Tutti Frutti, Disco und Musikladen, eine Zeitreise in Sachen Musik und Fernsehen


Schon seit Kindertagen höre ich Musik. Geboren in einer Zeit, wo noch nicht jeder ein Fernseher auf der Elbinsel Finkenwerder besaß, hatte ich das Glück einen kleinen Plattenspieler zu besitzen. Ich hörte am liebsten Märchengeschichten. Eine Platte dudelte ich rauf und runter, meine erste eigene gekaufte Schallplatte von Tina Hoskins „I Love to Love“. Regelmäßig hörte ich in diesen Jahren die Topsongs auf NDR 2 oder BBC im Radioäther. Da diese Sendungen abends ausgestrahlt wurden und ich noch nicht zu den „Groß“ war, durfte ich nicht so lange aufbleiben. Manchmal mit viel Verhandlungsgeschick (das heißt: “ ich trödelte beim Zähne putzen, beim Schultasche packen, Schluck Wasser holen usw.“) konnte ich noch bis zum Schluß die TOP 3 Songs im Radio hören, oft klappte es nicht. Das änderte sich, als wir einen Fernseher bekamen. Nachrichten und Filme wurden geschaut und auch hier mußte ich schnell merken, daß leider die guten Musiksendungen oder lustigen Sachen später am Abend gesendet wurden, sonst hätte ich ohne Gnade mit meinem Kassettenrekorder und Mikrophon bewaffnet, die ganzen Sendungen bis in die Nacht hinein aufgenommen. Das jeweilige Ende des Fernsehtages wurde mit dem gezeigten Testbild des Fernsehprogramms angezeigt. Es waren nur wenige Fernsehsender empfangbar, lange Zeit hatten wir nur die Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland ARD und das Zweites Deutsches Fernsehen ZDF, (heute unvorstellbar für die jüngeren Leser). Die Nachtprogramme im Radio waren erst gerade eingeführt worden und wurden abwechselnd aus den regionalen Funkhäusern der Landesstudios der ARD ausgesendet.

Nun ja, ich wollte eigene Musik machen, besser gesagt, das was die Moderatorin ‚Uschi Nerke‘ am Samstagnachmittag im Beat Club machte, so was wollte ich machen. Tagelang war ich damit beschäftigt, von der Platte auf Kassette aufzunehmen. Als richtiger Discjockey erwischte ich manchmal im Radio die angesagten Single Einspielungen von Slade, Neil Diamond oder Sweet. Wer so eine Aufnahme hatte, die nicht vom Verkehrsfunk unterbrochen wurde, war ein Glückpilz und konnte diese Mitschnitte mit seinen Freunden austauschen.

Das Fernsehen meinte es später gut mit mir ( die Sendezeiten wurden etwas besser an die Heranreifenden angepaßt ), die Disco mit Ilja Richter wurde am späten Nachmittag gezeigt. Endlich eine Sendung für mich, die nicht so bieder war wie die Hitparade mit Dieter Thomas Heck. Hier konnte ich Suzi Quatro, Rubettes und ABBA sehen, ganz zu schweigen von „Lady in Black“ von Uriah Heep. Was habe ich den Musikladen geliebt, es wurde von Radio Bremen spät ausgestrahlt. Manche Folgen konnte ich nur in den Ferien anschauen, die Mischung aus GoGo Girls und ‚Uschi Nerke‘ mit den Musikstücken war klasse. Der ruhige Pol war ‚Manfred Sexauer‘, für mich immer ein Vergnügen ihm zu zuhören. Natürlich war ich Fan von der Plattenküche mit ‚Frank Zander‘ und von ‚Olivia Pascal‘ aus der Musiksendung Bananas. Das neue Konzept gefiel mir, Hauptsache chaotisch mit Witz und Humor. In diesem Sinne, schon etwas älter, habe ich später Formel Eins mit ‚Stefanie Tücking‘ verfolgt.

Dann kamen die privaten Sender und eine neue Welle von Musik und humorvollen Sendungen, die nicht immer ernst genommen werden wollten, zog in meinen Fernsehalltag ein.

Wer erinnert sich nicht gerne an „RTL Samstag Nacht“ mit ‚Esther Schweins‘ und ‚Tanja Schumann‘ oder war mit den miefenden „Doofen“ nicht einer Meinung? Bei “Darf ich sie zur Bheke titten“ schmunzele ich noch heute mit. Meine Samstage waren gerettet. Bei „Die Wochenschow“ mit ’Ingolf Lück‘, der als Herbert Görgens immer ins Fernsehen wollte und an ‚Anke Engelke‘ alias Rickys mit ihrem Pop Sofa ? waren für mich die damaligen Höhenpunkte, nur leider war die Sendezeit dieser Shows immer viel zu kurz für mich. Die Titelmusik der jeweiligen Shows erkennt jeder sofort, der sie gesehen hat.

