Welches ist der älteste Beruf der Welt? von Jägern, Sammlern über Kurtisane und Mätressen…..

Zugeben eine Fangfrage, die je nach Grad der Bildung unterschiedlich betrachtet werden kann. Nach ein paar Augenblicken intensiven Nachdenkens komme ich auf Jäger und Sammler. Ganz klar, ohne diese mutigen Männer und Frauen, in Gruppen und Klane einer Gemeinschaft eingebettet wären wir schon lange ausgestorben. Das war ja einfach, aber ganz zufrieden bin ich mit meiner Antwort noch nicht. Vielleicht sollte ich die Bedeutung des Wortes Beruf neu definieren. Ein paar Gedanken später komme ich auf ausüben einer Tätigkeit, gleichzeitig stelle ich mir die Frage der Berufung. Hängt es mehr von Eigenschaften oder vom eigenen Talent ab, was von einer Generation in die andere weiter vererbt wird. Sind uns seit unserer Geburt professionelle Möglichkeiten der Auswahl schon in die Wiege gegeben ? Oh, ich bin schon wieder mitten in Thema meiner Geschichte…..also es war einmal……

in einer schönen Runde, als ich am Gartentisch sitzend mit meinen Freunden und Ihren lieben Frauen die Grillzeiten der einzelnen Essensgänge verkürzen wollte. So wurde mein Vorschlag ein Wissensduell von allen Seiten angenommen. Das Spiel mit nicht ganz ernst gemeinten Fragen konnte beginnen, die aufgestellten die Parteien legten los. Männer gegen Frauen. Es ist doch immer wieder lustig, wie die jeweiligen Gruppen zu einander finden und was am Ende dabei heraus kommt. Ein kleiner Wettstreit unter Freunden, wer ist der klügste und wer hat die lustigste Antwort parat, eben leichte Konversation. Der Sieger braucht nicht ab zu waschen und sauber zu machen. Ein hämischer Gewinn, der keine Verlierer hat. Wir starteten mit der Frage, welches sei nun der älteste Beruf auf der Welt ? Der Ehrgeiz bloß nicht zu verlieren, war geweckt. Männer gegen Frauen, na das kann ja was werden. Nun kamen folgende Antworten daher geflogen, Jäger und Sammler, Totengräber, Steuereintreiber und mein Favorit Kurtisane und Mätressen kamen von der Männerseite. Unter lauten Lachen der Frauen wurde sofort Einspruch erhoben, da Jäger und Sammler keine Beruf sind. Fröhlich durften wir Männer uns nun mit Bauern, Heilern und Priestern aus einander setzen. Wir Männer mußten alle Frauen Antworten akzeptieren. So schnell geben wir Männer nicht auf, da unsere Jäger und Sammler nicht genommen wurden, zogen wir blitzschnell mit Hetären nach. Dafür mußten wir von den Frauen die Nonnen annehmen. Als Argumentationshilfe wurden nun die diversen Rechnermöglichkeiten gezückt und jeder Spielteilnehmer war damit beschäftigt im Internet Antworten zu finden.

Mit unseren Totengräber hatten wir kein Glück, zwar wird immer gestorben, aber keiner von uns Männern konnte einen festen Zeitpunkt, einen Dokument vorzeigen, wo dieser Beruf erwähnt wird. Es ist doch komisch oder ? Also kein Punkt für die Männer. Die Frauen konnten mit Ihren Bauern und Heilern punkten. Unabhängig von Glaubens- und Zeitregistern hatten wir Männer keine Chance und erlitten mit Priestern seit Beginn der neuen Zeitrechnung eine weitere Schlappe für unseren Punktestand. Siegessicher hatten die Frauen einen Vorsprung heraus gespielt und sich über den Steuereintreiber lustig gemacht.

