Der nächste bitte / The next one please

Ich tausche mich gerne aus, beantworte Fragen, Notizen und Emails. Schreibe jedem zurück, oh halt, ich vergaß eins zu erwähnen, daß ich nur demjenigen antworte, der vorher nicht von mir gesperrt oder blockiert wurde. Das ist schon meine einzige Ausnahme, nenne ich es mal eine persönliche Schwäche von mir. Nicht das ich eine Konfrontation mit Beschimpfungen, Rassisten oder anderen desolaten Individuen scheue, ganz im Gegenteil. Früher, als ich noch jünger war, jenseits der 50 Jahre, bin ich nichts und niemandem aus dem Weg gegangen. Heute, geschuldet meiner eloquenten gemachten Erfahrung mit Netzwerken aller Art, insbesondere der letzen 10 Jahre, verhalte ich mich doch eher betagt, soll heißen, ich schmeiße alles raus was mich stört, ohne lange nachzufragen oder stundenlang mir unnötige Gedanken darüber zu machen warum ich gerade diese Aufmerksamkeit desjenigen erhalte habe der mich stören wollte. Meine negative Beliebtheit Statistik geht langsam aber stetig höher. In diesem „soziale Netzwerk“ habe ich mit Stand von heute 01.06.2020 fast 5000 imaginäre Profile geblockt. Das ist schon eine Menge, dem gegenüber steht meine positiv Liste von Begleitern, Interessierten, die mit guten 1000 einen immer währenden Gegenpol darstellen. Hiermit schließe ich meinen Monolog in Dur und Moll, bis zum nächsten Mal, bleibt gesund und wuchtig.

Erdi Gorch Fock

Wenn man nicht so kann wie man will/ If you can’t do what you want

Wenn das letzte Geschäft für immer geschlossen hat, das letzte Kneipenbier getrunken ist, sieht ein jeder was es nicht mehr geben wird. In kritischen Zeiten ertappe ich mich dabei, wie ich selber zu mir sage „Wat mut, dat mut“, um im gleichen Moment „Inne“ zu halten. „Mache ich es richtig?“. Es dauert schon ein Weilchen bis mich die Realität wieder… oh, wieder mittendrin, viel Spaß beim lesen… hat.

„Fiete ich gehe zum Bäcker und hole Rundstücke“, froh gelaunt zog Edgar seine Schuhe an, machte die Türe auf, als er die ermannende Stimme seines Sohnes hörte, „Vergesse Deine Maske nicht“. Murrend suchend schloss Glossi Senior die Türe. „Ach ja Danke, hätte ich fast vergessen“. Nachdem die Maske gefunden wurde, startete Edgar einen neuen Versuch seinen Einkaufswillen fortzuführen. „Halt Papa, hast Du Deine Karte, Handschuhe, Einkaufskorb, mobiles Telefon ?“. Der Vater machte die Türe wieder zu und kontrollierte alles nochmal. „Nee wat een Schiet“, jammerte Edgar. „Wenn jo sük vullstuven laten deihst, mutt nich to’n Kröger gahn“, diese Antwort brachte Edgar zum Lachen. Sein Sohn hatte Recht. „Mal eben und fertich is“, war nicht in diesen Zeiten angesagt. Alles was man wollte, sollte wohl überdacht sein. Ein gefühlsmäßiger Einkauf von Kleinigkeiten „mal eben“, konnte eine unglückliche Verkettung von Missverständnissen hervorrufen, dessen Wirkung er erst Jahre später sehen würde. Das Prinzip „Denke nicht immer an Dich“ war in aller Munde. Herr Glossi mußte sich an Vereinbarungen halten. Er hatte seinem Sohn versprochen alles unnötige zu lassen, damit nicht Andere durch seine zügellose Selbstlosigkeit leiden mussten. War der Gang zum Bäcker wirklich nötig? Er machte sich einen Plan, damit auch Alle mal ein Brötchen kauften konnten. In der der Küche sitzend, mundeten ihm seine Haferflocken zum Frühstück fast genauso gut, nur der einführte Löffel störte etwas, wenn er abgelenkt, an frische Brötchen denkend, unbedarft in die Flocken biss. Überlegend was nun passieren sollte, was wirklich wichtig wäre sinnierte er über tiefe Fragen nach . „Wie lange komme ich mit Kaffee, Tee und Haferflocken aus?“, so startete Edgar einen sofortigen 14 tägigen Selbstversuch an sich selbst. Anfangs fiel es schwer, nicht bei jeder Kleinigkeit die im Haushalt fehlte, den sofortigen Gang zum Lebensmittelhandel zu machen. Nach einer Woche festen Fastens, zog Herr Glossi freiwillig seine Maske an und legte die Maske sofort wieder ab, bevor er hinaus ging. Er blieb zu Hause. Langsam aber sicher hatte Herr Glossi sich daran gewöhnt nichts mehr auf Rechnung zu kaufen, nicht seine Karte zu benutzen, auch nicht mehr mit Bargeld zu bezahlen. Er hatte vergessen wie es war, wenn man öffentliche Orte besuchte. Herr Glossi kaufte 14 Tage nichts mehr ein. In der Hoffnung, daß bald alles wieder normal sein würde, war sein Experiment ein voller Erfolg. Standhaft blieb er zu Hause. Plötzlich hörte Glossi wie es an der Türe klingelte, er ließ es klingeln bis die Klingel wieder verstummte, die Türe wurde nicht geöffnet. Die Zeiten änderten sich, nur Edgar Glossi blieb so wie war. „Draußen kann bleiben wo es ist, denn alles kann und nichts muß, ich gehe nicht mehr vor die Türe“. In diesem Sinne, bleibt gesund und munter.

