„Ein Autor…“ / „An author…“

Das Schreiben sollte mir jetzt leicht fallen, nun da ich seit einem Jahr pensioniert bin, Zeit satt habe und den ganzen Tag genießen kann. Nichts steht mir im Wege, ich kann machen was und wann ich will. „Ja, denkste Puppe“, so leicht komme ich nicht zum schreiben oder dazu meiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Wieder mittendrin, viel Spaß beim lesen…

…es sind diese alltäglichen Ablenkungen, die mich daran hindern einfach mal richtig loszulegen. Als Beispiel führe ich kurz den Haushalt, Garten und die Wäsche an, alles Tätigkeiten die für mich zuerst gemacht werden müssen, bevor ich in Ruhe schreiben kann.

Wieder einmal sitze ich morgens an meinem Schreibtisch, Kaffee und Kekse stehen griffbereit, als meine Augen vom Schreibtisch durch das Fenster in den Garten wandern.

„Ganz schön nebelig heute“, stelle ich fest und bemerke dabei, daß es mehr trübe ist, nicht so richtig nebelig, eher grau schmutzig bis milchig. „Komisch“, denke ich mir bis ich langsam darauf komme was mich stört. „Nee, so kann ich nicht schreiben, werde schnell mal die Fenster putzen“. Mit schmunzelnden Gesicht und einem lächeln auf den Lippen folge ich „Mal eben“, meinem inneren Drang, gehe in den Garten und putze meine Terrasse, sammele Herbstblätter auf, öle quietschenden Rasenmäher, Türen und andere Schuppengeräte, bis mein inneres Ordnungsgefühl wieder mit mir zu Frieden ist.

Nach zwei Stunden und drei Wassereimer später erstrahlen nicht nur meine Fenster in neuem Glanze. „Nun gehts los, schnell rein in die gute Stube und schreiben, schreiben, schreiben bis ich fertig bin.“ Eine neue Kanne Kaffee steht an meinem Schreibtisch griffbereit, Kekse in Reichweite, schnell überfliege ich meine Emails diagonal, „Keine dringenden Nachrichten, keine Rechnungen, nichts störendes im Postkasten, nun kann mich meine Muse küssen“, resümiere ich zu mir selbst und bringe meinen Titel zu Papier.

„Ein Autor…“, da klingelt es an der Haustür. Meiner Neugier folgend, schaue ich nach wer mich da stören möchte. Schnell geht es zwei Treppen runter und ich öffne die Tür, vor der niemand mehr auf Einlass wartet. Mit einem „Na warte“, auf dem Absatz wendend und Türe zu knallend

spurte ich die Treppen wieder hoch, herausblickend

aus blitzblanken Fenstern erspähen

meine Augen nichts verdächtiges. Leicht frustriert schleppe ich mich mit letzter Kraft an meinen Schreibtisch zurück und besinne mich erneut.

„Erstmal lesen was ich bis jetzt geschrieben habe…‘Ein Autor’…“. Mitten in meinen tiefsinnigen Überlegungen, signalisiert mein Magen ein leichtes Hungergefühl. Mittlerweile ist es Mittag geworden, „Wo ist nur die Zeit geblieben?“, ein paar Minuten später, auf meinem Sofa sitzend, stimme ich mit einer Butterstulle meinen Bauch gnädig. Beim Nachdenken, was ich schreiben werde, bin ich dann kurz mal eingedöst. Als ich wieder erwache, ist der Nachmittag schon längst vorbei.

Zielgerichtet wandern nun meine Blicke über meine geschriebene Geschichte. Genüsslich lesend, was ich bis jetzt zu Werke gebracht „Ein Autor…“, endet für mich mein heutiger Schaffensdrang. Leicht beschwingt verlasse ich meinen Schreibtisch, gehe in die Küche und mache mir mein Abendbrot.

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich ein schönes Wochenende.

(

Writing should be easy for me now, because I have been retired for a year, have enough time and can enjoy the whole day. I am not in the way, I can do what and when I want.

„What’s get up sweetie“, so easy I don’t come to writing or to let my imagination run wild. Back in the middle, enjoy reading …

… it’s these everyday distractions that prevent me from getting started. As an example, I briefly introduce the household, garden and laundry, all activities that must be done for me first, before I can write in peace.

Once again I am sitting at my desk in the morning, coffee and biscuits at hand, as my eyes wander from the desk through the window into the garden.

„Pretty foggy today“, I note, noticing that it is more cloudy, not really foggy, rather dirty from gray to milky.

„No, I can not write like that, I’ll clean the windows quickly“. With a smirking face and a smile on my lips, I follow „just now“, my inner urge, go in it to the garden and brush my terrace, picking up autumn leaves, oil creaking mowers, doors and other scales, until my inner sense of order, my mind, is with me again.

After two hours and three buckets of water later not only my windows shine in new splendor. „Now i go quickly back into my living room and write, write, write until I’m done“. A new pot of coffee is at my desk at hand, cookies in reach, with quickly I scan my emails diagonally, „No urgent news, no bills, nothing disturbing in the mailbox, now my muse can kiss me“, i summarize to myself and bring my title to paper.

„An author … „, as it rings at my front door. Following my curiosity, I look for who might bother me. Quickly it goes down two flights and I open the door, in front of which no one waits for admission. With a „Well wait“, turning on the heel and pounding the door

I picked up the stairs again, looking out

spy out of sparkling windows my eyes nothing suspicious. Slightly frustrated, I drag myself back to my desk with my last strength and remember again.

First I read what I have written so far „An author…“. Disturbing in my profound reflections, my stomach signals a light hunger sensation, it has become noon, „Where has the time gone?“, A few minutes later, sitting on my couch , I graciously agree with a butter sandwich my stomach. Reflecting on what I’m going to write, I’m doomed for a moment. When I wake up, the afternoon is long gone.

Targeted walk now my views on my written history. Reading with relish, what I have so far brought to work… „An author …“, ends for me my urge to work today. Slightly elated, I leave my desk, go to the kitchen and make my supper.)

https://www.dailymotion.com/video/x5axjxz

Until next time, I wish a nice weekend.

Erdi Gorch Fock

Ein Jahr später im „Herbst meines Lebens“/One year later in „Autumn of my life“

Für mich ist es das Jahr eins nachdem ich in den Ruhestand gewechselt bin. Etwas zu früh um ein Fazit zu ziehen ? vielleicht oder vielleicht auch nicht. Was habe ich mir vorgestellt, vorgenommen und was ist noch nicht oder nur zum Teil von meinen eigenen Erwartungen tatsächlich eingetroffen? … wieder mittendrin, viel Spaß beim lesen.

Seit Herr Glossi 1980 bei der Deutschen Bundespost im Fernmeldeamt angefangen hatte zu arbeiten, stand seine Pension fest. Alles war schön schwarz auf weiß nachzulesen, es sollten 75 Prozent seines letzten Lohnes (Bezügezettels) sein, wenn er das 65 Lebensjahr erreichen würde. Vorausgesetzt er schaffte die Beamtenlaufbahn als Bundesbeamter und bei bester Gesundheit, dann wäre mit etwas Glück ein schöner und einfacher Lebensabend sicher gewesen. Ruhig und gelassen rechnete Glossi damals von seinen erdienten 1000 Mark ein viertel ab, also blieben im Alter noch 750 übrig. Dies sollte reichen um sich alles leisten zu können. Doch im Laufe der Jahre wurden die Pensionsansprüche geändert und plötzlich es gab nur noch 71 Prozent Pension. Glossi rechnete jetzt mit künftigen 710 Mark. Wieder ein paar Jahre später änderte sich das Pensionsalter, es wurde auf 67 Jahre angehoben. Gleichzeitig wurde rigoros gesetzlich eingeschrieben, daß wer als Bundesbeamter früher gehen wollte, so mit 55 Jahren, mit weiteren Abschlägen seiner Pension rechnen kann.

Soweit bis hierhin, Edgar Glossi kam ins Grübeln. „Wie soll ich nun im Alter zurecht kommen? Kann ich gegen all diese Änderungen im Pensionssystem noch irgendwas machen?“ Wie Edgar es auch drehte, immer wieder war seine eigene Antwort nein, er war hoffnungslos unterlegen und der Fürsorge des Staates völlig ausgeliefert. Langsam wurden per Gesetz angehäufte gesicherte Pensionsansprüche ab den 90 Jahren des vorherigen Jahrhunderts gedrosselt, vermindert und Sonderzahlungen gestrichen. Er konnte es in etlichen Bundesbeamtengesetzen nachlesen, am Beispiel „Alimentation vom Staat an seine Beamten“.

Alles wird alimentiert, kein Beamter kann sich gegen geltende oder künftige Pensionsbestimmungen wehren, er ist abhängig von seinem Dienstherrn solange er lebt. Edgar entschied sich für die Pensionsregelung, die für Bundesbeamte im Jahre 2018 eingeführt wurden. Als treuer Diener des Staates wechselte er mit 55 Jahren in den Ruhestand.

2019, ein Jahr später stellt Edgar fest, daß er alles richtig gemacht hat. Er ist nicht Reich geworden und wird es auch nicht mehr werden. Dafür kann Herr Glossi nun aufstehen und schlafen gehen wann er will, muß sich nicht mehr an Schicht- und Dienstpläne halten, keinen Dienst mehr am Wochenende oder zu ungünstigen Zeiten machen. Allein diese wenige Punkte machen für ihn das Leben „lebenswert“.