Es mußte eine List her. Wir Männer erklärten gehört, gesagt, gesehen und geschrieben als grundsätzlich legitim, beharrten darauf, daß es Sodom und Gomorrha gegeben hat. So bekamen wir Punkte für Mätressen und Hetäre. Mir fiel im selben Zusammenhang noch der ehrbare Beruf der Geisha ein. Meine männlichen Mitspieler atmeten erleichtern auf. Dicht vor einem Punktegleichstand stehend, fiel es unseren Frauen schwer, unsere aufgeführten Berufe nicht gelten zu lassen. Wer mochte in diesem Augenblick auch widersprechen, hatten wir uns doch so viel Mühe gegeben und alle ehrbaren Berufe stichhaltig dokumentativ bewiesen. Die Frauen kappten die Internetleitung, nun wurde es ernst, wir befanden uns auf dem Höhepunkt des Spieles. Es wurde eine Toilettenpause eingelegt. Wir Männer rechneten im Kopfe nach, ob der Sieger des Abends feststand. Nachdem wir uns erfrischt hatten, standen unsere Frauen gemeinsam auf und besuchten alle unser Badezimmer. Meinen männlichen Mitstreitern und mir schwante nichts Gutes. Endlose Minuten vergingen, endlich kamen unsere lieben Frauen wieder. Es wurde nachgerechnet, wir hatten einen Gleichstand. Nun wurde noch mal sorgsam jeder einzelne Beruf von den Frauen betrachtet. Durch meine eingebrachte Geisha hatten wir mehr Berufe genannt und damit einen Ausgleich erreicht. Es fehlte den Frauen noch ein Beruf. Gespannt schaute wir uns alle an. Ich durchbrach die knisternde Stille mit der Frage: „Soll ich uns noch einen Kaffee kochen ?“. Eigentlich wollte ich den Frauen mit diesem Wink den Beruf der Köchin suggerieren. Hier hätten wir Männer abgelehnt, da diese Tätigkeit erst viel später als richtiger Beruf ausgezeichnet wurde. Unerwartet sachlich hörte ich meine Frau sagen: „ Die Erählerin ist der älteste Beruf, ohne die Überlieferungen der Geschichtenerzähler hätten wir uns nicht weiter entwickeln können. Das erzählte Wort wurde von Generation zu Generation weitergegeben“. Ich war sprachlos und konnte den Ausführungen meiner Frau nichts entgegen setzen. Tapfer standen wir Männer auf und machten uns auf den Weg in die Küche. Beim nächsten Mal spielen wir Stadt, Land, Fluß, flüsterte ich den Männern zu, Frauen haben eine natürliche geografische Schwäche, habe ich mal gehört und gelesen und dann werden wir auf dem Sofa sitzen und unseren Kaffee genießen……….

für alle die bei sich bei diesem Thema nicht angesprochen fühlen…mein youtube Kanal…

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich einen schönen Sonntag. Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi Gorch Fock

Berufsanfang, Einblick in den Innendienst und nur weibliche Umkleideschränke für mich….

So ganz nebenbei, heute vor einem Jahr habe ich meine erste Kurzgeschichte geschrieben. Ein Rückblick auf 12 Monate wäre langweilig, deswegen werde ich bei dieser Geschichte einen Einblick in den Innendienst gewähren, wo ich vor langer Zeit angefangen habe, als „das Fräulein vom Amt“ in männlicher Form. In den 1980′ zigern wurden die reinen Frauendienststellen bei den Behörden in Hamburg aufgelöst. Für mich, damals jung und unerfahren, begann eine Reise in eine unbekannte Welt. Für die werten Leserinnen vielleicht was zum lächeln, für die ersten eingestellten Männer unter uns nicht gerade unproblematisch mit so viel Weiblichkeit um zu gehen.

Frisch von der Schule, am ersten Tag im August, machte ich mich zum Gänsemakt auf. Ich wollte am Einstellungstag pünktlich bei meinem neuen Dienstherrn sein. Um 06:00 fuhr ich mit dem Bus zum Dampferanleger, ungeduldig fieberte ich meinen Arbeitstag entgegen.