Erdi Gorch Fock

Einfach um die Ecke gedacht. Wer braucht schon Nudeln ? / Thinking around the corner, who needs pasta?

„Nein, ich habe wieder was vergessen, es ist immer dasselbe mit mir, also nochmal von vorn“, mit einem leichtem Seufzer realisierte ich mein Missgeschick. Langsam schaute ich meine Einkäufe an.

Alles was ich brauchte für mein Essen lag vor mir auf dem Küchentisch, …oh wieder mittendrin, viel Spaß beim lesen…,

Salz, Pfeffer, Paprika und Paprikaschoten, Zwiebeln, Knoblauch, Hack, es fehlten das Hauptprodukt Spaghetti. „Warte mal“, meine innere Stimme ertönte leise, versuchte mich zu beruhigen. „Alles nicht so schlimm Erdi. Was wolltest Du zubereiten?“ „Spaghetti mit Hackfleischsoße“, brummte ich. „Tja und wo liegt das Problem?, mach Dich an die Arbeit“, mein Magen bekam langsam Hunger. Nun waren alle meine Sinne und Kreativitätshelfer in meinem Oberstübchen versammelt. „Lasse uns nochmal einkaufen gehen“, meldeten sich meine Füße. „Ist nicht Dein Ernst, das wird wieder eine Stunde dauern bis wir wieder zu Hause sind und anfangen zu kochen“,“Vorher müssen wir noch auf die Toilette, sonst platze ich“. Ich war gefühlsmäßig am Ende. „Halt“, endlich kam mein Kleinhirn zu Wort, „ alle Organe und Gefühle werden runtergefahren. Ich und das schwerfällige Großhirn müssen die ausweglose Situation analysieren. Dafür brauchen wir absolute Ruhe“. Die Synapsen schalten alles ab und schickten alle Organe und Gefühle von der Kommandobrücke. „Oh was könnte uns jetzt weiterhelfen?“, langsam tapste das Großhirn in der Schaltzentrale auf und ab. „Unsere Musen natürlich helfen uns“, sprach das Kleinhirn geistesgegenwärtig aus und öffnete für Klio, Aphrodite, Thalia und Melpomene die Türe. „Hmmm, der Gedanke kam mir auch gerade“, nickte das Großhirn zustimmend , „aber schicke Melpomene wieder zurück. Ich will daß die heutige Misére fröhlich ausgeht“. „Eure Unwissenheit macht mich krank“, mit diesen Worten verschwand Melpomene düpiert und Athene tauchte aus dem Nichts auf. „So dann mal los“, Athene schickte Klio in die verschwiegenen Gänge des Unterbewusstsein zurück, damit Klio in Ruhe in der Vergangenheitsspaltenach einer Lösung suchen konnte. Mit überzeugender Stimme unterrichte Athene dann Aphrodite und Thalia was nun zu machen sei. Der Herd wurde angemacht. Wie von Geisterhand wurde das Gemüse klein geschnippelt, das Hack angebraten, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Beim klein schneiden von Knoblauch, Zwiebeln und Paprikaschoten wurde Thalia Talents eingesetzt. Thalia sorgte für ausreichend Klopapier, damit die feuchten Augen den Überblick beim kochen nicht verloren.