Zum Schluß sein Resümee. „Wenn ich noch 12 Jahre weiter gearbeitet hätte, wären es vielleicht 60 Euro netto mehr geworden oder auch nicht, wer weiß wann mein Dienstherr wieder Lust hat ein Gesetz zu reformieren?“.

Mit einem „Endlich frei und pensioniert, das ist alles was zählt“, blickt er vorausschauend auf kommende Pensionärswellen und stellt dabei fest, daß es nicht besser werden wird. Die zukünftigen Pensionen fallen geringer aus, wenn es wie demnächst geplant, angepasst am Rentensystem Niveau nur noch 48 Prozent Pension gibt und die Beamten erst mit 70 Jahren gehen dürfen und nicht vorher. Mit sich im reinen steht für ihn fest „Min lütten Schieter allens sööt mogt“.

Bis zum nächsten Mal, immer schön gesund, munter un wuchtig blieven.

Erdi Gorch Fock

Sex und andere Suchwörter im Internet / Sex and other search words on the internet

„Man wie heißt das noch mal“. Edgar versuchte mal wieder was im Internet zu finden. Bei seiner vorhandenen Legasthenie garnicht nicht so leicht zu … ( oh wieder mittendrin , viel Spaß beim lesen.)

…bewerkstelligen. Alle getippten Wortvarianten im Suchfenster der Suchmaschine, waren plausibel, führten aber nicht zum gewünschten Erfolg. „Sexchu, Seck, Säsu“, aber das gesuchte Wort tauchte nicht auf. Viel mehr blinkten andere Hilfsverben und Wegweiser ihm im Suchfeld entgegen, die allesamt nicht gemeint und gänzlich fehl am Platze waren. Sexseiten, Spielzeugreklame, und Reisevorschläge…Langsam merkte Edgar wie seine Ohren anfingen zu pulsieren und sein Blutdruck höher stieg. „Das habe ich nicht in die Suchzeile geschrieben. Komisch warum kann der Suchgenerator nicht das suchen, was ich schreibe?“ wunderte er sich. Edgar hatte sich wieder einmal in den weltweiten Webseiten verloren. Auf der Suche nach seiner „Verheißungsvollen Ingredienz“, die sein Glück perfekt machen sollte, benutze er die Internet Suchmaschinen eher mit Argwohn. Immer wenn er was suchte wurden aus

Minuten Stunden, bis er mal das richtige fand, was er finden wollte. „Immer dasselbe“, brummte er vor sich hin. Schließlich machte Edgar den Computer aus. Herr Glossi wußte nun wer ihm weiterhelfen konnte, er bräuchte auch diesmal keine Angst haben zu fragen, so wie damals in der Schule, als man ihn mit seiner Lese-und Rechtschreibung Schwäche hänselte und sich lustig über ihn machte. „Wie gut, das diese Zeit vorbei ist“, dachte Edgar. Der Sohn von Edgar lachte nie darüber, wenn sein Vater mal das richtige Wort nicht einfiel oder er die richtige Schreibweise nicht wusste. „Fiete weiß was ich brauche, ich werde ihn fragen“. Als Fiete die Stimme von seinem alten Herrn vernahm, erinnerte er sich daran, was sein Vater beim letzten Essen erzählt hatte und was ihm fehlte. „Fiete ich gehe was besorgen, kann ich Dir was mitbringen mein Sohn?“ „Ja, Papa, bringe Szechuanpfeffer mit, damit Du beim nächsten Mal Dein Spaghetti Gericht wieder würzen kannst“.

„Das mache ich mein Sohn“, mit erleichterte Stimme, fiel Edgar ein großer Stein vom Herzen, nun da er nicht fragen mußte wie dieses Wort lautete, was er sich nicht merken konnte.

Auf dem Rad Richtung Stadt, schmunzelte Herr Glossi Senior lange vor sich hin. „Blödes Internet, für mich kann es da bleiben wo der Pfeffer wächst“.

Bis zum nächsten Mal , wünsche ich allseits ein schönes Wochenende.

( „Man, what’s that called again?“ Edgar tried again to find something on the Internet. At his existing dyslexia not so easy to … (oh again in the middle, enjoy reading.)

… accomplish. All typed word variants in the search window of the search engine were plausible, but did not lead to the desired success. „Sexchu, Seck, Säsu“, but the word did not appear. Much more other auxiliary verbs and signposts winked at him in the search field, all of which were not meant and completely out of place. Sex pages, toy advertisements, and travel suggestions … Edgar slowly noticed his ears begin to throb and his blood pressure rose higher. „I did not write that in the search line. Funny why the search generator can not find what I write? „He wondered. Edgar had once again lost in the worldwide websites. In search of his „auspicious ingredient“, which should make his luck perfect, he uses the Internet search engines rather with suspicion. Whenever he was looking for something, he got out Minutes, until he found the right thing he wanted to find. „Always the same,“ he grumbled to himself. Finally, Edgar turned off the computer. Mr. Glossi now knew who could help him, he needed this time not to be afraid to ask, as in school back then, when he was teased with his reading and spelling weakness and made fun of him. „How good that this time is over,“ Edgar thought. Edgar’s son never laughed when his father did not remember the right word or did not know the correct spelling. „Fiete knows what I need, I’ll ask him“. When Fiete heard the voice from his old man, he remembered what his father had said during his last meal and what he lacked. „Fiete, I’ll go get something, can I bring you something, my son?“ „Yes, Dad, bring Szechuan pepper, so you can spice up your spaghetti dish next time.“

„That’s what I’m doing my son,“ with a relieved voice, Edgar dropped a big stone from his heart, now that he did not have to ask what that word meant, which he could not remember.

On the bike to the city, Mr. Glossi Senior chuckled for a long time. „Stupid internet, for me it can stay where the pepper grows“.

Until next time, I wish you all an nice weekend. )

Erdi Gorch Fock

Eine neue Seite in Wesel am Niederrhein ?

Nee heute war wieder so ein Tag, oft sind es die kleine Dinge, die einem zeigen, wie weit man schon ist, besser gesagt, ob man oder sie schon einen gewissen Punkt erreicht hat. Mein Freund Edgar Glossi, der in dieser kleinen Episode wieder für mich her halten muß, ist ja schon Kummer mit mir gewöhnt. Als mein echter Freund hat er Nehmerqualitäten und stellt sich der Herausforderung, auch wenn er nur ein Geistesfreund ist. Angefangen hatte alles damit, daß Herr Glossi proprie ( ja nee ist klar Ihr Primaner am Niederrhein und für alle Besserwisser, das Wort ist veraltet und findet seine Bedeutung in der Übersetzung ‚eigentlich‘ ) nach etwas Abwechslung gesucht hat und nichts fand, was Ihn ablenken konnte. – hierzu meine Geschichte – https://erdigorchfock.com/2016/08/12/herr-glossi-sucht-eine-freundin-die-liebe-und-das-glueck/

Es reichte Ihm langsam, er mußte an diesem Zustand was ändern. Mit kleinen Schritten und seinen autodidaktischen Fähigkeiten ging Egdar den Dingen auf den Grund, so beschloß er fortan sich in dem einen oder anderen sozialem Netzwerk zu tummeln,…äh wieder mittendrin…

um wieder Kontakte mit der Außenwelt zu bekommen. Im Wandel der Zeit geht heute nichts mehr ohne Internet. Ein Medium, das sich mittlerweile bei jedem von uns still und leise ins Leben geschlichen hat, je nachdem wie jung man / sie ist, gehört es für viele dazu wie die Luft zum atmen oder einfach nur um sich zu unterhalten. Herr Glossi war es im Laufe seines Lebens schon mehrmals passiert, daß er sich immer wieder neu aufstellen mußte, sei es durch Schul – oder Arbeitswechsel oder Umzug in eine andere Stadt. Alte Freundes – und Nachbarkreise brachen weg, neue Bekanntschaften fanden sich schnell, war er doch flexibel und ungebunden. Oft reichte es damals schon aus, am unbekannten Ort einen Blick in die Wochenzeitung oder auf die Litfaßsäule zu machen, um sich in kürzester Zeit in seiner neuen Gegend wohl zu fühlen. Ganz nach Belieben seinen Gefühlen freien lauf lassend, wurden die Tagesabläufe neu organisiert und schon konnte man seinen Hobbys nach gehen, Veranstaltungen besuchen, ins Kino gehen. Schnell wurden über diesen Weg Gleichgesinnte gefunden. Was aber macht einer der die Stadt schon kennt, nach Jahren wieder am Anfang steht, ganz alleine ist, auch keine früheren Freunde und Bekannten mehr hat, da sie in den letzten Jahren alle verstarben. Wie findet er oder sie wieder neue Gleichgesinnte, geschweige denn eine neue Freundin?

