Weihnachten……..Weihnachtskarten schreiben, oder nicht ?….Zeit der Reflexion………


Das Jahr geht mit großen Schritten zu Ende. Für jeden von uns ist es mit Höhen und Tiefen verbunden. Zum ersten Mal, schreibe ich keine Weihnachtskarten mehr oder doch oder nicht, nun ich habe mich entschlossen, ich schreibe. Solange bis es keine Karten mehr gibt, aber was mache ich dann ? Vielleicht sollte ich die Form der Versendung ändern……

Früher bin ich schon Tage vor Weihnachten durch die Stadt und Gassen gelaufen, um ein paar schöne Weihnachtskarten zu bekommen. Manchmal wurden noch schnell Fotos entwickelt und kleine Geschenke besorgt. Es sollte ja alles rechtzeitig beim Empfänger angekommen. Bevor es richtig los ging, mußte jedes Jahr das Adreßbüchlein aktualisiert werden, der Füller wurde dabei gleich einmal im Jahr mit sauber gemacht, denn in alter Tradition werden Karten und Briefe nicht mit Bleistift oder Kugelschreiber geschrieben, das ergibt kein schönes Schriftbild oder ?

Bei einer schönen Tasse Kaffee schreibend, bekommen die Nachbarn die einfachen Karten. Ein paar Worte ala “Frohe Weihnachten”, kein Umschlag, kein Porto, da die Karten vom Schreiber selbst zugestellt werden. Bei den intensiveren Kartengrüßen an Freunde und Familie, wird sich mehr Zeit genommen und detaillierter beschrieben, mit einem schönen inhaltlichen Ablauf versehen, was, wann, wo über die Feiertage und den bevor stehenden Jahreswechsel gemacht wird. In so stillen Momenten nehme ich dann Abschied von meinen lieben, die in diesem Jahr von mir gegangen sind.

In Zukunft und als guten Vorsatz für das Neue Jahr werde ich mehr auf meiner Website einstellen. Für den Anfang und passend zur Zeit, fange ich mit einem Weihnachtsgruß an:

Meine lieben Leserinnen und Leser, die Feiertage stehen vor der Tür und das Jahr geht nun mit schnellen Schritten zu Ende. Ein paar Grüße und ein großes Dankeschön an alle Abonennten für Eure Kommentare zu meinen Geschichten. Bleibt mir gesund und munter und kommt mir gut durch den Winter. In der Hoffnung, daß Eure kleinen und großen Wünsche in Erfüllung gehen, wünsche ich Euch ein frohes Fest und Guten Rutsch ins Neue Jahr. Genießt die schönen Stunden im Kreise Eurer lieben. Liebe Grüße Erdi”

Bis zun nächsten Mal, wünsche ich einen schönen vierten Advent. Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

ErdiGorchFock63

Scheherazade, Dinharazade, Geschichten aus 1001 Nacht… Wie heißt die kostbare Prinzessin ?


…………. erster Teil…………………

Wer kennt sie nicht, die Geschichten aus 1001 Nacht. Sehnsucht, Fernweh, versteckte Andeutungen, um von den alltäglichen Wahrheiten und Schrecken abzulenken, Fantasie volle Erzählungen beflügeln seit jeher. Sie fangen alle an mit ……. Es war einmal……

…… in einem Reich, in einer kleinen Region, da lebte ein Sultan, gleich einem König, der streng und herrisch über sein Volk regierte. Sein Anwesen, glänzend von Pracht und Reichtum, war weit über seine Grenzen nur als der „Palast der Winde“ bekannt. Es lag hoch in den Bergen des Kalemanszus an einem wunderschönen See. Es fehlte dem Herrscher und Gebieter, dem Sultan Schahrayâr an nichts. Bis einen Tages, in einem jähzornigen Moment und rasend vor Eifersucht, er seine erste Frau Rhana köpfen ließ. Fortan wurden alle Frauen, die der Sultan als Hauptfrau heiratete am nächsten Morgen geköpft, nie wieder wollte sich Schahrayâr betrogen fühlen.

Die Untertanen des Palastes waren in Aufregung, wann würde dieses schändliche Treiben ein Ende finden. Keine Frau im Harem wollte mehr an einem so schrecklichen Ort leben. Tage und Wochen vergingen und eine Stille legte sich in allen räumlichen Serails des Palastes nieder. In dieser Situation machte sich Shana, die Mutter Schahrayâr, auf dem Weg zum Großwesir Mandaragat.

Mandaragat, war ein alter Seefahrer, seinen richtigen Namen wußten nur wenige, er hatte zahlreiche Länder bereist, nahm vor vielen Jahren, mehr aus Zufall, die Stelle eines Großwesir von Kalemanszus an. In einem bescheidenen Haus am See, mit seiner Frau Erdana und den zwei Töchtern Scheherazade und Dinharazade, wohnte er etwas abseits des Palastes.

Shana’s Schilderungen um Ihem Sohn, die Verzweiflung, wie es weiter gehen würde, belegten den Raum mit einem bleierden Band der Schwermut und der Ratlosigkeit. Scheherazade, eine excelente Bauchtänzerin, die seit dem Vorfall mit Rhana, Ihren wohlgefömten Körper in zwei verlotterten Sari’s versteckte, hatte eine Idee, wie Schahrayâr wieder zur Vernunft gebracht werden könnte.

Scheherazade brauchte dafür die Hilfe Ihrer älteren Schwester Dinharazade. Dinharazade, ebenso schön wie Ihre Schwester, hatte ein Talent Geschichten zu erzählen. Da Dinharazade schon Thorus, einen Gewürzhändler aus dem Morgenland geheiratet hatte, mußte sich Scheherazade opfern und in dieser Angelegenheit als Hauptfrau, der ersten Frau fungieren. Nun wurde stundenlang die Geschichte “der kostbarem Prinzessin” geübt und auswendig gelernt.

Es vergingen Tage und Wochen und der Sultan wurde immer missmutiger, da sich in seinem Reich keine Erstfrau mehr finden wollte. Um sich etwas anzulenken machte Schahrayâr einen Spaziergang zum See, er streifte das Haus des Großwesir’s. Er sah Erdana, die gerade mit Ihren Garten beschäftigt war. Erdana bemerkte Ihren Gast, sie legte Ihre Arbeit nieder und begrüßte den Sultan, die Einladung zum gemeinsamen Tee nahm er gerne an. Es wurde eine angregende Unterhaltung und langsam besserte sich die Laune des Sultan’s. Dieses bemerkte auch die Gastgeberin und ganz nebenbei, fragte sie Schahrayâr, ob er nicht Lust hätte ein Fest zu geben. Der Sultan bejahte es, das wäre endlich mal eine willkommende Abwechslung, dachte er.

Auf diese Gelegenheit hatten Shana’s Verbündete gewartet, schnell wurden alle nötigen Vorbereitungen getroffen. Mit etwas Glück konnte Ihr Plan gelingen, sie hatten nur 2 Tage Zeit bis zum Fest. Hoffentlich schafft es Thorus rechtzeitig…………..

………………….Fotsetzung folgt.…………………..

Bis zun nächsten Mal, wünsche ich einen schönen zweiten Advent. Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

ErdiGorchFock63