Machen wir einen Versuch und denken mal kurz an … … … „Eine schreckliche Familie“… … richtig „Love and Marriage“ von Frank Sinatra, herrlich gespielt von Al Bundy ( Ed O’Neil ). Ein Glanzstück für mich ist und bleibt „Tutti Frutti“ mit dem „Früchte Cin Cin Ballett“. Wer hat es nicht in jener Zeit mit gesummt oder die Melodie nachgepfiffen ? Wie waren noch mal die Regeln in dieser Rate- und Spieleshow ? dessen Sinn keiner verstand, bis auf den Moderator, liebevoll Hühner Hugo genannt und seine schöne Assistentin Monique.

Zum Schluß frage ich mich, wo sind diese Ablenkungen geblieben ? Alles weg bis auf DSDS, Supertalent, Dschungelcamp oder den jährlichen Songcontest de la Chanson ? Es fehlt mir etwas in der Fernsehlandschaft. Was ist los mit den TV-Sendern ? Kommerz hin und oder her, zweifellos möchte jeder verdienen, nur glaube ich, wir brauchen mehr Unterhaltung in Form von Humor und Musik. Ein Benny Hill läßt grüßen … … Mit diesem „Jingle im Ohr“ verabschiede ich mich.

Erdi Gorch Fock ®

Drei Schneeflocken machen noch lange keinen Winter / Three snowflakes are a long way from making winter


Nachdem Edgar die Jalousien hochzog, bemerkte er wie eine hauchdünne Decke von Schnee auf seinem Vorgarten lag. Merkwürdige Kratzgeräusche drangen durch das Spaltbreit geöffnete Fenster an sein Ohr. Seine Nachbaren waren damit beschäftigt die schmalen Bürgersteige vor den häuslichen Grundstücken frei zu fegen und zu schippen. Er beobachtete wie jedes Jahr, wie die Nachbaren nur ihre schmalen Gehsteigrinnen vom Schnee befreiten und ja keinen Zentimeter mehr schippten als nötig. „Nee, nicht Euer Ernst, oder? Jedesmal dasselbe Schauspiel, bloß nicht ein wenig mehr machen“. Leicht vergrämt machte Herr Glossi seinen Wasserkocher an. „Erst mal Tee, Kaffee und dann einen schönen Pharisäer aufsetzen“, mit diesem Worten suchte er nach Sprühsahne, Schokostreuseln, Kandiszucker und einer hochwandigen Tasse. „Nee wat hebt wi dat mol wedder scheun“…oh, wieder mittendrin…

Während Edgar genüßlich an seiner Tasse nippte, überlegte er, wie lange, wieviel und wann er nicht schippen und fegen mußte, ein Blick in die Kehrvorschriften der Stadt Wesel brachte Gewißheit.

„Allgemein gilt, daß die Gehwege für den Fußgängerverkehr mindestens in 1 Meter Breite von Schnee freizuhalten und bei Glätte zu bestreuen sind. In der Zeit von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind unverzüglich nach Beendigung des Schneefalls bzw. nach dem Entstehen der Glätte zu beseitigen. Abstumpfende Stoffe müssen so sorgfältig aufgebracht werden, daß die abstumpfende Wirkung in Zeiten des normalen Tagesverkehrs anhält. Nach 20.00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind werktags bis 7.00 Uhr, sonn- und feiertags bis 9.00 Uhr des folgenden Tages zu beseitigen.“

„Nu ist allens klor, nich min Lütten“, sagte er zu sich selbst und holte dabei aus dem Keller einen Zollstock und etwas bunte Kreide hoch. Mit vollem Elan zeichnete er exakt 1 Meter Quadrate vor allen Vorgärten entlang der Straße der Nachbarhäuser auf. Zwischendurch wärmte er sich in der Küche bei Tee und Kaffee auf, ging wieder raus und fegte weiter. Er säuberte den ganzen Tag im Stundentakt den Gehweg. Kurz vor 20:00 Uhr stellte er ein Pappplakat in seinem Vorgarden mit folgendem Text auf: „Liebe Straßenreinigung, falls ich es nicht schaffe bis 07:00 Uhr Morgen früh zu fegen, können Sie den Schnee der angrenzenden Fahrbahn exakt in die eingekreisten Kreidequadrate der Vorgärten anteilmäßig verteilen, Danke Ihr Edgar Glossi“. Am nächsten Morgen wachte er auf. Er machte die Jalousien in der Küche auf und sah daß der Bürgersteig, auch das Stück vor seinem Vorgarten gesäubert und schneefrei war…

In diesem Sinne, bis nächsten Freitag, bleibt gesund.