Endlich an der Drehbahn angekommen, ging es vorbei am Pförtner hinauf zur Personalstelle. Als ich die Türe vom Besprechungsraum aufmachte traf mich der Schlag. An den Tischen saßen über 20 Frauen. Ohne lange zu zögern und mit festen Blick setzte ich mich auf irgend einen Stuhl in diese Runde und staunte. Es dauerte ein paar Momente bis ich die zwei anwesenden männlichen Berufseinsteiger bemerkte. Etwas blass um die Nase vor sich hin grinsend. Vor jedem von uns lag eine Mappe, mit wichtigen Unterlagen, bestehend aus Dienstausweis, Abeitsvertrag und Kontoeröffnungsblättern, einem Stellenverzeichnis mit Raum und Etagennummern und dem wichtigen Treueeid Formblatt. Zur Begrüßung folgten einleitende Worte von der Personalchefin, in Ihrem Vortrag erzählte Sie von Grundlehrgängen, Aufbaulehrgängen und der abschließenden Beamtenprüfung, die in den nächsten Jahren auf uns zu kamen (- hierzu meine Geschichte Wer ist meine liebste Freundin ) Leicht abgelenkt verfolgte ich diesen wertvollen Beitrag, denn die seuten Deern’s am runden Tisch sahen alle klasse aus. Ganz weit entfernt hörte ich auf einmal…… „ die Kleiderordnung ist zu beachten, feste Schuhe und flache Pumps sind in Ordnung, Miniröcke und Highheels gehören nicht dazu…….“ Schade dachte ich, mein lächelndes Gesicht sprach Bände und die Vorstellung gefiel mir, ein Blick von Frau Fernmeldeoberrätin des Personals streifte mich und ein eiskalter Schauer durch fuhr meinen ganzen Körper. Es folgte der Schlußteil der Rede, mit der Unterschrift unter dem BAT Arbeitsvertrag und dem Gelöbnis des Amts-und Treueeides:

Ich gelobe, Ich werde meine Dienstobliegenheiten gewissenhaft erfüllen und das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland so wie die Gesetze wahren“

Nun konnten wir alle unsere neuen Dienstellen aufsuchen. Ich hatte Glück und kam im Wirrwarr der Gänge und Flure schnell in meine neue Abteilung. Meine neue Gruppenleiterin stellte mir beim ersten Rundgang durch die Räume meine neuen Kollegen vor. Es waren alles Frauen und ich war der erste männliche Kollege in dieser Stelle.

Meine neuen Kolleginnen erklärten mir meine neuen Aufgaben, zum Schluß zeigten sie mir meinen Schrank im Raum, wo ich meine Kleidung unter stellen konnte. Um es ganz deutlich zu sagen, die Umkleideschränke standen im Arbeitszimmer. Kein Extraraum, oder Trennungstür und keine Möglichkeit was zu verbergen beim umziehen. Null Privatsphäre für mich. Wie ich die Schranktüre aufmachte bekam ich einen weiteren Hieb versetzt. An der Innenseite der Türe begrüße mich das Profil von Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger und das Bild von Randy West in voller Centerfold Größe des Playgirls Magazins.

Ja, es war ein ganz besonderer Willkommen Gruß, den ich lange verdauen mußte. Als James Bond und Playboy Fan zu dieser Zeit revanchierte ich mich mit Marilyn, Ursula, Bea Fiedler usw. Heute hängt in den Schranktüren kein Bild mehr und solche Umkleideschränke sind auch nicht mehr in den Arbeitsräumen gebilligt, irgendwie schade, den ich würde mir jetzt mir Diosa in den Schrank hängen.

Videoclip von meinen youtube Kanal

Bis zun nächsten Mal, wünsche ich einen schönen Sonntag. Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

ErdiGorchFock63

Warum brauchen wir Feier- und Brauchtumstage noch ???

Im Laufe der Jahre, vielleicht liege ich falsch, werden es immer weniger Tage, wo Menschen feiern, sich besuchen, gemeinsam Zeit für sich nehmen. Dabei sind diese Tage wichtig für uns alle, um sich zu entspannen, mal aus zu ruhen, sich zu besinnen, im Kreise von Freunden und Familie.

Firmen und Betriebe würden in unserer schnelllebigen Zeit am liebsten alle Feiertage und gesetzlichen Brauchtumstage für Arbeitnehmer streichen. Kostet so ein Tag unternehmerisch viel Geld, da hier nichts produktives geleistet wird. Meiner Meinung nach, ist dieses reduzieren von freien Tagen wieder ein Schritt in die falsche Richtung und sehr Arbeitnehmer feindlich, denn jedes Unternehmen trägt Verantwortung für seine Mitarbeiter, ein Punkt der sich nicht in Zahlen, Fakten, Daten wider spiegeln lässt. Am Beispiel von Deutschland wurden hier alle Feiertage und Brauchtumstage reduziert. Der Buß- und Bettag ist weg, ( in einem Bundesland ist dieser Buß- und Bettag zur Zeit noch gesetzlich vorhanden, wie, warum, ist eine interessante sächsische Geschichte und muß anders betrachtet werden ), der 17. Juni wurde gestrichen. Der Tag der gesamt deutschen Einheit wurde politisch korrekt? auf den 03. Oktober gelegt. Dadurch wurde auf den 7. Oktober verzichtet ( wer sich nicht darin erinnert, bis 1989 ein historischer Tag in einigen Teilen von Deutschland, bis die Grenze gefallen ist. ) Rechnen wir schnell zusammen. 3 – 1 = zwei Tage mehr Arbeit für jeden.