Das Großhirn legte sich wieder hin und übergab das Kommando ruhig weiter an das Kleinhirn. Das Kleinhirn nachte es sich mit Aphrodite auf dem Kommandostuhl der Schaltbrücke bequem, wohlwissend das nichts mehr schief gehen konnte. Alle Musen reizten ihre Talente aus , kannten Sie… – hierzu meine frühere Geschichte –

https://erdigorchfock.com/2015/09/20/nur-eine-muse-kann-befluegeln-und-das-wochenende-versuessen-oder/

alle Erdi doch schon seit langem. Klio kam aus den Tiefen des Gehirns hervor und präsentierte allen Anwesenden das neugestaltete Gericht

„Verschwundene Nudeln auf scharfer Hacksoße“.

„Ja das ist es, so mache ich es“. Ich war sehr zufrieden mit meiner geistig gefundenen Lösung. Dank meiner Kreativität, entspannten sich meine Füße, mein Bauch bereitete sich auf eine köstliche Mahlzeit vor. Am Abend werde ich das neue Gericht meinen Sohn servieren, ich weiß er mag es scharf“, selbstzufrieden mit mir, deckte ich den Tisch.

Bis zum nächsten Mal bleibt mir alle gesund und munter.

Erdi Gorch Fock

Eine Auszeit genießen/ Enjoy an Break

Stress ist Gift für Körper und Geist, jeder weiß es, keiner gönnt sich seine eigene tägliche Dosis der Ruhe. Es ist wichtig, daß ihr Euch einen Moment Zeit nehmt und rein gar nichts macht. Bitte nicht jetzt über schnell „gefällt mir“ drücken oder hastig kommentieren, das ist nicht mein Wunsch. Natürlich würde es mich freuen, wenn Euch meine Beiträge gefallen, es ist in diesem Augenblick nicht so wichtig für mich, alles klar was ich meine…?…ich wünsche Euch einen stressfreien Tag. Liebe Grüße Erdi Gorch Fock

Stress is poison for the body and mind, everyone knows it, nobody indulges in their own daily dose of rest. It is important that you take a moment and do nothing at all. Please do not press „like“ or comment hastily now, this is not my wish. Of course I would be happy if you liked my contributions, it is not so important for me at this moment, everything clear what I mean …? … I wish you a stress-free day. Kind regards Erdi Gorch Fock

Pakete erhalten wann man will / Receive packages when you want

Das klappt ja mal wieder wie am Schnürchen“, wutentbrannt klatschte Edgar sein Telefon in die Ecke seines häuslichen Büros, um darauf sofort in die Knie zu gehen, nachzusehen ob das hoch sensible Ding den Wurf überstanden hatte. Das schnurlose Telefon hatte diese Grobheit überlebt. „Würde mir auch noch fehlen, nee das ist nicht mein Tag … oh, wieder mittendrin…