Erdi Gorch Fock ®

Wer liest schon Allgemeine Geschäftsbedingungen ? Who already reads General Terms and Conditions ?


In ein paar Tagen werden sich in Facebook, WhatsApp die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB’s) ändern. Ob sich auch weltweit was ändert weiß ich nicht, meine Betrachtungsweise ist beschränkt gerichtet auf Deutschland, denn hier lebe ich. Also, wer hat schon die Zeit sich die Ellenlangen Texte, Punkte und Absätze durchzulesen, um herauszufinden was sich alles ändert ? Wenn ich stundenlang hin und her blättern muß zwischen Abschnitten, die sich alle so anhören wie  „2.1 …das Unternehmen Facebook vernetzt sich mit WhatsApp… 2.2 …es findet ein Austausch zwischen WhatsApp und Facebook statt“ … oh wieder mittendrin…

Klar wird alles beschrieben und verschleiert erklärt ? Nur weiß ich nicht, wenn ich am Ende von Punkt 10. Absatz 2, Nebensatz 118 angekommen bin, was ich gerade im Punkt 2, Absatz 1 gelesen habe. Kann sein, daß ich nicht mehr die Auffassungsgabe habe mir diese kryptographischen nicht enden vollenden Veränderungen zu merken oder ich bin schlichtweg zu betagt und meine Synapsen erkennen nicht was sich da ändert. Um es vorweg zu nehmen, dies sollten alle Benutzer von Nachrichtenaustauschanbietern wissen, wir werden immer gläserner. Ich wundere mich schon gar nicht mehr, wenn ich zielgerechte Werbung bekomme. Wie gut das ich mir nur normale Sachen anschaue. Wie zielgerechte Werbung ? Das ist ein sehr heikles Thema, ich weiß. Stellen wir uns mal vor, wir möchten ein Geschenk bestellen, wir suchen im Internet nach schönen Dingen. Nehmen wir weiter an, wir suchen im Internet mit einer Hilfe einer Suchmaschine ( Firefox, Google, Safari usw.) ganz normal nach Schuhen oder Schmuck. Dann kann daraus eine Information für alle Schuhanbieter und Schmuckhändler werden. Wie bekommen dann diese normalen Firmen nun die Nachricht, „Erdi schaut sich Schuhe und Schmuck an ?“. Das könnte eine Suchmaschine herausgefunden haben. Wir halten mal den Ball flach und stellen nicht in Frage, ob es so ein Suchprogramm geben kann, tun wir mal so, als wenn es möglich ist. Gut, bis hierhin können wir es alle verkraften, mal etwas Werbung zu bekommen. Kritischer (behalten wir unsere Suchmaschine im Hinterkopf) wird es, wenn wir durch ein so durchsichtiges Profil für alle Verkaufshäuser interessant werden. Es folgt Dauerwerbung, jetzt spätestens möchten wir diese störende Reklame unterbinden und kommen vom Regen in die Traufe. Denn nun sind wir da, wo für viele schon das gefährliche Nichtwissen anfängt. Wir sind am Punkt angekommen, „ich mache, ich kann und ich werde alle Werbung weg blocken“. Mein lieber leichtgläubiger Benutzer, (ich versuche es mal wieder politisch korrekt…Meine liebe leichtgläubige Benutzerin… wer mich öfter liest, weiß daß ich immer versuche mich Transgender konform, höflich auszudrücken, also weiter im Text…), es erfordert ein fast volles Studium der Beschreibungen der verschiedenen Computer Anbieter und Herstellerfirmen (samt AGB´s) um was auf Handy, Notebook, Pad, Pött un Pann zu ändern oder zu blockieren. Ein harmloses weiteres Beispiel, um uns bei Laune zu halten, damit wir ja bloß nicht in den Einstellungen von den Telefonen oder Computern herumspielen und weiterhin immer fleißig Daten von uns liefern sind abschreckende Sätze wie „…Sie möchten blockieren?… Dadurch funktionieren manche Webseiten möglicherweise nicht. Vorhandende Webseiten werden ebenfalls gelöscht.“ Die Eingeweihten wissen jetzt, oh Vorsicht nun kommt der Punkt mit den leisen Einspielern, die unbekannt bleiben und sich einnisten können. Ja, ich spreche von Cookies. Zu meiner Zeit haben wir diese kleinen Kuchen mit Schokolade, Mehl und Eiern zubereitet, gebacken und wegenascht. Heute geht ohne so einen Cookie nicht mehr viel, denn Internetseiten werden nicht mehr aufgebaut. Also, drücken wir ohne viel Aufhebens, fast automatisch auf „akzeptieren“ wenn so ein „schleichender Akzeptanzpunkt“ eines Hinweises uns dazu auffordert ?