Die Auswirkungen dieser Ersparnis ? spüren die „kleinen Leute“ auf der Straße. Mit dem Schein der Selbstverständnis (andere Länder haben nicht so viele freie Tage, Deutschland geht es gut, einstimmiger Kanon von Politik und Wirtschaft damals) wurden diese frei gewordenen Feiertage in Tarifverträgen nach 1995 nicht als zusätzliche Arbeitstage aufgenommen und nicht als Mehrarbeit dokumentiert. Unglaubliche Behauptung von mir ? dann schaut mal in Eure Tarif- und Arbeitsverträge ab 1995 nach, voraus gesetzt, daß das eigene Beschäftigungsverhältnis vor 1994 beim selben Arbeitgeber bestand. Würde diese Mehrarbeit als Zuschlag von zwei weiteren Arbeitstagen anerkannt und in die bestehenden alten Arbeitsverträgen aufgenommen werden, würde es mehr Lohn für den Arbeitnehmer geben, natürlich prozentual gesehen, Beitragszahlungen in die Rentenkasse fließen, dann hätten alle was von dieser Regelung.

Nur als kleiner Überschlag, von 1995 bis 2014 sind es 19 Jahre mal 2 Tage nicht bezahlte Arbeitsleistung von Arbeitgeber, macht zusammen 38 Tage betrieblicher Gewinn;

He, das sind ja Monatsgehälter und Versicherungszeiten, die mir am Ende bei meiner Rente fehlen. Richtig gedacht ? Die entstandene Pflegeversicherung, die ab 1995 eingeführt wurde, zum Wohle aller Deutschen, hätte auch anders finanziert werden können. Da fallen mir spontan unsere ganzen Subventionen für Arbeitgeber ein, die nicht so groß zügig ausfallen brauchen, bei 10 % Einsparung dieser Maßnahmen, wäre schon alles gedeckelt oder? Der Arbeitnehmer braucht diese freien Tage (wenn ich diesen nutzbringenden Tag, als Brauch, bezeichne und als freien Arbeitstag deklariere)

In einem Staat der Dichter und Denker, lasst uns als erstes voran gehen und diesen neuen Tag gesetzlich verankern. Als Vorschlag hätte ich einen neuen Feiertag für Deutschland. Warum feiern wir nicht Halloween, ein waschechter Brauchtumstag, der in vielen Ländern, vor dem 1. November eines jeden Jahres gefeiert wird und im Moment noch in keimen Land gesetzlich als Feiertag eingeschrieben ist. Dieser Tag ist keine Erfindung der Amerikaner. Um es kurz zu skizzieren, der Halloween Brauch, der Halloween Tag / die Halloween Nacht u.s.w. ist ein gemeinsames Fest, der seinen Ursprung aus dem keltischen Samhain hat, ein gemeinschaftliches Zusammensein von jung und alt. Er wurde von den Römern übernommen, nicht ohne Hintergedanken und später mit irischen Erzählungen a la Jack O’Lantern in ferne Länder gebracht. Vor rund tausend Jahren kam aus aus dem europäischen Raum noch „Gabe oder Streich oder Süßes oder Saures“ hinzu. Es gibt viele Geschichten um den gelebten Halloween Brauch, die für mich alle mit Nächstenliebe in Verbindung gebracht werden.

Geld ist nicht alles und für die Zufriedenheit aller, brauchen wir so einen freien Tag, dieser Feiertag sollte gesetzlich eingeführt werden oder nicht ? In diesem Sinne und bis zum nächsten Mal, wünsche ich einen schönen Tag.

Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi GorchFock63