mit nachlassenden Zorn und einer neu aufgesetzten Kanne Kaffee überlegte er wie es weitergehen sollte. „Papa alles klar?“, Fiete lugte vorsichtig ins Bürozimmer herein, „Was machste Papa?“ „Ich suche nach einer postalischen Befriedigung meiner inneren Bedürfnisse mein Sohn“, Herr Glossi hatte sich wieder beruhigt und sein typisches Papa Gesicht aufgesetzt. „Kann ich Dir helfen?“, gestekulierte Fiete helfend seinem Vater. Nun mußte Glossi Senior schmunzeln , tatsächlich entwich im ein „Ja“. Fiete setze sich zu ihm „Na, dann leg mal los Papa“. „Also Fiete , ich brauche einen zuverlässigen Paketdienst, der meine Pakete liefert wann ich will und wohin ich will, fertig“. Fiete begriff nicht sofort was sein Vater ihm sagen wollte und harkte nach, „und wo ist das Problem ?“ „Das Problem bin ich Fiete“. Edgar erklärte seinem Junior, daß er nicht gewillt war von 08:00 bis 18:00 Uhr Ausschau zu halten, wann der jeweilige Paketwagen kommt und seine Bestellung auslieferte. Fiete ahnte auf was er sich eingelassen hatte. Sein Vater war ein sehr schwieriger Kunde für jedes Transportunternehmen . Langsam konnte er sich vorstellen was der alte Glossi wollte, dabei durchstöberte er helfend das Internet. Nach einer intensiven Stunde des Suchens gab Fiete auf. „Papa Du mußt alle Anbieter alleine durchsuchen, ich kann Dir nicht weiterhelfen oder Du versuchst was anderes“. „Ich weiß Fiete“ resümierte Edgar.

⁃ hierzu meine Geschichte mit Briefen –

https://erdigorchfock.com/2015/12/13/keine-rechnung-und-briefe-bekommen-es-liegt-nicht-immer-nur-an-der-post/

Nachdem Fiete den Raum verlassen hatte , machte Herr Glossi sich wieder an die Arbeit, durchforstete alle Paketauslieferungsdienste. Er stellte schnell fest, daß seine Anforderungen weit von dem abwichen was Edgar für normal hielt. Was er nicht wollte waren Anlieferungen nach sich zu Hause, diese Art schied sofort von vornherein aus. Das nicht alle Anbieter die Pakete bei der Post hinterlegten, sondern an ihre eigenen Versandstellen auslieferten, stimmte Edgar mißmutig. Einige Anbieter sendeten die nicht zustellbaren Pakete direkt wieder zum Absender , meistens mit einer selbst deplatziert klingenden Aussage, Bemerkung für den Absender ala „Straße oder Hausnummer nicht vorhanden“, zurück. Also sortierte und eliminierte Herr Glossi alle Dienstleister aus, die nicht zugestellt hatten. Die anderen Transporteure die seinen festen gewünschten Ort akzeptieren, notiere er sich. Nach einer Weile mit Recherchen im Internet, unendlich vielen Stunden am Telefon hängend hatte er die einzig praktikable Lösung gefunden. Bei seinen kommenden Bestellungen via Pakettransport, würde er zuerst das jeweilige Online Kaufhaus fragen mit welchem Transportkurier das Unternehmen auslieferte. Nun lag es an Edgar, ob er das gewünschte Produkt in diesem Onlineportal bestellen, kaufen würde oder ob er sich ein anderes Onlinegeschäft suchen sollte, mit einem Paketlieferer der Ihm zusagte. „Alles eine Frage des Wollens, nicht wahr“, mit diesem Gedanken schloss er das Kapitel.

Bis zum nächsten Mal wünsche ich einen schönen Sonntag.

Erdi Gorch Fock

Ohne Kommentar/ without comments

Quelle Ohio Nachrichten vom 06.04.2020./ Scoures TV chanel 19 News

https://www.cleveland19.com/

Manchmal fällt es mir schwer , Berichte und Nachrichten unkommentiert zu lassen. ( Without comment, source Ohio TV news dated April 6, 2020.Sometimes I find it difficult to leave reports and messages ungroomed.)

https://www.cleveland19.com/2020/04/07/north-randall-amazon-employee-says-she-doesnt-feel-safe-going-work-after-employee-tests-positive-covid-facility-doesnt-close-cleaning/