Zustimmung finden all diese Cookies nicht bei mir. So gut wie es geht lese ich vorher die AGB’s durch und entscheide mich meistens dagegen diese Seiten zu öffnen. Bin mal gespannt was sich Morgen alles wieder ändert, also immer schön die Allgemeinen Geschäftsbedingen lesen.

In diesem Sinne, bis nächsten Freitag…

Erdi Gorch Fock ®

Müssen Veränderungen sein? / Must there be changes?


Immer wieder am Jahresende flattern Herrn Glossi unzählige Jahresabschlußrechnungen ins Haus. Natürlich kommen diese Nachrichten Heutzutage, eben Zeit gemäß, in elektronischer Form an, sprich auf das Emailkonto. Da die meisten Versorgungsunternehmen, Betriebe, Behörden, Firmen und natürlich die Kaufhäuser eine Interseite haben, wo man die Telefonnummern und Adressen des jeweiligen Anbieters finden kann, hat sich Glossi einen Rechner angeschafft, um den Kontakt aufrecht zu erhalten mit diesen internetverliebten „Alles in einer Hand“ Anbietern. Soweit ist alles klar. Aber wehe, wenn er etwas in seinen hinterlegten eingestellten Internetkonto ändern möchte, wie Kontaktinformationen ändern oder Zählerstände übermitteln, dann wird das liebe einfache Internet zu Qual für ihn. Ein Weg nach Canossa ist dagegen ein Spaziergang auf Rosen, den würde er leichter schaffen. Beim Beispiel…oh wieder mittendrein…

einer Zählerablesung für den Stromversorger, stößt er an seine machbaren Grenzen, denn die Formularpunkte sind unüberwindbare Brücken, gespickt mit Pflicht- und Freiwilligkeitsfeldern, dauert es immer eine Zeit, bis er endlich im Menü den Zählerstand eintragen kann. Edgar notiert sich immer vorab die Empfängeradresse auf seinem Notizblock und füllt dann Punkt für Punkt die gewünschten Angaben ein. „Name, ich heiße Edgar?“. Es ist nicht leicht für ihn, den Nachnamen und dann den Vornamen einzutragen, denn wer stellt sich schon im normalen Leben seinem Gegenüber zuerst mit seinen Nachnamen vor, daß macht doch keinen Sinn, außer man heißt Bond, oder? Leicht säuselnd tippt er Zeile für Zeile ins Internetformular: „Mein Name ist Bond, nee Glossi, mein Name, ach was, ich heiße Glossi, Vorname Edgar, was kommt jetzt?“, Das Unglück möchte es, daß die Telefonnummer eingetragen werden muß, dieser Punkt ist sogar mit einem roten Stern markiert, also wichtig für das Ableseprogramm des Anbieters. „Ich habe kein Telefon“, blafft Edgar den Rechner an. Zu allem Überfluß wird die aufgebaute Internetseite wegen Zeitüberschreitung beendet. Edgar reicht es, er macht es wie früher, ein paar Tage später schreibt er einen Brief. 

„Sehr geehrter Stromanbieter! Mein Name ist Glossi Edgar, ich möchte ihnen meinen Zählerstand mitteilen, senden Sie mir in Papierform eine Zählerablesekarte zu. Mit freundlichen Grüßen…“

Nach 14 Tagen erhält Glossi ein Informationsschreiben vom Stromversorger.