Es vergingen mehere Wochen, bis Herr Glossi sich von seinem Gedanken eine Begleitung, eine feste Freundin zu finden verabschiedete. Es war alles noch zu frisch, zu oft dachte er noch an die schönen gemeinsamen Zeiten mit seiner verblichenen Frau zurück. Seine seelische Blockade, die ganz tief in Ihm steckte, machte es momentan unmöglich, sich auf eine neue Beziehung ein zulassen. Sein persönliches Gleichgewicht war noch nicht wieder hergestellt. Eine Tatsache, die Edgar wurmte, brauchte er doch jetzt wahre Freundschaften, mit denen er sich austauschen konnte, die Ihm in dieser Zeit beistanden. Hier lag genau das Problem, er konnte sich nicht mitteilen, schon gar nicht neue unbekannte Frauen ansprechen. Edgar erinnerte sich zurück, zu oft hatte er es schon erlebt, daß enge Freunde und Familienmitglieder verstorben waren, es gelang Ihm immer zurück ins Leben zu huschen. Er dachte daran, daß es manchmal hilft, wenn man mit einer gewissen Distanz nochmal von vorne anfängt, die Betrachtungsweise ändert und es so sieht wie ein außenstehender unbeteiligter Zeitgenosse. Diese Vorgehensweise war sehr schwierig und fast von sich aus alleine nicht zu schaffen. Wie gesagt, es hatte es schon mehrmals erlebt und konnte sich nur zu gut an die Rückschläge erinnern, die über normale Körbchen bekommen bis hinein zu versetzt werden und dumm da stehen reichten, wenn er mal fest verabredet war. Ganz bitter eine Situation, wo er sich vor Jahren am Bühnenhaus in Wesel verabredet hatte und die Herzdame einfach nicht auftauchte. Dieser Abend war damals für Ihn gelaufen. Was war es noch für eine Aufführung gewesen ? Richtig es war eine Komödie gewesen, wenn er sich nicht irrte hieß das Stück „Der Mai ist gekommen“, die Schauspieler waren bekannt, soweit alles schön und gut. Ganz besonders freute er sich über eine Münchenerin, die immer etwas kokett spielte und die er von der Serie „Kottan ermilttet“ her kannte. Wie gesagt, es war nicht mehr sein Abend, nach 30 Minuten verließ er traurig das Bühnenhaus und stiefelte nach Hause. Seit diesem Zeitpunkt, plante er Irrläufer und falsche Verabredungen mit ein, um nicht wieder den selben Fehler zu machen, sich was vor zu machen oder wieder konfus in sich hinein zu horchen, nur um zu merken, daß es Zeit brauchte, bis man wieder soweit ist, machte er es diesmal anders. Als erstes richtete Herr Glossi eine mediale Litfasssäule auf einem seiner sozialen Netzwerke ein. Nun konnte er mit einem Blick sehen was in seiner und in den anderen Städten los war. So, wie er früher seine Umgebung kennen gelernt hatte, machte er auf diese Weise die ersten kleinen Schritte und kommunizierte wieder ungezwungen mit anderen Leuten. Es ist sicher kein Allheilmittel für „Jedermann“, mit allem klar zu kommen, aber für Herrn Glossi der einzig mögliche Weg, neu anzufangen.

Mit einem gewissen Abstand betrachtet hatten die vergangen Wochen Höhen und Tiefen für Egdar Glossi gehabt. Wie gut, daß er nun wieder eine kommunikative Form gefunden hatte und durch seine langen Spaziergänge am Deich wieder Kraft tanken konnte. Gelegentlich schaute er dabei auf den Rhein und ließ seine Gedanken kreisen. Was würde Ihm seine neue Wahlheimat in den nächsten Jahren noch für Erlebnisse bescheren. Aber dies war im Moment zweitrangig, Hauptsache wie wir Hamburger immer so schön sagen: „Immer een Handbreit Water uner’m Kiehl und di Wind von achtern“. In diesem Sinne…

Solange bis der nächste Teil kommt, etwas Spaß von meinem dailymotion Kanal

 

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich eine schönen Mittwoch Abend. Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi Gorch Fock

 

Abschied von Mona Lisa, Fiete und Edgar auf dem Weg zu neuen Ufern

Leichter gesagt als getan, denn wenn Mann oder Frau sich nach langer Suche gefunden haben, um mit dem Wunschpartner einen gemeinsamen Weg zu gehen, dann werden beide sicher nicht bei der ersten Gelegenheit, wo sich die ersten Steine in den Weg stellen flüchten und die bis dahin bestehende harmonische Zweisamkeitsbrücke abreissen, nur um sich etwas neues zu suchen, denn mit Sicherheit werden die paar dunklen Schicksalswolken vorrüber ziehen, auch wenn sich das gemeinsame Leben von heute auf morgen ganz anders darstellen sollte, als es sich das glückliche gefundene Paar vorstellen könnte. Was aber passiert, wenn doch der Donner von „oben“ kommt, alles durcheinander wirft? Eine Beziehung endet, vorbei ist, eher die gemeinsamen angestrebten Ziele erreicht sind. Wie geht dann es weiter?

Bei Herrn Glossi hatte der Gevatter Tod angeklopft und die geliebte Frau mitgenommen, plötzlich und unerwartet verstarb seine Mona Lisa. Konfrontiert mit der realen Wirklichkeit, das alles Leben einmal ein Ende hat, erinnerte sich Edgar Glossi an die vielen erlebten schönen Momente zurück, wie er seine zukünftige Frau bei der Arbeit kennen lernte, wie er vom ersten Moment an von Ihr angetan war, auch an den Tag vor gut 20 Jahren, als Mona zum ersten Mal durch die Flure in seiner Etage stöckelte.

Mona war ein Individuum, typisch Frau, die für Ihren Mann und den geliebten Sohn Fiete alles kochte und backte, gleichzeitig auch verschwiegen, ganz der gelebten Tradition der weiblichen Niederrheinerinnen, für die es gilt, daß die Männer alles essen können, aber nicht alles wissen müssen…wieder mitten drin…Es war einmal…

zu jener Zeit, als der rosa Riese Dienststellen zusammen legte und die aktraktive Mona Lisa wohl oder übel als Beamtin Ihrem Dienstherrn folgend, an neuer Wirkungstätte als Geschäftssekretärin Ihre Arbeit aufnehmen mußte. An der neuen Stelle arbeiteite Edgar Glossi, der diese Chance, der arbeitsbedingten Umorganisation nutzen wollte, um sich zu verändern, besser gesagt, er stellte zu diesem Zeitpunkt einen Antrag auf Versetzung, er hatte die Schnauze voll vom Niederrhein, spielte mit dem Gedanken wieder in den Norden zu ziehen. Bremerhaven sollte sein neues Betätigungsfeld werden, als auf einmal Mona Lisa Ihm über den Weg lief und in sein Leben trat.

Jetzt in den Tagen der Trauer, erinnerte sich Edgar Glossi an die vielen erlebten gemeinsamen Momente mit Mona zurück. Damals, wie sich das anhört, er fühlte es, als wäre es gestern gewesen… Also, Glossi freute sich wieder in seine neue alte Heimat zu kommen. Edgar hatte den Entschluß gefaßt zu gehen, so blieb auch das Interesse aus, sich auf die neuen Kollegen einzustellen, die nun hier her versetzt worden waren. Wobei Ihm nicht entgangen war, daß da ein neuer süsser kleiner Feger ins Geschäftszimmer einzog. In den ersten Tagen des „Kennen lernens“ stürmten seine alten Arbeitskollegen zwei- bis dreimal täglich in das Sekretaritat, nur um Postversandmappen, neue Stifte oder sich ein tägliches Körbchen von Mona Lisa ab zu holen. Dieses emsige treiben der männlichen Belegschaft war der ersten Chefsekretärin Anne natürlich aufgefallen. Sie erkannte wer von den Kollegen nicht dauernd ins Büro kam, um so wichtige Dinge zu klären, wie nach dem Wetter oder nach der Körbchengröße der „Neuen“ zu fragen. Wieso kam Egdar nicht auch fünf mal ins Geschäftszimmer, stellte Sie sich die Frage? Warum immer nur ganz normal morgens und nachmittags, wenn die neuen Bauaufträge und Arbeitsaufträge von der Kundenniederlassung kamen? Anne mochte den Hamburger, der zwar ein Hallodri in Ihren Augen war, aber liebenswert, natürlich mochte Sie auch die „Neue“ aus dem Ruhrgebiet. Anne brachte diese beiden, die wie Pott und Deckel passten, zusammen. „Hier ist mehr drin für die beiden“, dachte sich Anne, als nur hin und wieder eine Zigarette in der kleinen Raucherecke im Flur zu rauchen. Als Anne hörte, wie sich die beiden Zeitgeister wieder in einer kurz angelegten Pause sehr angeregt miteinander unterhielten und lachten, versteckte Sie den Schlüssel vom Mona Lisa Schreibtisch. Mona konnte nicht an Ihr mitgebrachtes Frühstück heran kommen. Es mußte eine Lösung her und wer der Glückliche sein sollte, der hier helfen konnte, bestimmte Anne. Mit sachlicher Stimme holte Anne Edgar aus seinem Büro und bat Ihn um Hilfe. Edgar löste das Problem, indem er die Schreibtischschublade knackte. Mit einem tiefen Blick in Mona Lisa’s Augen verabschiede Glossi förmlich und machte sich wieder an seine Arbeiten. Anne hatte als Amorschützin ganze Arbeit geleistet. Ihr Liebespfeil traf mitten ins Herz. Denn auch bei Edgar wurden die positiven Gefühle für diese kleine Person immer größer, er war so faziniert von der schwarzhaarigen lütten Deern, die mit Ihren verschiedenen V aus geschnittenen T-Shirts immer umwerfend aussah. Mona, die von Natur aus nicht auf den Mund gefallen war, fühlte sich seit diesem Moment genauso hingezogen zu Edgar. Mit intelligenten Sprüchen auf Ihren Lippen wurde geschickt die aufkeimende Liebe vor den immer neugierigen Kollegen verborgen. Bis Edgar kurz vor der geplanten Weihnachtsfeier in der Dienststelle, die genehmigte Versetzung erhielt. Endlich konnte Herr Glossi in den Norden fahren, was sollte nun aus den Turteltäubchen werden?

