment stehen nur 3 Leute an. Das geht schnell, glauben Sie mir“. Mit einem Danke, stellte sich Glossi gleich hinter der kleinen Schlange an, diese Leute erkannte er, denn sie waren alle vor Ihm bei der Postbankfee gewesen. Ein leichtes murmeln war von dem ersten Überweiser zu hören: „Wie war die IBAN Nummer?“ nervös drückte er im Schneckentempo die Zahlen auf er Tastatur. Nach einer gefühlten Ewigkeit, war der zweite Einzahler dran. Die große Schalteruhr zeigte 11:30 Uhr an. Nur noch 30 Minuten, dann würde der Empfangsbereich geschlossen werden. Als Edgar’s Vormann dran war, war es schon 11:45 Uhr. Endlich war Glossi an der Maschine. Ohne lange zu zögern, tippte er wie wild Name, Konto des Empfängers ein, bei der gefühlten 100 stelligen IBAN Nummer, merkte er plötzlich seine Frau hinter sich. „Schatz klappt es ?“ säuselte Mona Lisa. Mit einem letzten Druck auf die Tasten, dem Ausdruck der Überweisung in der Hand umarmte er seine Frau. „Natürlich habe ich es geschafft, meinst Du ich kenne mich nicht mit den Überweisungsautomaten aus“, das war ja gerade noch mal gut gegangen, dachte sich Glossi……………….

Nach gut einer Woche bekam Edgar Post von der Post, sein Entsperrungscode war gekommen. Drücken wir dem glücklichen Glossi die Daumen, das alles wieder klappt und er in der modernen Welt der Banken beim überweisen und bezahlen keinen Schiffbruch erleidet.

für alle die bei sich bei diesem Thema nicht angesprochen fühlen…mein youtube Kanal…

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich einen schönen Samstag. Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi Gorch Fock