Nachtrag 07.04.2020
Wenn direkte Links nicht funktionieren, kann ich nichts dafür. Ich versuche immer alle Informationen und Quellen zu hinterlegen ( zu verlinken), sodaß nur noch gedrückt und weiter gelesen kann.( Addendum 07. 04. 2020 If direct links do not work, I can’t help it. I always try to deposit (link) all information and sources, so that only pressed and further reading is possible. )

Haarscharf an der Wahrheit vorbei / Sharp past the truth

Es sich es so leicht machen wie nur möglich ist legitim und durchaus nachvollziehbar. Wenn es leicht ist macht es Spaß und der Tag wird gut. Soweit die Theorie, nur was mache ich, wenn es etwas schwieriger wird um meine Bedürfnisse zu stillen? Was kann ich selber … oh, wieder mittendrin…

… ändern, damit ich es immer wieder leicht habe, einfach aufstehe und weitermache mit was auch ich will?

Aufstehen oder liegen bleiben immer diese wiederkehrende Fragen? Im philosophischen Selbstversuch versuche ich mir die Punkte Gestern, Heute und Morgen selber zu erklären.

In meiner einfach gestrigen Welt, wachte ich morgens auf, griff zu meinen Kaffee am Nachtisch, nippte ein wenig an der Tasse bis ich ein wohliges Gefühl spürte, knipste dann die Nachttischlampe an. Diese Prozedur hatte sich bestens bewährt. Mein Körper signalisierte mir immer sehr zuverlässig welchen Schritt ich als Nächstes machen sollte.

Soviel zum „Gestern“, kommen wir zum Heute.

Ich wache auf, verfehlte die Kaffeetasse, sodaß etwas Flüssigkeit meine Nachttischlampe außer Gefecht setzte und mein Körper eine Panikattacke bekam und ich nicht aufstehen wollte. Ein sofortiges Unwohlsein beherrschte mich, erst langsam konnte ich in meinen gewohnten Alltag starten.

Vom „Heute“ zum Morgen.

Morgen werde ich aufwachen, dann langsam tastend mein Lielingselixir zu mir nehmen. Danach werde ich sofort aufstehen und lebendig meinen Tag starten.

Fazit :

Aus dem gestrigen lernen, darauf vertrauen daß es heute noch Bestand hat und Morgen darauf bauen, daß alles so ist wie ich es möchte.

Nachtrag an mich selbst für die Zukunft. Vielleicht mache ich nicht immer alles richtig, aber ich werde jeden Tag so nehmen wie er kommt und auf jedem Fall werde ich nun öfter mal ein Schaumbad nehmen als immer nur zu duschen.

In diesem Sinne, bleibt mir gesund und munter, bis zum nächsten Mal

Erdi Gorch Fock

Weltfrauentag/ Worldwomenday

Nicht nur heute sollte man(n) daran denken, daß Männer nicht alleine auf der Erde leben.

https://www.dailymotion.com/video/x4temfu

Not only today should be remembered that men don’t live alone on earth.

Erdi Gorch Fock

„Wenn das Kopierzeichen nicht kommt und das Einfügen nicht klappt“ !

(„If the copy doesn’t come in and insert doesn’t work“)

Warum passiert mir das immer, was habe ich nur getan oder verbrochen, um so eine tägliche Strafe zu erhalten? Welche Dosis muß mir oral oder rektal eingeführt, besser gesagt in mich hinein geschüttet werden, damit ich verstehe wie kopieren, einfügen und Dokumente speichern klappt? Ja, dies und noch so einiges mehr sind mein Begier, ganz egal welches Medium vor mir liegt und vor allen Dingen sollen die angewandten Betriebssysteme Computer, Notebook oder wie sie alle heißen funktionieren, wenn und wann ich will. Es hängt am Verständnis, mein begrenzter Verstand läßt mich immer wieder an meiner eigenen Perfektion scheitern, so raste ich in Sachen Computer &Co immer aus…wieder mittendrin…