Edgar und Mona versprachen am Abend der Feier sich gegenseitig zu besuchen und den Kontakt aufrecht zu erhalten. 6 Wochen später war es soweit, Edgar tratt seine erste Schicht in der Fernsprechauskunft Bremerhaven an. Er war endlich zu Hause, hier wo er die Menschen verstehen konnte. Gelegentlich rief er Mona Lisa an. Bei diesen stunden langen Telefonaten merkten beide schnell, daß da noch mehr in der Luft lag, als nur mal hin und wieder zu klönen und ein Bratkartoffelverhältnis zu führen. Am darauf folgendenden Wochenende, spontan, besuchte Mona Lisa Ihren Edgar in Cuxhaven, um sich sein neues Zuhause an zu sehen. Bei den langen Spaziergängen am Deich knisterte es so gewaltig zwischen den beiden, daß es nicht beim Händchen halten blieb. Mona eröffnete Ihrem Edgar die Idee auch in den Norden ziehen. Edgar faßte den Entschluß wieder an den Niederrhein zu ziehen. Hier hatten sich zwei Gleichgesinnte getroffen. Edgar stellte ein Versetzungsantrag Richtung NRW und war überrascht, daß am nächsten Wochenende alles schon genehmigt war. Mona und Anne hatten alle Strippen gezogen um Ihren lieben Edgar schnell wieder hier am Niederrhein zu haben, da wo er hin gehörte. Die Falle hatte zu geschnappt, mit einem 400 Kilometer langen Lasso wurde Egdar Glossi eingefangen. Edgar konnte den Mietvertrag der kleinen Ferienzimmerwohnung in Cuxhaven – Döse unkompliziert kündigen, wurde von Mona sofort mit Sack und Pack ins Auto verfrachtet, wieder zurück an den Niederrhein gebracht. Auf der fast fünf stündigen Fahrt in den Ruhrpott machte Edgar seiner Mona Lisa in Höhe der Raststätte „Dammer Berge“ einen Heiratsantrag. Mona Lisa sagte: „Ja“, machte aber sofort klar, daß Edgar alle Hochzeitsformalitäten machen müßte.

Unzählige Glücksmomente des Ehepaares Glossi folgten, natürlich waren sie nicht bei jeder Sache einer Meinung und es krachte auch mal ganz tüchtig im Gebälk, aber dieses tiefe Verständnis für ein ander war immer vorhanden. Es herrschte vom ersten Augenblick ein festes Band der Harmonie, beide hatten sich ausgetobt, keiner vermisste mehr was oder wollte noch was nach holen. Soviel wie die beiden erlebt hatten, kam jetzt die Zeit es sich vor dem Kamin gemütlich zu machen und den Rest des gemeinsamen Lebens zu genießen. So vergingen die schönen Jahre, die mit dem Ende von Mona’s Periode noch einen Höhepunkt mit Händen und Füßen fanden. Ein Sohn wurde geboren. Fiete machte das Glück dieser Familienkleinzelle perfekt. Sechszehn Jahre konnte Mona Lisa Ihren Sohn beim groß werden begleiten. Fiete ist genauso ein Individuum wie seine Mutter, der mit Witz und Rhetorik langsam zum Herzensbrecher wird. Plötzlich wurde Mona krank. Noch einmal blitzte Ihr alter witzige Charme auf, als Sie merkte, daß es zu Ende ging. „Edgar Du machst die Formalitäten mit der Krankenkasse“, sagte Sie ruhig, als Sie sich auf den Weg ins Krankenhaus machte. Sie sollte diese Einrichtung nicht mehr lebend verlassen, für Sie kam jede Hilfe zu spät.

Seit diesem Sommer im Jahre 2016, ist die Welt von Edgar einsamer geworden, den letzten Wunsch seiner Frau folgend, sich noch eine „geile Zeit“ zu machen, da das Leben jederzeit vorbei sein könnte, versuchen Fiete und Glossi Senior nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Auf dem gemeinsamen Weg, als erstes gemeinsame Ziel der verbleibenden Glossi’s steht nun die Volljährigkeit von Fiete an und dann kommen vielleicht noch ein paar andere Ziele…Edgar füllt die Lücken seiner geliebten Mona aus, so gut wie es eben geht. Tief im Herzen steuern beide Glossi Männer zu neuen Ufern, nehmen die Herausforderungen des Lebens an…mit der Gewißheit das alles kann und nichts muß…

Solange bis der nächste Teil kommt, von meinen youtube Kanal ein lieb gemeintes …ich liebe Dich…

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich einen besinnlichen Sonntag. Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi Gorch Fock

John Glossi auf den Spuren des Walpurgisnacht Mörders…

Eine schlaflose Nacht

John drehte sich zum gefühlten tausendsten Male auf seinen Schlafsofa um. Er bekam wieder kein Auge zu. Etwas rumorte in Ihm. Aus seiner Luke auf den Rüschkanal blickend, schlugen die ruhig herein kommenden rhythmischen Flusswellen sanft an die Böschung. Von der Elbe Hauptfahrrinne drangen zu Ihm leichte Sirenen Signale rüber. Fingernd im Halbdunkeln nach einer Zigarette suchend, tief inhalierend drang der Stoff des Nikotin in seinem Körper. Die ausgeatmeten Rauchschwaden verteilten sich bizarr im seinem Wohnwagencontainer. Die Mitternachtsstunde war gerade vorüber, als John sein Nachtlicht anknipste. Die altertümliche Funzel erhellte kaum den Raum, gerade so eben konnte er sein abgestelltes Rialtoglas erkennen, am letzten Tropfen Doornkaat nippend, schwenkte er seine Füße langsam im 90 Grad Winkel aus der Koje. Die eingebauten Relaiszeiger des elektronisches Weckers versuchten langsam surrend sich auf den 29.04.2016 einzustellen… oh wieder mittendrin… Es war einmal…

Ausschnitt aus Mopo: In der Nacht zum 30. April 2014 fand eine Polizeistreife den Privatdetektiv John Glossi an einem Elbeseitenkanal. Die schwer verletzte Person hatte sich bei aufkommender Flut am Kanalende in einer mechanischen Sperranlage in treibenden Birkenäste verheddert. Für sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung des Hergangs führen, wurde eine Belohnung von 1000 €, seitens der Familie ausgesprochen. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach einer weiblichen Person, die sich schnell vom Tatort entfernte.

John Glossi steckte den Zeitausschnitt wieder in seine betagte Schublade. Mit leichten Druck verschloß sich die knarrende Lade des Bürotisches wieder. Mit dem letzten Schluck aus der leeren Doornkaat Flasche, dessen Flüssigkeit sich wärmend in seinem Körper verteilte, zog er sich an und machte sich zur ersten Stunde des Tages auf zu Cafe Bauer. Alex, die Wirtin, begrüße Ihn vom Tresen aus nickend. Sie drehte sich zum Bildschirm Ihres Rechners, suchte ein paar Musiktitel aus ihren laufenden Programm zusammen. Ein paar Minuten später ertönte Faithless. Nun fühlte er sich fast wie zu Hause, mit einem breiten Grinsen schmunzelnd nickte John Alex zurück. Die Takte des Techno Liedes passten genau zu seiner Stimmung, Geistes abwesend vernahm er erst beim zweiten Mal Alex’s Frage: „Na kannste nicht schlafen?, Du solltest mal morgen bei Bubi vorbei schauen, der hat was für Dich“, John überlegte einen Moment, „Ja, mache ich, löst Dein Mann Dich ab, dann werde ich gleich hier bleiben, wollte John wissen. Mit Ihrem Dart Pfeilen bewaffnet, wanderte Sie auf die Dartecke zu: „Kein Problem, wenn Du sowieso nicht schläfst, könnt Ihr beiden ja gemeinsam das Lokal sauber machen“, darauf hin traf Ihre erste Pfeilspitze die Trippel ’20‘, zu spät bemerkte Sie, daß Malte hinter Ihr stand, der mit fester Stimme: „Der Verlierer zahlt Papa sein Gedeck“, Alex zum Spiel heraus forderte. Verdutzt schaute sich Glossi Senior um. „Was machst Du denn hier?, Wieso bist Du nicht bei Opa am Niederrhein?“, dabei drückte John zur Begrüßung seinen Sohn ganz feste an sich. „Alles, na wie sagst Du immer…sottche“. „Sutje min Jung“, dabei setzte Alex’s zur Umarmung an, Malte Glossi bekam unzählige Schmatzer: „Du solltest Plattdeutsch lernen, min seuten Schieter“, damit löste Alex Ihren Klammergriff. „No, egli deve imparrare la lingua italiana, il mio cara Alex. John schaute in die türkisfarbene Augen seiner Freundin Luana, die sich so resolut in die Unterhaltung einmischte. Che cosa stai facendo qui?“, erfreute sich John, doch bevor Luana Branduardi darauf antworten konnte, erklang es aus Richtung Küche des Lokals. “I want tanzen in Mai mit my Freund Malte“, die Stimme von Ciara, die gerade damit beschäftigt war eine Kiste Dom Perignon zu öffnen. Die Lokaltüre öffnete sich und Michael Föltz spazierte herein, ohne zu fragen, drehte er das hängende Türschild um. „So wi hebbt afschotten, bring mi man een Köm und Beer Cia, un dann wullt ick von di Branduardi’s volle Breitseite seute op min achtern hebben.“ Alex mußte so herzhaft über Opa Michael lachen, daß sie nicht bemerkte, wie Malte mit seinem ersten Pfeil auch die dreifache ’20‘ der Dartscheibe traf. „Na, dann machen wir geschlossene Gesellschaft, Michael, nun möchte ich auch wissen, warum Ihr alle hier seit und Malte Du bist gleich dran, wenn Du so weiter wirfst“, der letzte Pfeil von Alex traf das Bulls Eye.