„Sehr geehrter Herr Edgar, bis jetzt haben wir keinen Zählerstand von Ihnen erhalten, Falls Sie keinen Zählerablesecode erhalten haben, können Sie Ihren Zählerstand auch selbst auf unsere Internetseite übermitteln. Außerdem ist unser Kundenberatungsteam telefonisch von Montag bis Freitag in der Zeit von 09:00 bis 20:00 erreichbar…“

Edgar war fassungslos, wie konnte ein Weltunternehmen seinen Brief so Mißverstehen, tags darauf machte er sich auf den Weg zum Stromanbieter. Gegen halb 10 betrat er das Verwaltungsgebäude des Energiekonzerns. Hier wurde er freundlich empfangen, wartete nur 10 Minuten, bis eine Mitarbeiterin Zeit für ihn hatte. Zukünftig bekommt Herr Glossi seine Zählerablesekarte und die Jahresabrechnung wieder mit der Post zustellt.

Fazit meiner heutigen Geschichte, nicht immer ist es leichter, wenn alles nur steril via Internet abgewickelt wird. In unserer modernen Welt sollte jeder die alte herkömmliche Vorgehensweise von früher kennen, um sich mitzuteilen. Ich bin nicht gegen Veränderungen oder neue Übertragungswege. Welchen Weg ich beschreite, ob analog oder digital, sollte mir überlassen sein oder nicht? In diesem Sinne, bis nächsten Freitag.

Erdi Gorch Fock ®

https://erdigorchfock63.wordpress.com


Heute schließe ich diese Seite, https://erdigorchfock63.wordpress.com/ ; Wer meine Kurzgeschichten weiterverfolgen möchte, kann mich auf meiner Seite https://erdigorchfock.com besuchen. Als kleiner Tipp zum Schluß, der eingearbeitete Übersetzter auf der Seite https://erdigorchfock.com  bietet eine Vielzahl von Sprachen an und übersetzt meine Geschichten.

https://erdigorchfock.com/2020/06/14/es-ist-so-einfach-mir-zu-folgen-it-is-so-easy-to-follow-me/

Ich bedanke mich bei allen Lesern und sage auf „Wiedersehen“ und „Herzlich Willkommen“ auf der der Seite    https://erdigorchfock.com

Erdi Gorch Fock ®

„Wenn das Kopierzeichen nicht kommt und das Einfügen nicht klappt“ !


(„If the copy doesn’t come in and insert doesn’t work“)

Warum passiert mir das immer, was habe ich nur getan oder verbrochen, um so eine tägliche Strafe zu erhalten? Welche Dosis muß mir oral oder rektal eingeführt, besser gesagt in mich hinein geschüttet werden, damit ich verstehe wie kopieren, einfügen und Dokumente speichern klappt? Ja, dies und noch so einiges mehr sind mein Begier, ganz egal welches Medium vor mir liegt und vor allen Dingen sollen die angewandten Betriebssysteme Computer, Notebook oder wie sie alle heißen funktionieren, wenn und wann ich will. Es hängt am Verständnis, mein begrenzter Verstand läßt mich immer wieder an meiner eigenen Perfektion scheitern, so raste ich in Sachen Computer &Co immer aus…wieder mittendrin…

…wenn was nicht so funktioniert, wie ich es mir erhoffe. Leicht resignierend wird der Rechner nochmal von mir gestartet. Mittlerweile sind aus meinen „Mal eben schnell auf meine Internetseite schauen, den neuen Hilfsweg einbringen und schon fertig“, wieder ganze zwei Stunden geworden. Meine „Berühre und Drücke mich Hilfen“, „Je leichter es geht, mehr Freude besteht“, „Meine Bücher können elektronisch geordert und bezahlt werden“, weigern sich auf meiner Seite Platz zunehmen. Das liegt daran, daß die vorhanden Werkzeuge nicht arbeiten. Zähne knirschend verfolgen mich alle unliebsamen Meldungen, die so ein Computer produziert, wenn dies und das ihn stört oder es kommen wichtige Informationen, die sofort zu Erledigung für das System x y anstehen. Dann spielt mein Rechner mit seiner Stärke. Sein betriebliches Selbstfindungsprozeß duldet keinen Aufschub, er führt alles sofort aus. Ohne Rücksicht auf Verluste geht alles verloren, was ich mir mühselig an Information aus dem Internet heraus gesucht habe.