…wenn was nicht so funktioniert, wie ich es mir erhoffe. Leicht resignierend wird der Rechner nochmal von mir gestartet. Mittlerweile sind aus meinen „Mal eben schnell auf meine Internetseite schauen, den neuen Hilfsweg einbringen und schon fertig“, wieder ganze zwei Stunden geworden. Meine „Berühre und Drücke mich Hilfen“, „Je leichter es geht, mehr Freude besteht“, „Meine Bücher können elektronisch geordert und bezahlt werden“, weigern sich auf meiner Seite Platz zunehmen. Das liegt daran, daß die vorhanden Werkzeuge nicht arbeiten. Zähne knirschend verfolgen mich alle unliebsamen Meldungen, die so ein Computer produziert, wenn dies und das ihn stört oder es kommen wichtige Informationen, die sofort zu Erledigung für das System x y anstehen. Dann spielt mein Rechner mit seiner Stärke. Sein betriebliches Selbstfindungsprozeß duldet keinen Aufschub, er führt alles sofort aus. Ohne Rücksicht auf Verluste geht alles verloren, was ich mir mühselig an Information aus dem Internet heraus gesucht habe.

Was bleibt mir übrig als zu warten, bis alles wieder aktualisiert ist. Nach gefühlten drei Stunden später kann ich wieder weiterarbeiten. Durch meine jahrelange Erfahrung liegt bei mir immer griffbereit ein Kladdezettel neben der Tastatur des Computers, ein kurzer Blick genügt, mit einem weiteren Klick, implementiere ich die nötigen Schritte auf meiner Seite. Es kommt der krönende Abschluß, mein „Speichern Zeichen“ kommt nicht wie gewohnt. Ich wiederhole den Vorgang nochmal, kopiere erneut und versuche zu speichern, nichts geht. In meiner Not suche ich nach Abhilfe und starte eine Irrfahrt im Internet. Das Internet ist voll mit Hilfen, durch tausendfache Vorschläge huschend „ Hilfe für Ihr Programm“, „Kopieren und Speichern leicht gemacht“, stoppe ich mein Vorhaben und breche nach Seite 1000 der Vorschläge ab. Nun studiere ich das mitgelieferte Handbuch meines Betriebssystem und werde fündig, den da steht es schwarz auf weiß geschrieben:

„Wenn das Betriebssystem eine Aktualisierung durch geführt hat, sollten Sie den Computer herunterfahren und wieder neu starten. Diese Vorgehensweise ist nötig damit Dokumente wieder kopiert, gespeichert und verarbeitet werden.“

Ich wußte doch, daß ich was vergessen hatte. Für das nächste Mal werde ich den Rechner anmachen und gleich wieder runter fahren (aus machen), danach aktualisiere ich mich auf, schnappe mir meinen Kaffee und starte von vorne, bereite mich auf einen Kampf mit Goliath vor, entweder der Rechner oder ich, das ist hier nicht die Frage, der Klügere gibt nach und ich bleibe am Ball und gebe nicht auf, solange bis alles klappt und auf meiner Seite verankert und eingestellt ist. „Es lebe Spartacus und dreimal Walhalla, so sei es, das ist mein Credo“.

PS: Die Unterstützung und Aktualisierung des Betriebssystems von Windows , Windows 7, wird 2020 eingestellt. Wer ohne ein laufendes Betriebssystem nicht leben kann, sollte sich informieren und sich rechtzeitig mit etwas neuem anfreunden.

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich einen schönen Sonntag, grüßsend ein Exil lebender Hamburger in NRW

Erdi Gorch Fock ®

English translate by Erdi Gorch Fock ®

Why this always happens to me, what have I just done or verb rays, so as to obtain a daily penalty? What is the dose must be oral or rectal introduced me, or rather be poured into me, so that I can understand, such as copy, paste and save documents? Yes, this and so much more are my desire, no matter what medium lies ahead of me, and above all, the applied operating systems computer, notebook or as you all hot work if and when i want. It depends on the understanding, my limited mind always makes me back to my own perfection to fail. So I raced over and over again in terms of computer…in the middle again…

…If something does not work as I had hoped. The computer is started again easily resigned from me. In the meantime, from my „just quick on my Internet page, the new auxiliary path and already finished“, again two hours. My „touch and express myself aids“, „the easier it is, more joy,“ „My books can be ordered and paid electronically“, refuse to take place on my page. This is due to the fact that the available tools will not work. Gritting teeth persecute me all unwanted messages, so a computer produced when this and that bothers him or important information immediately to completion for the system x y are pending. Then my computer plays with his strength. Its operating process of self-discovery does not tolerate any delay, he leads everything immediately. Regardless of losses, lost everything, what I am weary of information out of the Internet.