Als alle gemütlich rund um dem Tresen saßen, erzählte Cia von der Idee Ihre Mutter, den Walpurgisnacht Mörder zu fassen, nun da John wieder wohl auf war.

Eine Bestandsaufnahme der Anwesenden führte die wichtigsten Ereignisse der letzten zwei Jahre zusammen. Am 30.04.2014 hatte ein unbekannter Täter Iris Peters am Rüschkanal fast erschlagen, wäre John nicht vorbei gekommen um Ihr zu helfen, dabei wurde Glossi durch Messerstiche schwer verletzt. Der Täter floh unerkannt, mit letzter Kraft konnte John noch einen Anruf absetzen, Iris wartete bis die Polizei eintraf und entfernte sich darauf flucht artig vom Tatort. In der durchgeführten Notoperation im Harburger Krankenhaus, entfernte das Ärzteteam eine abgebrochene Messerspitze aus John Glossi’s Milz. Die ermittelnden Beamten fanden weder Messer noch Spuren am Tatort, die einsetzende Tide macht jede Spur zu nichte. Die ablandige Elbe hatte alles fort gespült. Somit konnten nach Angaben der Polizei keine Beweise mehr gesichert werden. Es verging genau ein Jahr, als der Walpurgisnacht Mörder 2015 eine Frau am Steendiekkanal ermordete, auch diesmal führten die Ermittlungen ins leere, bis jetzt. “Morgen ist es wieder soweit, der Tanz in den Mai steht an, sinnierte John. Wo ist das Messer geblieben?“, eine nicht enden wollende Stille erfüllte den Raum…

Fortsetzung geplant….

Solange bis der nächste Teil kommt, etwas Spaß von meinem Kanal

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich einen schönen ersten Mai. Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi Gorch Fock

Wo sind die Musikkneipen geblieben?…

Wer es einmal erlebt hat, wird sich nicht die Frage stellen, ob Kunst, Kultur und Kneipe zusammen passen? Gibt es überhaupt heute noch Gruppen oder Leute die um die Häuser ziehen? Selbst fragend fange ich langsam an, beginne mit meinem eigenen Kunstverständnis, schnell merkend, daß ich so viel wie wenig weiß über malen, zeichnen, töpfern. Vielleicht liegt es daran, daß ich dafür kein geschicktes Händchen oder besser ausgedrückt ein Talent entwickeln konnte. Mein letzter Museumsbesuch ist schon etwas länger her. Wer sagte einmal: „Kunst gehört zur Bildung eines jeden Menschen“, der hat mich nicht kennen gelernt, ich gehöre eher zu Gattung der Lebenskünstler, obwohl ich schon mal was von Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni gehört habe, neige ich doch eher dazu ein Leben wie Marcello Mastroianni zu führen, sofern ich mir ein ‚La Dolce Vita‘ leisten kann. Also weiter, wie sieht es mit der Kultur bei mir aus? Na, da wird doch was gehen oder? Nach einigen Überlegungen bin ich der Verzweiflung nahe, da ich Kultur immer mit der Kunst und dem dem süßen Leben verknüpfen möchte. Naja die Punk- und Popperkultur habe ich mit gemacht, es muß doch möglich sein, irgendwas zu finden, wo ich alles gemeinsam habe. Was fällt mir denn zur Kneipen ein?….wieder mittendrin….Es war einmal….

nach einer Sendung am Samstag morgen im Fernsehen über Kunst und historische Schätze der Vergangenheit hatte ich sofort Lust den Spaten in die Hand zu nehmen und meinen Garten um zu graben, in der Hoffnung einen großen Fund zu machen, krammend suchend im Schuppen, lugte meine Frau nach mir, störte dabei meinen Tatendrang. Neugierig wollte sie wissen, was ich nun vor hätte mit Hake und der Schaufel. Nachdem ich von meiner Vermutung erzählte, im Garten auf Reichtümer zu stoßen, hatte meine Frau ein einsehen mit mir und ließ mich gewähren. Das war komisch, denn ohne jede weitere lästige rhetorische Rededuell gab meine Frau nie auf. War das eine List von Ihr?, da steckte mehr dahinter, was würde ich im Garten finden. Ich verstaute alle Gerätschaften wieder im Schuppen, schnappte mir mein Fahrrad und radelte Richtung Stadt, da mir plötzlich ein altes Foto einfiel, daß ich vor einiger Zeit gesehen hatte. Wenn ich mich nicht irrte war es eine Luftaufnahme von unserer Straße gewesen. Nur wo sollte ich anfangen, wo hatte ich es gesehen? In unserer Einkaufsstraße stellte ich mein Rad ab, schlenderte die Geschäfte entlang. Endlich wurde ich an einem Immobilienaushang fündig. Ein altes Bild von unserer Straße war darauf zu erkennen. Wissbegierig saugte ich die kurzen erklärenden  knappen Sätze ein, die ich entziffern konnte. Das Foto wurde um 1980 gemacht, näheres würde ich in der Stadtbibliothek erfahren. Nun ausreichend informiert, holte ich mein Rad und fuhr zur Stadtbücherei. Natürlich hatte dieser Ort am Samstag Mittag geschlossen. Mein Handy klingelte, am anderen Ende war meine Frau, Sie wollte wissen was ich nun wieder machte, ich erklärte es Ihr und bekam zum Dank einen kleinen Auftrag mit auf dem Weg. Sie hatte noch ein paar Sachen vergessen, die ich zum Glück noch besorgen könnte.

Schnell kaufte ich die fehlenden Lebensmittel ein, dabei kam ich an meiner Pinte vorbei. Meine Lust auf eine kleine Pause, war im Nu riesengroß, also machte ich es mir an diesem heimeligen Ort bequem. An einen der Tische saß ein bekanntes Gesicht, mein lieber Freund Willi. Willi wußte als richtiger Niederrheiner alles oder hatte besser gesagt auf alles eine Antwort. Schnell hatte ich Ihm erzählt, was ich für eine Vermutung hatte, auch davon, daß ich auf der Suche nach alten Fotos war, bevor ich meinen Garten zum Acker verwandele. Mein Freund hatte eine Idee, ein alter Schulfreund vom Ihm war Vermesser oder hatte was mit Straßenbau zu tun. Er wollte Ihn anrufen, falls es mit dem Freund klappen würde und er Zeit hätte, wollten wir uns am nächsten Montag an der Stadtbücherei treffen. Gut gelaunt machte ich mich auf den Weg nach Hause. Meine Frau freute sich, daß ich noch so zeitig nach Hause  kam, natürlich und auch gleichzeitig zum Dank, daß ich so schnell mit dem Recherchen fertig war, mähte ich als guter Ehemann noch den Rasen und fegte einmal die Auffahrt durch, bevor ich mich in die Fußballbundesliga vertiefte. In den Werbepausen der Sportsendung klapperte ich das Internet nach alten Bilder von meiner Stadt ab. Meine Suchworte führten mich Kreuz und quer, brachten aber nicht den erwünschten Erfolg. Längst hatte ich mich in den weltweiten Webseiten zwischen Studium der Bodenheilkunde und Bildern meiner Stadt der 1001 Esel verloren, plötzlich klingelte mein Handy. Es war Willi, der mir am anderen Ende der schnurlosen Verbindung erzählte, daß sein alter Spezi Rolf Zeit hätte, unsere Verabredung am Montag könnte statt finden.

Endlich war es Montag, bevor ich mich zur Bibliothek auf machte, verstaute ich meinen kleinen Schatz sorgfältig in meiner Tasche. Nach ein paar Minuten war mein Ziel erreicht. Rolf und Willi begrüßten mich lächelnd. Leider konnten wir nicht in dieses interessante Büchrhaus herein, da es am Montag geschlossen hatte. Wir beschlossen einen Kaffee zu trinken, machten uns auf den Weg in unsere Pinte. Nachdem wir uns einen Kaffee bestellt hatten, zeigten ich meinen Fund. Rolf schaute auf das gute Stück, ich erzählte dabei von meiner Vermutung, daß vielleicht unter unserer Rasendecke eine römische Siedlung war. So wie ich sie im Archäologischen Park in Xanten gesehen hatte. Auf einmal wurde es im Gastraum ganz still, die anwesenden Gäste schauten zu uns rüber. Rolf legte das Teil auf den Tisch. Mit einem „Tja, das ist eine Scherbe, aber nichts besonders, die findest Du hier überall“, durchbrach er die knisternde  Stimmung im Lokal. Rolf war früher beim Straßenbauamt beschäftigt, zu meinem besseren Verständnis, erklärte er mir, daß die Stadt zur Befestigung Schotter in den Untergrund bei Wegen und Straßen einarbeitete und mein gefundenes Teil ein gebranntes Tonstück ist. „Mach es nicht so spannend Rolf, kam es vom Tresen unserer Wirtin Alex herüber, was ist es nun…? an diesem Punkt schaltete ich mich in das Gespräch ein, „Halt, ich will es gar nicht wissen Leute, ich habe da so eine Ahnung“, dabei steckte ich meinen Schatz wieder in die Tasche. Mit einem breiten Grinsen, bestellte ich eine neue Runde Kaffee. Als ich meinen Deckel bezahlen wollte, bemerkte ich beim heraus gehen an der Tür ein Plakat. „Wesel live, 7 Bands spielen am Samstag den 16.04.2016 hier in meiner Stadt, eine davon in meiner Kneipe. Das ist doch was ‚Live Musik‘ mag ich. Ich habe vielleicht keine Ahnung von Kunst und Kultur, aber mit Freunden und Nachbarn um die Häuser ziehen, das kann ich gut…

Solange bis der nächste Teil kommt, etwas Spaß von meinem Kanal

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich eine schöne Woche. Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi Gorch Fock

Alles wieder auf Anfang, wer bekommt was Neues ?