Was bleibt mir übrig als zu warten, bis alles wieder aktualisiert ist. Nach gefühlten drei Stunden später kann ich wieder weiterarbeiten. Durch meine jahrelange Erfahrung liegt bei mir immer griffbereit ein Kladdezettel neben der Tastatur des Computers, ein kurzer Blick genügt, mit einem weiteren Klick, implementiere ich die nötigen Schritte auf meiner Seite. Es kommt der krönende Abschluß, mein „Speichern Zeichen“ kommt nicht wie gewohnt. Ich wiederhole den Vorgang nochmal, kopiere erneut und versuche zu speichern, nichts geht. In meiner Not suche ich nach Abhilfe und starte eine Irrfahrt im Internet. Das Internet ist voll mit Hilfen, durch tausendfache Vorschläge huschend „ Hilfe für Ihr Programm“, „Kopieren und Speichern leicht gemacht“, stoppe ich mein Vorhaben und breche nach Seite 1000 der Vorschläge ab. Nun studiere ich das mitgelieferte Handbuch meines Betriebssystem und werde fündig, den da steht es schwarz auf weiß geschrieben:

„Wenn das Betriebssystem eine Aktualisierung durch geführt hat, sollten Sie den Computer herunterfahren und wieder neu starten. Diese Vorgehensweise ist nötig damit Dokumente wieder kopiert, gespeichert und verarbeitet werden.“

Ich wußte doch, daß ich was vergessen hatte. Für das nächste Mal werde ich den Rechner anmachen und gleich wieder runter fahren (aus machen), danach aktualisiere ich mich auf, schnappe mir meinen Kaffee und starte von vorne, bereite mich auf einen Kampf mit Goliath vor, entweder der Rechner oder ich, das ist hier nicht die Frage, der Klügere gibt nach und ich bleibe am Ball und gebe nicht auf, solange bis alles klappt und auf meiner Seite verankert und eingestellt ist. „Es lebe Spartacus und dreimal Walhalla, so sei es, das ist mein Credo“.

PS: Die Unterstützung und Aktualisierung des Betriebssystems von Windows , Windows 7, wird 2020 eingestellt. Wer ohne ein laufendes Betriebssystem nicht leben kann, sollte sich informieren und sich rechtzeitig mit etwas neuem anfreunden.

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich einen schönen Sonntag, grüßsend ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi Gorch Fock ®

English translate by Erdi Gorch Fock ®

Why this always happens to me, what have I just done or verb rays, so as to obtain a daily penalty? What is the dose must be oral or rectal introduced me, or rather be poured into me, so that I can understand, such as copy, paste and save documents? Yes, this and so much more are my desire, no matter what medium lies ahead of me, and above all, the applied operating systems computer, notebook or as you all hot work if and when i want. It depends on the understanding, my limited mind always makes me back to my own perfection to fail. So I raced over and over again in terms of computer…in the middle again…

…If something does not work as I had hoped. The computer is started again easily resigned from me. In the meantime, from my „just quick on my Internet page, the new auxiliary path and already finished“, again two hours. My „touch and express myself aids“, „the easier it is, more joy,“ „My books can be ordered and paid electronically“, refuse to take place on my page. This is due to the fact that the available tools will not work. Gritting teeth persecute me all unwanted messages, so a computer produced when this and that bothers him or important information immediately to completion for the system x y are pending. Then my computer plays with his strength. Its operating process of self-discovery does not tolerate any delay, he leads everything immediately. Regardless of losses, lost everything, what I am weary of information out of the Internet.

What remains for me to do but wait until everything is updated again. After what felt like three hours later, I continue to work again. Through my years of experience is always ready to hand me a writing pad next to the keyboard of the computer, a quick glance is sufficient, with another click, I implement the necessary steps on my side. There is a dazzling conclusion, my „Save“ button isn‘t as usual. I repeat the process again, copy and try to save again, nothing. In my distress I search for remedies and start an odyssey on the Internet. The Internet is filled with lots of help, by a thousand times proposals seeking help for your program, copy and store made easy, I stop my projects and break after Page 1000 of the proposals. Now I am studying the manual supplied with my operating system and i will find it in black and white, there is written:

„If the operating system has resulted in an update, you should shut down the computer and restart. This procedure is necessary so that documents be copied, stored and processed.“

I knew I forgot something. For the next time I turn on the computer and immediately turn down (Off), then do I upgrade me to grab my pot of coffee and start from scratch. Prepare to do battle with Goliath, either the computer or I, that is not the question, the wiser gives in and i didn’t. I will stay on the ball and will not give up until everything works and anchored on my side and adjusted.

„Long live Spartacus and three times Walhalla“, so be it, this is my credo.

PS: The support and update the operating system from Windows , Windows 7, is set in 2020 and closed. Who can`t live without a running operating system, should be inform now, to start with an new system, successor to change.

In this sense, to the next I wish an good Sunday, greetings from an Exile living Hamburger in North Rhine Westfalia.