What remains for me to do but wait until everything is updated again. After what felt like three hours later, I continue to work again. Through my years of experience is always ready to hand me a writing pad next to the keyboard of the computer, a quick glance is sufficient, with another click, I implement the necessary steps on my side. There is a dazzling conclusion, my „Save“ button isn‘t as usual. I repeat the process again, copy and try to save again, nothing. In my distress I search for remedies and start an odyssey on the Internet. The Internet is filled with lots of help, by a thousand times proposals seeking help for your program, copy and store made easy, I stop my projects and break after Page 1000 of the proposals. Now I am studying the manual supplied with my operating system and i will find it in black and white, there is written:

„If the operating system has resulted in an update, you should shut down the computer and restart. This procedure is necessary so that documents be copied, stored and processed.“

I knew I forgot something. For the next time I turn on the computer and immediately turn down (Off), then do I upgrade me to grab my pot of coffee and start from scratch. Prepare to do battle with Goliath, either the computer or I, that is not the question, the wiser gives in and i didn’t. I will stay on the ball and will not give up until everything works and anchored on my side and adjusted.

„Long live Spartacus and three times Walhalla“, so be it, this is my credo.

PS: The support and update the operating system from Windows , Windows 7, is set in 2020 and closed. Who can`t live without a running operating system, should be inform now, to start with an new system, successor to change.

In this sense, to the next I wish an good Sunday, greetings from an Exile living Hamburger in North Rhine Westfalia.

Erdi Gorch Fock ®

„Ein Autor…“ / „An author…“

Das Schreiben sollte mir jetzt leicht fallen, nun da ich seit einem Jahr pensioniert bin, Zeit satt habe und den ganzen Tag genießen kann. Nichts steht mir im Wege, ich kann machen was und wann ich will. „Ja, denkste Puppe“, so leicht komme ich nicht zum schreiben oder dazu meiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Wieder mittendrin, viel Spaß beim lesen…

…es sind diese alltäglichen Ablenkungen, die mich daran hindern einfach mal richtig loszulegen. Als Beispiel führe ich kurz den Haushalt, Garten und die Wäsche an, alles Tätigkeiten die für mich zuerst gemacht werden müssen, bevor ich in Ruhe schreiben kann.

Wieder einmal sitze ich morgens an meinem Schreibtisch, Kaffee und Kekse stehen griffbereit, als meine Augen vom Schreibtisch durch das Fenster in den Garten wandern.

„Ganz schön nebelig heute“, stelle ich fest und bemerke dabei, daß es mehr trübe ist, nicht so richtig nebelig, eher grau schmutzig bis milchig. „Komisch“, denke ich mir bis ich langsam darauf komme was mich stört. „Nee, so kann ich nicht schreiben, werde schnell mal die Fenster putzen“. Mit schmunzelnden Gesicht und einem lächeln auf den Lippen folge ich „Mal eben“, meinem inneren Drang, gehe in den Garten und putze meine Terrasse, sammele Herbstblätter auf, öle quietschenden Rasenmäher, Türen und andere Schuppengeräte, bis mein inneres Ordnungsgefühl wieder mit mir zu Frieden ist.

Nach zwei Stunden und drei Wassereimer später erstrahlen nicht nur meine Fenster in neuem Glanze. „Nun gehts los, schnell rein in die gute Stube und schreiben, schreiben, schreiben bis ich fertig bin.“ Eine neue Kanne Kaffee steht an meinem Schreibtisch griffbereit, Kekse in Reichweite, schnell überfliege ich meine Emails diagonal, „Keine dringenden Nachrichten, keine Rechnungen, nichts störendes im Postkasten, nun kann mich meine Muse küssen“, resümiere ich zu mir selbst und bringe meinen Titel zu Papier.