Am Samstag, bei einer Kanne Kaffee lasse ich gerne die Woche im Geiste noch mal Revue passieren. Noch nicht richtig wach, schauend auf meinen Schreibtisch, Post durch sehend, fällt dabei mein Blick auf das kleine Lustobjekt meiner Begierde, mein Adrenalin steigt und meine innere Ruhe verabschiedet sich auf Nimmerwiedersehen. Warum ist dieses Kommunikationsmittel schon wieder kaputt gegangen. War es denn schon so alt ? Grübelnd zerlege ich das mobile Telefon in seine Einzelteile. Woran kann es liegen, das mein Handy nicht mehr funktioniert ?….es war einmal…

wieder klopfte das Schicksal mit ganzer Kraft und Härte bei Edgar Glossi an die Tür, besser gesagt an den häuslichen Abfalleimer, wo Edgar gerade dabei war den Müllbeutel zu wechseln. Mit einen doppelten Knoten verschwand der randvolle Unrat in der Mülltonne. Als ordentlicher Ehemann, wollte er den leeren Eimer mit einer neuen Plastikbeutel herrichten. Zielstrebig wurde die Küchenschublade angesteuert, Edgar sah und fand alles mögliche, nur keine Müllbeutel. „Wie gut das meine Mona gerade den Einkauf tätigt, da kann Sie gleich noch Beutel mitbringen“, dachte er sich. Edgar nahm sein Handy in die Hand, merkte daß das Akku vom Smartphone nicht genug Strom hatte um eine Verbindung her zustellen, „Wie gut das wir noch eine andere Möglichkeit haben…“, sprach Glossi zu sich selbst. So eine Kleinigkeit wirft einen richtigen Mann nicht aus der Bahn, er schnappte sich sein Haustelefon, „…so nur noch ein kleiner Anruf und meine Bestellung ist erledigt, wie lautet die Nummer von Mona ?“, leider versagte bei Ihm in diesem Moment sein Kurzgedächtnis. „So ein Mist, mir fällt die Nummer nicht ein, ein anderer Plan muß her“, dabei schaute er auf die Küchenuhr. Kopfschüttelnd fühlte er als liebender Vater, daß es noch zu früh war seinen Sohn Fiete zu wecken, der war ja erst spät in den frühen Morgenstunden aus einem Dance Floor Schuppen nach Hause gekommen. „So ein Mist“, weiter fluchend drehte Edgar aus der Küche ab, zog im Flur seine Jacke an, schnappte sich sein Fahrrad und radelte zum Kaufmann los. Unterwegs fuhr seine Frau fast an Ihm vorbei, Sie stoppte am Seitenstreifen, „Na Schätzelein, wohin des Weges ?“, „Müllbeutel kaufen, ich hätte Dich angerufen, aber Deine Handy…, äh… ist eine lange Geschichte, bin gleich wieder da“, stoppte Edgar seine Erklärungsversuche, mit einem kurzem Pedaltritt war Edgar auch wieder auf dem Fahrradweg, beinahe hätte er sich verplappert und vom kaputten Handy erzählt. Angekommen im Geschäft, mit schnellen Schritten, hastete Glossi auf die Ecke mit den Haushaltswaren zu. „Welche Größe brauche ich eigentlich? schnell mal zu Hause anrufen…,Mist das Ding ist ja kaputt, na 20 Liter Beutel werden reichen“, damit schnappte er sich die Ware, bezahlte. Zu Hause angekommen, machte Edgar den Hausmülleimer fertig und begab sich in sein Bürozimmer. Er durch suchte das Internet, fand kein passendes Handyangebot. Entweder die Angebote waren zu teuer oder die neuen Verträge, samt monatlichen Beitrag, sagten Ihm nicht zu.

Kurz vor Mittag stand Fiete auf, am Büro vorbei gehend, sah er seinen Vater am Rechner sitzen und vor sich her brummen. Das war nie gut, wenn sich Glossi Senior verkroch. Edgar hatte seinen Sohn gehört und Ihn mit „Schon wach“ fixiert, also ging Fiete mit einem direkten „Moin“ in die Höhle des Löwen, „was machst Du da Papa?“ „Nichts, mache ich“, erklang es von Edgar, „ich versuche nur…“, dabei wurde seine Stimme immer leiser, „ein neues Handy zu kaufen…“ „Ah, ich bekomme ein neues Handy ? Danke Papa“, klang es mit fröhlicher Stimme von Fiete, „soll ich beim aussuchen helfen?“. Der Blick von Edgar verfinsterte sich. Was hatte er nicht alles schon von seinem Sohn an alten mobilen Telefonen zurück bekommen. In regelmäßigen Abständen, wenn Edgar’s Telefonverträge erneuert wurden, bekam sein Sohnemann ein neues Handy. Dafür erbte er dann die ausgelutschten mobilen Teile, die fast vollkommen funktionierten und manchmal sogar noch mal 2 Jahre durch hielten. „Nein diesmal hole ich mir was neuwertiges mein Sohn“, antwortete Edgar, „Dein letztes Händi hatte Spiderglas und Unterbrechungen, sein Sohn grinste frech wissend, „ich will endlich ein zuverlässiges Teil haben“. Fiete versuchte seine große Rhetorik Überredungskünste der feinen Art bei seinem Vater zu starten. Papa, schau mal…ich könnte mir vorstellen, daß das genau das richtige ist…, bevor der Vater antworten konnte, unterbrach Mona Lisa Ruf, „Essen ist fertig“, aus der Küche kommend, dieses geheime Verkaufsgespräch unter den Glossi Männern.

Beim Mittagessen fühlte Mona Lisa gleich, wie der Duft des süßen Geheimnisses sich zu Ihnen an den Tisch gesetzt hatte. Mit Na, schmeckt es?“, lockte Mona Ihre schweigenden Tischnachbarn aus der Reserve. „Was ist mit dem Handy ?“, „Nichts, meins ist heile“, kommentierte Fiete ohne weiter nach zu denken, „Ich meinte Deinen Papa“, setzte Mona Lisa nach. „Ja, alles in Ordnung, denke ich“, antwortete Edgar, um mit gezielter Redekunst eines Vorschlaghammers auf den Punkt zu kommen, „…ich glaube, es ist endgültig kaputt, ich brauche ein neues und diesmal eins das von Anfang an heile ist“, dabei sah Edgar seinen Sohn an. „Ich kann Dir mein altes geben, das ist so gut wie neu Papa“, klang es halbherzig überrascht von Fiete. Nun wußte Mona Bescheid, gleichzeitig stellte Sie sich die Frage, in wie weit Sie die beiden Glossi’s noch greteln könnte, bevor Sie sich überzeugen ließ. Einen Moment wollte Sie sich noch gängeln lassen, um dann theatralisch bejahend in einen Neukauf eines Handy’s einzuwilligen. „Ach, lade Dein Handy noch mal richtig auf Edgar, dann klappt es wieder“, Ihre überzeugend gut gespielte Antwort kam bei Ihren Ehemann nicht gerade balsamierend an. Nun lag es an Edgar, sollte er seiner geliebten Frau weiter reinen Wein einschenken oder besser klein beigeben. „Naja, ein Handy wäre schon schön gewesen, bald läuft ja mein Vertrag aus und dann….“, Mona rechnete nach, das Vertragsende wäre erst in einem Jahr erreicht, so lange könnte Ihr Ehemann nicht ohne mobiles Schnickschnack aushalten. Mit erlösenden Worten „Na gut, dann kaufe Dir ein Handy“, schaute Sie Ihren Göttergaten an. Egdar zwinkerte seine Frau zu, wollte sofort aufstehen um seine Suche fortzusetzen, „Nicht so schnell Männe, erst kommt noch der Nachtisch“, kommandierte Mona Ihren Mann zum Tisch zurück, „danach wird Dir Fiete bei der Handysuche helfen“.

Nachdem in der Küche wieder klar Schiff war und Mona es sich im Wohnzimmer bequem gemacht hatte, suchte Sie auf ‚Ihrem‘ Rechner nach Handyangeboten, da hörte sie auf einmal vom Bürozimmer eine nach einschmeichelnde Stimme….Papa, schau mal….“

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich ein schönes Wochenende. Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi Gorch Fock

John Glossi, die unbekannte Schöne und das Geheimnis der Süderelbe……Teil V

Nachdem die Wagen abgestellt waren, merkte John Glossi, daß er die Hausschlüssel beim überstürzten Aufbruch in seinem Container vergessen hatte. Es blieb Ihm nicht anders übrig als den Notschlüssel zu holen. Zu dumm, daß die Polizei gerade jetzt damit beschäftigt war das Haus von Walter Janz zu untersuchen. „Die werden nichts finden, stimmt’s ?“, flüsterte leise Luana John zu. Mit einen ratlosen Gesichtsausdruck blickte Glossi zur Süderelbe und zog die Schultern als Antwort hoch. „Was wollen we doing ?“, kam es von Kia, die nun an der rechten Seite von John stand.