Erdi Gorch Fock ®

Lizenzrecht in Deutschland, ein Buch mit 7 Siegeln?


Lizenzen, ah ja, davon habe ich schon mal gehört. Was im ersten Moment als Wort im Raume steht, entwickelt sich als unüberbrückbare Hürde eines einfach denkenden Verstandes. Grund genug, daß ich mich mal in dieses Thema vertiefe, jedoch stoße ich gleich wieder an meine Grenzen und frage mich allen Ernstes, ob wir nicht überhaupt ein Nutzungsrecht brauchen, um im täglichen Leben klar zu kommen. Mit einem ‚wieso‘ nicht eine Genehmigung beantragen? fallen mir jede Menge Beispiele ein, über was erlaubt ist und was nicht und daß läßt meine Haare nicht grau werden, nein, sie fallen mir gleich aus. Ich wollte mein Video in Jutobe Panal einstellen und wurde gesperrt, völlig fassungslos lese ich „Dein Video enthält möglicherweise urheberrechtlich geschützte Inhalte. Urheber können festlegen, dass Jutobe-Video mit ihren Inhalten gesperrt werden sollen.“ Halt ich bin ja schon wieder mittendrin… Also es war einmal…

ein schöner Tag, für mich genau die Zeit, mal etwas zu machen. Da ich keine Langeweile kenne, überlege ich kurz, bündele meine Kräfte und lege los. Diesmal wollte ich ein Musikvideo einstellen. In der heutigen Zeit des Internets stöberte ich nach brauchbarem Material. Um mich nicht strafbar zu machen und gegen das Urheberrecht zu verstoßen, speichere ich nicht die gefunden Daten, Bilder, Musik auf meinem Rechner, nein ich füge alles ein in dem mir zu Verfügung stehenden meines Programmanbieter und Lieblingspanales Jutobe. Es ist mühselig, manchmal richtig Zeit raubend, bis ein Teilstück meines neuen Clips fertig ist. Vorausgesetzt mein Rechner macht keine Schwierigkeiten und die Verbindung hält während dieser Transaktion zum Betreiber. Bei der Herstellung meines Clips freue ich mich über jeden Moment meines Schaffens. Meistens brauche ich mehre Stunden, ja oft Tage, bis alles fertig ist. So ganz nebenbei, bitte nicht alles aus dem Internet kopieren und speichern, – als Auszug aus dem Urheberrechtgesetz – „Internetnutzer sollten Bilder, Musik, Filme oder Computerprogramme nicht einfach vervielfältigen oder in der Öffentlichkeit verwenden, weil hierdurch oftmals Rechte Dritter verletzt werden. Das fängt an bei einem Bild, das aus dem Internet kopiert wird und für eigene Zwecke im Internet verwendet, also öffentlich zugänglich gemacht wird, und geht weiter bei der Verbreitung von Musik und Filmen oder Computerspielen in so genannten Tauschbörsen. Auch hier findet ein öffentliches Zugänglichmachen statt, das als eigene Nutzungshandlung nur dem Rechteinhaber zusteht.“

Bis hierhin war es einfach, nun wird es kompliziert. Ich darf zum privaten Zwecke mit Programmen arbeiten, hier liegt eine Erlaubnis vom Jutobe – Anbieter vor, ich darf es nicht veröffentlichen. Warum stellt man mir und Millionen von Nutzern denn diese Anwendung zu Verfügung? Es gleicht gar einer Verführung zum unanständig sein, wie lange halte ich dieser Versuchung stand? Mein Verstand regiert knall hart und mahnt mich, nicht weiter zugehen. Mein Bauchgefühl kommt mit einer Marilyn Monroe Rakete durch meinen Körper geschossen „Badambadambubido und weiter machen Honey, Du schaffst es“, höre ich meine innere Stimme. An diesem Punkt lese ich mich tiefer im Wald der Lizenzrechte ein und bemerke eine Lücke, welch Glück, – Auszug §§ 35 Urheberrecht – „Der Inhaber eines ausschließlichen Nutzungsrechts kann weitere Nutzungsrechte nur mit Zustimmung des Urhebers einräumen. Der Zustimmung bedarf es nicht, wenn das ausschließliche Nutzungsrecht nur zur Wahrnehmung der Belange des Urhebers eingeräumt ist.“