„Ein Autor…“, da klingelt es an der Haustür. Meiner Neugier folgend, schaue ich nach wer mich da stören möchte. Schnell geht es zwei Treppen runter und ich öffne die Tür, vor der niemand mehr auf Einlass wartet. Mit einem „Na warte“, auf dem Absatz wendend und Türe zu knallend

spurte ich die Treppen wieder hoch, herausblickend

aus blitzblanken Fenstern erspähen

meine Augen nichts verdächtiges. Leicht frustriert schleppe ich mich mit letzter Kraft an meinen Schreibtisch zurück und besinne mich erneut.

„Erstmal lesen was ich bis jetzt geschrieben habe…‘Ein Autor’…“. Mitten in meinen tiefsinnigen Überlegungen, signalisiert mein Magen ein leichtes Hungergefühl. Mittlerweile ist es Mittag geworden, „Wo ist nur die Zeit geblieben?“, ein paar Minuten später, auf meinem Sofa sitzend, stimme ich mit einer Butterstulle meinen Bauch gnädig. Beim Nachdenken, was ich schreiben werde, bin ich dann kurz mal eingedöst. Als ich wieder erwache, ist der Nachmittag schon längst vorbei.

Zielgerichtet wandern nun meine Blicke über meine geschriebene Geschichte. Genüsslich lesend, was ich bis jetzt zu Werke gebracht „Ein Autor…“, endet für mich mein heutiger Schaffensdrang. Leicht beschwingt verlasse ich meinen Schreibtisch, gehe in die Küche und mache mir mein Abendbrot.

Bis zum nächsten Mal, wünsche ich ein schönes Wochenende.

(

Writing should be easy for me now, because I have been retired for a year, have enough time and can enjoy the whole day. I am not in the way, I can do what and when I want.

„What’s get up sweetie“, so easy I don’t come to writing or to let my imagination run wild. Back in the middle, enjoy reading …

… it’s these everyday distractions that prevent me from getting started. As an example, I briefly introduce the household, garden and laundry, all activities that must be done for me first, before I can write in peace.

Once again I am sitting at my desk in the morning, coffee and biscuits at hand, as my eyes wander from the desk through the window into the garden.

„Pretty foggy today“, I note, noticing that it is more cloudy, not really foggy, rather dirty from gray to milky.

„No, I can not write like that, I’ll clean the windows quickly“. With a smirking face and a smile on my lips, I follow „just now“, my inner urge, go in it to the garden and brush my terrace, picking up autumn leaves, oil creaking mowers, doors and other scales, until my inner sense of order, my mind, is with me again.

After two hours and three buckets of water later not only my windows shine in new splendor. „Now i go quickly back into my living room and write, write, write until I’m done“. A new pot of coffee is at my desk at hand, cookies in reach, with quickly I scan my emails diagonally, „No urgent news, no bills, nothing disturbing in the mailbox, now my muse can kiss me“, i summarize to myself and bring my title to paper.

„An author … „, as it rings at my front door. Following my curiosity, I look for who might bother me. Quickly it goes down two flights and I open the door, in front of which no one waits for admission. With a „Well wait“, turning on the heel and pounding the door

I picked up the stairs again, looking out

spy out of sparkling windows my eyes nothing suspicious. Slightly frustrated, I drag myself back to my desk with my last strength and remember again.

First I read what I have written so far „An author…“. Disturbing in my profound reflections, my stomach signals a light hunger sensation, it has become noon, „Where has the time gone?“, A few minutes later, sitting on my couch , I graciously agree with a butter sandwich my stomach. Reflecting on what I’m going to write, I’m doomed for a moment. When I wake up, the afternoon is long gone.

Targeted walk now my views on my written history. Reading with relish, what I have so far brought to work… „An author …“, ends for me my urge to work today. Slightly elated, I leave my desk, go to the kitchen and make my supper.)

https://www.dailymotion.com/video/x5axjxz

Until next time, I wish a nice weekend.

Erdi Gorch Fock