In diesem Moment bog Sven Matke mit seinem Taxi auf das Grundstück ein. „Wir müssen mit Sven sprechen und in das Haus kommen, also Kia ziehe mal Deine Kurven straff und versuche die Aufmerksamkeit auf Dich zu lenken“, instruierte leise sprechend John die beiden Lady’s. Damit drehte er sich zu Luana, die sich bereit willig in John’s gestellter Armschlaufe ein hakte, nach wenigen gemeinsamen Schritten standen sie bei Sven. „Wieso kann ich not parking here, Officer can you helfen mir?“, mit weit fuchtelnden Händen lieferte Kiara die geplante Ablenkung. Zwei Polizeibeamte kamen auf Sie zu und versuchten heraus zu finden was Kia wollte. Nach einer kurzen Unterredung mit Sven, stieg Luana ins Taxi und fuhr weg. Gerade noch rechtzeitig, dachte John, als er in diesem Moment von hinten angesprochen wurde: „John wer ist die unbekannte Schöne, die da gerade weg gefahren ist ?“.

Glossi drehte sich um und atmete einmal tief durch, er hatte keine Zeit sich was aus zu denken. Ansatzlos setzte er sein Gesicht zum Mienenspiel mit einem breiten Grinsen auf: „Eddi, Du hast mir gerade noch gefehlt, die schöne Unbekannte kenne ich nicht weiter, sie spazierte zufällig am Rüschkanal mit Ihrer Tochter, ich erzähle gleich weiter“, John zeigte auf Kiara, ohne abzuwarten was Eduard Otte machte, schalte er sich in das Gespräch von Kia und den beiden Polizisten ein: „Gibt es hier ein Problem ?“, „They don’t understand mich, i have tell…“ „Halt ein Kia“, unterbrach Glossi die hilflos wirkende Kiara, „nicht jeder versteht irisch-deutsch oder meine Herren ?“, Gedanken suchend dachte er sich schnell eine plausible Geschichte aus, erzählend in knappen Sätzen teilte er den Beamten mit, das Kiara gerne Aufnahmen von der Süderelbe machen wollte. Während dessen mischte sich Eddi ein: „Can I take a look in your car?“, „Si, no problemo“, kam es temperamtvoll von Kia. „Grazie Signora…“, „Si parla italiano ? È possibile chiamare me Kia“, „Can I have your last name, please ?“. Dabei zog Eddi die Flugtickets aus der im Wagen liegenden Sporttasche. „Oh, ja I’m Kiara…Brady, ist das nun alright ?“, „Ja, danke, Frau Brady“, kam es mit beruhigender Stimme von Eduard.

…„und Herr Otte, was sollen wir machen?“, fragte einer der Polizisten nach, „beide mitnehmen, bis alles geklärt ist ?“, „Nein, es ist alles geklärt, laßt John und Begleitung in sein Haus gehen“, klang es bestimmend von Eddi, „Wir werden abrücken, sagt den anderen Bescheid, daß sie endlich fertig werden sollen im Haus, überprüft noch mal die Markierungen am Fundort und hebt die Straßensperre auf“. Kopf nickend entfernten sich die Polizeibeamten. „Danke Eddi, komm mit rein und trinke eine Tasse Kaffee mit uns, was ist denn nun mit Walter passiert ?“

John’s Einladung nahm Eddi gerne an.Kia schaute John fragend an, er erwiderte den Blick und schmunzelte. Er ahnte das hier noch eine Menge Fragen zu beantworten waren. Sein Gehirn arbeitete wieder im beruflichen Stil eines privaten Schnüfflers. Wieso hatte Kia nicht den gleichen Nachnamen wie Ihre Mutter ? War sie schon verheiratet ? Wen ja, wo ist der Ehemann ? Er schätze Kia auf höchstens 20 Jahre. Leider konnte er keinen Blick auf die Flugtickets werfen. Hoffentlich hatte Sven Luana noch rechtzeitig abgesetzt und eine falsche Spur setzen können, denn Eddi Otte und sein Ermittlungsteam mußten beschäftigt werden, damit John die Zeit hatte, sich einen Überblick von den ganzen Vorkommnissen zu machen, bevor er überhaupt anfangen konnte zu schnüffeln. Was wußte Eduard Otte schon? Woran war Walter gestorben ? Die Kanne Kaffee war schnell fertig geworden. Nach alter Sitte des Hauses bekam jeder der beiden Gäste einen Pott Kaffee und John schlüpfte in die Rolle des Gastgebers. An leichte Konversation war an diesem frühen Nachmittag nicht mehr zu denken.

Eduard setzte seinen Becher auf dem Tisch ab und erzählte entspannt, was vorgefallen war: „Also, in den frühen Morgenstunden ging bei uns ein Anruf auf der Wache in Harburg ein. Eine treibende Wasserleiche am Holzsteg in der Süderelbe wurde gemeldet. Dabei fällt mir ein, daß ich vorhin den Taxifahrer erkannt habe, wartet mal…“, mit diesen Worten holte Eddi sein Handy heraus und tippte was ein, „Wo war ich…äh, ja, nach der Bestätigung vom ‚Michel 5/17‘ bin ich dann mit Betty…“, hier verharrte Eddi und tippte wieder was in sein Smartphone ein, „nun ja, die wird gleich kommen, soll ich weiter fortfahren ?…“ zustimmend nickend tippte Kia an Ihre Tasse, leicht grienend, kam Eddi zur Sache.“…Jo, so’n Hieb könnt wi allen hebben John, ick heb Fierabend“, John klappte den Seitenteil des Sessels auf und holte eine Flasche Doornkaat raus, „und Ihr habt Euch erst heute kennengelernt ?“, fragte vorsichtig Eddi nach, „naja, nicht so wichtig, äh, ja, wie wir an die Fundstelle kamen, war Walter Janz tot, der Gerichtsmediziner vor Ort konnte nicht klar sagen, ob Suizid, Unfall oder…“ es klingelte an der Tür. Glossi machte auf, vor Ihm stand Bettina Matke. „Na min Schieter, ick bin mol do, wo is’n Eddi ?“. „Betty komm rin in de goode Stuuv“, freute sich John. „Nee, bin noch im Dienst, wo ist der Alte ?“, kam die Antwort mit einem aufgedrückten seuten zurück, „Hier bin ich, na dann fahr mich mal nach Harburg zurück“, sagte Eduard Otte, „Tschüss min seuten Kia, büst jo een feinen Feger, un ümmer scheun bi John blieven, is dat klor?“, mit Glossi’s bejahenden Geste und einen Tschüss von Kia verließ Eddi die beiden, „und das selbe geht für die Mutter John, haben wir uns verstanden ?“, fügte Betty hinzu. „Allens sutje Betty, ich werde mich darum kümmern“, beteuerte John noch mal.

“Was machen wir jetzt ?“, fragte Luana Sven. Sven schaute in den Rückspiegel und bemerkte wie Eduard Otte gerade auf das Grundstück von Walter Janz zu ging, mit leicht durch drehenden Reifen bog das Taxi in den Neß ein, Sven versuchte alles auf einmal, fahren, im Handschuhfach nach einen Fahrplan greifen, gleichzeitig bei der Taxizentrale die neue Fahrt nach Finkenwerder Landungsbrücke anmelden. Er ließ sich nicht aus der Ruhe bringen: “Na, ist doch klar, Du machst eine kleine Hafenrundfahrt, ich darf doch Du sagen oder?“, nachdem kein Widerspruch kam, erklärte Sven Matke, wie Luana von Finkenwerder Landungsbrücke über Teufelsbrück, nach St.Pauli mit dem 39′ er Bus fahren müßte, dann sollte Sie in St. Pauli umsteigen und mit der U3 weiterfahren Richtung St.Pauli Landungsbrücken. An den Pontons mit der Fähre wieder zurück nach Finkenwerder und von da aus mit dem 251′ er Bus weiter bis zur Haltestelle Nordmeerstraße. Dann die Straße hoch, in diesem Moment passierten sie Cafe Bauer. „Hier gehst Du nachher rein“. „Scusa Sven, sonst weiter nichts?“ Luana schaute in den Fahrplan und wiederholte alle Haltestellen, Sven hörte aufmerksam zu und nickte jeden einzelnen Punkt ab. Sie hatten Finkenwerder Landungsbrücke erreicht, Sven verabsiedete sich von Luana: „Doch eins noch, aber das erzähle ich Dir, wenn Du in Cafe Bauer angekommen, nun flotti Galoppi“. Luana Branduardi grinste, stieg aus und erreichte die Fähre nach Teufelsbrück gerade noch. Sven meldete sich bei der Taxizentrale ab. Gemütlich fuhr er nach Cafe Bauer.