Also alles klar, es wird erklärend unter meinen Clips, eine Quelle genannt, so nach der Art: Ist nicht auf meinem Mist gewachsen, habe alles gefunden und nun stelle ich es ein, ätsch“ Nun wird mein Clip auf die Plattform gespeichert. Ja, ich habe es geschafft, mein Clip wird hoch geladen, es vergehen Stunden, Minuten, nur noch Sekunden der Warterei, dann ist mein Video zu 98%…100%…fertig geladen. Alles wird nochmal aktualisiert und mich trifft der nächste Schlag: “In Deinem Video wurden urheberrechtlich geschützte Inhalte gefunden. Der Antragsteller lässt die Verwendung seiner Inhalte in deinem Jutobe-Video nicht zu.“ Ich glaube es nicht, das kann doch nicht wahr sein, leicht geschockt fliegen meine Augen lesend über diesen Satz. Eine Entscheidung muß her. Was ist denn nun wieder passiert? Ich habe doch alles gemacht, damit jeder Punkt erfüllt ist und jeder Urheber und Lizenzlude der Welt erkennt, daß dieses Produkt nicht von mir ist, ich habe sogar alles verlinkt, um dem schnöden Mammon gerecht zu werden. Ich will an meinem Kunstwerk nicht verdienen, nur laßt es mich einstellen, damit auch andere sich erfreuen können. „Im Namen des Volkes, hier liegt eine Urheberrechtsverletzung vor“ höre ich meinen Verstand triumphieren. Mein Bauch meldet sich nicht, ich stehe nun vor der Wahl, ziehe ich es durch und erhebe Einspruch: „Hast Du mich gerufen? Darling“ kommt es von meiner Marilyn empor „ich bin für Einspruch, Du weißt doch, ich liebe die wahren Künstler und heute Abend werden wir…“ da schaltet sich mein Verstand ein und führt meine zitternden Finger auf den Punkt im Jutobe Panal – Programm – Bearbeitung – Video löschen – und schickt per Tastendruck mein Werk in den Mülleimer. Verzweiflung steht auf meiner Stirn geschrieben, aber mein geistiger Kumpel hat mich gerettet, es wäre eine Verletzung der Urheberrechte gewesen, bei Überführung dieses Vergehens kann darauf hin eine Strafe folgen, so um die 1000 € werden es wohl sein, die mich der Spaß gekostet hätte. Warum macht man es mir auch so leicht, das falsche zu machen? Gut oder böse, daß ist hier die Frage, mit einem kleinen Vorwurf an die Plattformen Betreiber, atme ich wieder ruhiger und denke ‚Warum‘ ist es so und nicht anders?

Nun da ich sehe, wie leicht ich an Marilyn’s Äpfel heran komme, sollte ich auch mal vielleicht an die Produktfirmen denken, die mit Ihren Erzeugnissen Geld verdienen möchten. Aber es fällt mir schwer zu verstehen, daß ich nicht schon gekennzeichnete Werke, die eingestellt wurden, wo die Besitzer mit Ihren Originalrechten daran als einziger verdienen, nicht noch mal einzustellen? Deutschland ist ein ordentliches Land, hier gibt es Rechte und Pflichten, an die sich alle halten müssen. Warum gibt es keinen Paragraphen, der es Kopieren und Nachahmern erlaubt einmal eingestellte Videos unter Ihrem Namen unter Nennung des Originalurhebers noch mal zu veröffentlichen? Wo bleibt hier der faire Handel mit wahren Werten. Manche Kopie ist besser als das Original und hierfür sollte es eine Belohnung geben, in der Art, der Urheber ist … bekommt …Pinke, Pinke… die eingestellte Kopie gefällt und bekommt… ja hier schaltet selbst mein Verstand nicht mehr ein, damit das ganz klar ist, ich meine nicht die Edelmischer an Ihren Geräten, die jedes Bild verpixeln können, bis Tante Käthe aussieht, wie Mona Lisa und die jeden Ton und jede Note mischen, nur um vom Original ab zu lenken. Ich meine die kleinen Leute, die ein tolles Werk nehmen, den Verfasser nennen und sich freuen und fühlen können wie ein Komponist oder Sänger usw. Eine bessere Werbung für ein Unternehmen oder einen Künstler kann es nicht geben, wie einen Fan, der nochmal alles haben möchte und es auf seinem Konto, in seiner Weise einstellt.

Es bleibt müßig darüber nach zu denken, ein bitterer Nachgeschmack bleibt, vielleicht wird sich mal was ändern…warten wir es mal ab…bis dahin kann mich jeder plagiieren…

für alle die bei sich bei diesem Thema nicht angesprochen fühlen…mein YouTube Kanal…

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich einen schönen Sonntag. Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi Gorch Fock ®