…Bettina Matke’s Smartphone klingelte. Eine Nachricht von Eduard Otte. Er wollte das Sie in der Taxizentrale nachfrage welches Taxi von der Süderelbe eine Fuhre angenommen hatte und wohin es gehen sollte. „Das ist wieder typisch Eddi“, dachte Bettina, immer muß ich laufen und machen, es klingelte nochmal, wieder war es Eduard mit folgender Nachricht: “Schicke einen Wagen an die St.Pauli Landungsbrücken, die sollen die Fähre aus Finkenwerder kommend abfangen und nach einer Frau Anfang – Mitte 40, schwarzer Mantel, großer krempiger Hut aus schau halten“. Bettina legte sich ins Zeug und veranlasste alles nötige, so wir Ihr Chef es wollte. Von der Taxizentrale erfuhr Sie das Ihr Vater nach Finkenwerder Landungsbrücke gefahren war und jetzt Feierabend hatte.

Mit Blick auf die Uhr, konnte sich Betty vorstellen, wo sie jetzt hinfahren könnte um weiter zu ermitteln. Ein paar Minuten später war Sie im Cafe Bauer. Sven saß am Tresen und unterhielt sich mit Suzi. Ein paar Gäste sahen zur Tür als Bettina Mattke herein kam, mit einem liebevollen Pfiff wurde Sie begrüßt, aus einer anderen Ecke kam leise “Achtung Polente“. Betty grüßte herzlich, sie kannte alle Anwesenden. Ihr Vater drehte sich mit einem „Hallo“ um. Suzi lächelte über den Tresen und fragte forsch: „Was darf es sein ?“. „Gib mal ein Astra und ’nen Pott Kaffee Suzi, bin noch im Dienst“, damit nahm Sie Platz bei Sven Matke. „Na was ist Betty“ begrüßte Sven seine Tochter.“Du kannst mir von der schönen Fahrt mit Frau erzählen Papa“. „Oh, ha“, begann Sven, „aber nichts Mama erzählen“, Betty’s Augen wurde zur Seeschlitzen, „sicherlich meinst Du die Dame von der Süderelbe?“, „Ja Papa nun mol een büschen fix“, mahnte Betty Ihren Vater. „Ach ich bin an der Süderelbe vorbei gekommen in Höhe von Walter Janz Haus, als ich durch eine Straßensperre nicht mehr weiterfahren konnte, wollte ich meine Taxe auf seinem Grundstück abstellen, um zu sehen was passiert ist. Da traf ich John Glossi und diese klasse aussehende Dame, die in die Stadt wollte. Also, bin ich losgefahren nach Landungsbrücke und nun sitze ich mit 20€ Trinkgeld in der Tasche hier und habe Feierabend, mehr war nicht, Verhör beendet Süße ?“, mit diesem Schlussworten setze Sven die Flasche an. Bettina Matke war zufrieden, mit einem gehauchten Seuten, stand Sie auf und machte sich auf dem Weg zu Eduard Otte. Unterwegs erfuhr sie, daß die beschriebene Frau nicht ausfindig gemacht werden konnte. Sie bedanke sich für die Mithilfe der Polizeibeamten vor Ort an den St. Landungsbrücken und erklärte den Einsatz für beendet. Nun klingelte sie bei Walter Janz Haus an.

Fortsetzend folgt…..

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich einen schönen Sonntag. Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi Gorch Fock

John Glossi, die unbekannte Schöne und das Geheimnis der Süderelbe……Teil III

Ein herrlicher Sommertag an der Süderelbe, so um 1961 stand in Adi Balbers Haus eine Gartenparty an. So was war immer eine gelungene Abwechslung in Finkenwerder, mit befreundeten Werftbesitzern wie Arne Olker und Carsten Külln herum sitzen, beide gleichzeitig auch direkte Konkurrenten von Balbers, dazu noch Nachbarn, ortsansässige Zulieferer einladen, mal die Sorgen und die harte Arbeit ruhen zu lassen. Adi legte viel Wert auf intakte geschäftliche Beziehungen, ein Nachmittag mit „dale apen in sien lütten Huus“ war angesagt. Macher und Arbeiter saßen gemeinsam unter einem Dach, ein bunter Haufen von Leuten aus Altenwerder, Finkenwerder, keiner blieb vor der Tür stehen. Selbst Paul Siter von der Este kam aus Neuenfelde mit seiner Truppe vorbei um zu feiern. Im Verlaufe des abends erschien mit Jan Friede, leicht verspätet der letzte Werftbesitzer aus dem Süderelbe Raum.

Er hatte einen speziellen Gast aus Fuhlsbüttel abgeholt. Fiete Buschmann war mit seinem neuartigen Schiffsantrieb viel unterwegs. Fiete freute sich auf diese einmalige Gelegenheit, seinen Podantrieb vorzustellen. Der gesamte Schiffsbau in Norddeutschland befand sich im Umbruch, es wurden immer mehr Stahlschiffe gebaut und diese Entwicklung machte auch nicht vor den heimischen Fischkuttern in Finkenwerder halt. Die anwesenden Werftbetreiber verzogen sich, anführt von Adi, in die gute Stube, lauschten gespannt dem Vortrag von Fiete. Schnell erkannte Jan Friede und Carsten Külln die Möglichkeiten, die sich den kleinen Werften boten. So neigte sich ein interessanter Abend dem Ende zu, klönend wurden noch etliche Bierchen getrunken, jeder freute sich auf gemeinsame gute Geschäfte.

Die letzten Gäste verabschiedeten sich mit einem Hol jo stief , winkten den feinen Herren zu und sahen, wie Adi, Paul und Jan Skat spielten. „De grandessigen Dassels woren begäng an grooten Disch“. An diesem Abend wurden „in kleinen Gruppen“ die Anteile am gemeinsamen Projekt ‚Schleppdampfer mit Podantrieb‘ an der Süderelbe ausgespielt. Paul hatte Glück und gewann das Recht den Schlepper in Neuenfelde zu bauen, Adi ramschte sich die Anteile für den Einbau des Motors zusammen. Am frühen Morgen stand Jan als Verlierer fest, nun hatte er für die Forschung und Fertigstellung zu sorgen. Die anderen Moker’s bekamen wichtige Nebenarbeiten ab. Die kommenden Zeiten zeigten, wie es mit der HF Fischkutter Fangflotte weiter gehen sollte. Arne Olker brachte Fiete Buschmann wieder zum Flughafen. Wenn alles nach Plan verlief, würden sie sich alle wieder im Sommer 1962 zum Stapellauf des ersten Schiffes wiedersehen.

Ein paar Tage später schritten Edgar Glossi und Walter Janz die Uferböschungen an der Süderelbe ab. Mit ein paar Holzstäben prüfen sie wie tief die Elbe an den verschieden Uferstellen war. Von den Reusen am Storchennest bis zur Ausfahrt in den Hauptarm der Elbe waren auf knapp 400 Metern drei Werften verteilt. Am Ende der Süderelbe ankommen trafen sie auf Giorgio Branduardi, der sich mit Besenstiel und krumm gebogenen Nagel bewaffnet daran versuchte sich sein Mittagsessen zu angeln. „Buongiorno mi amici“, kam es von Giorgio, „Wat hett he seggt?“ kam es von Walter rüber, Salve mio amico“ kam es von Edgar heraus. „Na dann man to“, erwiderte Walter ohne weiter auf die Kommentare der beiden einzugehen. Man kannte sich schon eine Weile und neckte sich gerne. Branduardi hatte in den frühen Morgenstunden die Slipanlage samt Gelände von Arne Olker neu vermessen.

Er berichte seinen Freunden, daß noch viel Arbeit auf sie zu kommen würde, bis die Bautenzüge an den Seilanlagen zum heben und senken in der Länge an das Gewicht der Stahlschiffe abgestimmt waren. „Die Helling ist nicht das Problem, der Helgenbock, der Holzschlitten, die Rampen müssten verlängert und die Unterbahnen alle verstärkt werden. Wie sieht es mit der Böschung aus ?“ Neugierig schaute Giorgio in die Runde. „Allens klor“, machte sich Walter Luft, „die ganze Uferseite muß mit Stahlträgern geflechtet werden, dagegen war der Bau der Abdeichung des Ijsselmeer ein Klacks, würde mein alter Herr sagen“. In diesem Moment schwammen einzelne Holzlatten an Ihnen vorbei. Walter kam aus dem schmunzeln nicht mehr heraus, hatte Edgar doch behauptet, das die tatsächliche Versandung der Süderelbe nur ein Gerücht sei und ein paar eingerammte Stahlhaken im Uferboden ausreichen würden um sicher die Stahlschiffe ins Wasser zu lassen. „Ich muß mal darüber nach denken“, meldete sich Giorgio wieder zu Wort: „Wie wäre es, wenn wir die Unterbahnen länger ins Wasser lassen und mit flut baren Containern justieren?“ „Meinst Du mit Pallen ? Wie im Trockendock 17 ?“ mischte sich Egdar ein: „Das klingt genauso banal wie der hohle Balkenkiel bei den Dampfern, womit wir unsere Bontjes transportieren. Wir müssen uns mit den anderen aus Fanø und Rosslare unterhalten, damit wir die Zeichen passend haben. Hoffentlich klappt es und wir bauen wieder Typen gleiche Fischkutter“, resümierte Walter.

Heute wollte kein Fisch mehr anbeißen, man trennte sich und informierte seine Auftraggeber. Hoffentlich fiel Jan Friede was zu den ersten Antriebszeichnungen von Fiete Buschmann ein, was noch wichtiger war, wo sollte man nun die Diamanten platzieren ?

                                        Bis der nächste Teil kommt, etwas Spaß von meinem Kanal

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich einen schönen Sonntag. Es grüßt ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi Gorch Fock